Liebe Kunden, liebe Netzwerkpartner, liebe Unternehmer,

auf diesem Weg senden wir Ihnen weihnachtliche Grüße und möchten uns für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr bedanken! 2022 konnten wir einen bunten Strauß an gut besuchten Workshops anbieten, unsere ortsansässigen Firmen über unsere Corona-Hotline und im Anschluß über das Unternehmertelefon beraen, Aktionstage über das Welcome Service Center zur Fachkräftegewinnung an den schönsten Stränden Nordwestmecklenburgs durchführen und im derzeitigen Jobportal über 220 Stellen veröffentlichen.

Aber auch unser 30 jähriges Jubiläum durften wir in diesem Jahr feiern, das war schon etwas ganz Besonderes.

Wir freuen uns darauf, im kommenden Jahr weiter an all diesen Themen zu arbeiten und unsere Zusammenarbeit mit Ihnen weiter zu vertiefen.

Doch bevor wir uns mit Tatendrang ins neue Jahr stürzen, nehmen wir uns vom 27.12. – 2.1. Zeit zu entspannen und auf dieses aufregende Jahr zurückzublicken. Und diese Entspannung wünschen wir auch Ihnen und sagen DANKE!

Wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest, genießen Sie die Zeit und kommen Sie gut ins neue Jahr 2023!

 

Mit feierlichen Grüßen

Ihr Team der WFG

Zum 30. jährigen Jubiläum der Wirtschaftsförderungsgesellschaft wurde ein Kurzfilm gedreht.
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Landrat Tino Schomann und Aufsichtsratsvorsitzender Heiner Wilms berichten aus den letzten Jahrzehnten, über gesammelte Erfahrungen und über die Zukunft der Gesellschaft. Eine spannende Zusammenfassung der Arbeit der letzten Jahre.

Wir danken Yourfilms aus Güstrow für die tolle Arbeit.
Viel Spaß beim Schauen wünscht das Team der WFG
Jubiläum

Drei Jahrzehnte an der Seite der Unternehmen – die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg feiert Geburtstag

Sie ist aus dem Wirtschaftsleben des Kreises gar nicht mehr wegzudenken: Heute, am 30. November 2022 feiert die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH (WFG NWM) ihr 30-jähriges Bestehen.
Gegründet in Grevesmühlen, wo bis heute ihr Stammsitz ist, wurden unter ihrer Leitung zum Beispiel die Gewerbegebiete in Herrnburg, Schönberg, Carlow und Upahl erschlossen und anschließend verkauft. Tausende Arbeitsplätze entstanden so in den vergangenen Jahrzehnten und in den letzten Jahren kamen immer mehr neue Aufgaben für die WFG hinzu.

Zum Jubiläum fanden bereits mehrere Aktionen statt. Es wurde unter anderem ein Kurzfilm gedreht, der am 1. Dezember im Rahmen eines Pressegesprächs präsentiert wird. Die Jubiläumsveranstaltung folgt im Frühjahr 2023 im Rahmen eines Unternehmerempfanges.

Hier einige Stimmen zu der kreiseigenen Gesellschaft und ihrem Wirken in den vergangenen dreißig Jahren:

„Ich hatte bereits 1992 Berührung mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Da war ich noch der Landrat des Kreises Wismar. Wir machten dort ebenfalls Wirtschaftsförderung. Aber nicht auf Basis einer Gesellschaft, sondern aus der Verwaltung heraus. In dem Zusammenhang hatte ich Kontakt mit dem damals noch eigenständigen Kreis Grevesmühlen hinsichtlich der Wirtschaftsförderung. Das betraf besonders das Gewerbegebiet Upahl und dann das Gewerbegebiet Schönberg – das waren so die ersten Hauptschwerpunkte. Schon damals stand die Wirtschaftsförderung im Prinzip für die Ansiedlung der Betriebe, wie etwa Hansano in Upahl. Zur gleichen Zeit hatten wir im ehemaligen Kreis Wismar, der ja dann im Kreis Nordwestmecklenburg aufgegangen ist mit der dortigen Wirtschaftsförderung in den ersten drei, vier Jahren das Gewerbegebiet Gägelow, das damals größte Gewerbegebiet in Mecklenburg-Vorpommern, entwickelt. Dort haben wir unheimlich viele Betriebe angesiedelt, die sonst woanders hingegangen wären“, erinnert sich Dr. Udo Drefahl, der von 1990 bis 1994 Landrat des Kreises Wismar und nach der ersten Kreisgebietsreform von 1994 bis 2001 Landrat im Landkreis Nordwestmecklenburg war. „Das Geschäft ist insgesamt schwieriger geworden, muss man sagen. Es ist heute schwieriger, Betriebe anzusiedeln, als noch vor einigen Jahren. Ein großer Teil der Arbeit besteht heute sicherlich auch darin, die vorhandenen Betriebe zu pflegen, damit sie bleiben und sich gut entwickeln – was meiner Kenntnis nach gut gelingt“, so der ehemalige Landrat.

Der derzeitige Landrat des Kreises Nordwestmecklenburg, Tino Schomann hatte vor seiner Wahl schon als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Blowatz und ab 2019 als Mitglied des Kreistages Kontakt zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft. „Da waren schon die ersten Schnittpunkte. Also der Name ist Programm: Wirtschaft fördern im Landkreis – und das macht sie in meinen Augen auch sehr erfolgreich. Sie steht für die Ansiedlung von Firmen, von Industrie, von Gewerbe, soll Bestandsunternehmen unterstützen, fördern, ihnen Wege aufzeigen, wie sie sich hier entwickeln können und soll auch dafür sorgen, dass die Kommunen, die ja letztendlich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft bezahlen über die Kreisumlage, ebenfalls unterstützen. Ich bin stolz darauf, dass die WFG Unternehmen durch die Corona-Pandemie begleitet und über die mittlerweile zwei Jahre unter anderem mit einer Hotline beraten hat. Dabei stand sie ihnen unterstützend zur Seite in den schwierigen Zeiten, wo keiner wusste, wie es weiter geht.“
Für die Zukunft des kreiseigenen Unternehmens hat Landrat Schomann konkrete Pläne: „Mein Ziel war schon im Wahlkampf, dass man die Wirtschaftsförderungsgesellschaft stärken muss. Aber man muss sie auch umbauen, um zukunftsfähig zu sein. Ich möchte meinen Fokus mehr darauf richten, dass wir die Kommunen im Landkreis unterstützen, mehr Kommunalberatung machen, auch für die kleinen Kommunen, nicht nur die Großen, die Großgewerbestandorte entwickeln wollen. Das ist mein Ziel, Kommunalberatung und dass wir weiterhin Hilfestellung geben, dass die Bestandsunternehmen mit der Arbeit des zur WFG gehörenden Welcome Service Center weiterhin Fachkräfte gewinnen“

Chef des WFG-Aufsichtsrats ist Heiner Wilms, Geschäftsführer der Stadtwerke Grevesmühlen: „Ich begleite die Wirtschaftsförderungsgesellschaft seit ihrer Gründung 1992, damals noch in meiner Funktion als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. Ich habe seinerzeit begonnen, als junger Abgeordneter des Kreistages Grevesmühlen, die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landkreises voranzubringen. Und dazu hat sich die Gründung einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft als hervorragendes Instrument angeboten. Und das ist der Bereich, in dem ich mich gern gesehen habe und auch weiterentwickelt habe und möchte dieses auch weiterhin voranbringen.
Bis zum heutigen Tage habe ich immer zu WFG gestanden und hoffe, dass sie sich auch weiterhin so erfolgreich etabliert. Wir sind stolz, dass wir es geschafft haben, dass diese Gesellschaft immer mehr Akzeptanz im Landkreis gefunden hat. Die WFG ist eine kompetente Beratungsfirma, sowohl für Firmen in unserer Region, aber auch für Kommunen, für Städte und Gemeinden, die Ansiedlungen in ihrem Gebiet vornehmen wollen. Ich denke, dass sie auch in 30 Jahren noch existieren wird, denn unser Landkreis ist der stärkste Industriestandort in Mecklenburg-Vorpommern und diese Position möchten wir nicht nur halten, sondern auch ausbauen. Und dazu wird diese Wirtschaftsförderungsgesellschaft einen wichtigen Beitrag leisten.“

Seit inzwischen fünf Jahren leitet Martin Kopp als Geschäftsführer die WFG. Der gebürtige Niedersachse kam seinerzeit aus Schleswig-Holstein nach Nordwestmecklenburg und ist begeistert – sowohl von der Landschaft, als auch von den Bewohnern. „Es macht sehr viel Spaß, hier zu arbeiten. Die Menschen hier sind bodenständig und pragmatisch: Die Netzwerke sind klein, überschaubar und dadurch haben wir eine sehr, sehr gute Agilität. Also wir können sehr schnell Sachen umsetzen.“ Der studierte Umweltwissenschaftler hat konkrete Vorstellungen: „Mein Wunsch ist, dass wir unsere Gewerbegebiete klimaneutral machen, dass wir Unternehmen ansiedeln, die auch wissensbasierte Berufe anbieten, dass wir uns also wirklich zukunftsfähig aufstellen. Und dass das gute Jobs sind, dass auch viele Menschen, die weggezogen sind sagen, ich habe eine Perspektive, auch wieder nach Hause zu kommen.“

Ein Beispiel solcher Unternehmen ist Novocarbo mit Hauptsitz in Hamburg, das mit Hilfe der WFG angesiedelt wurde. Für den Leiter der Produktentwicklung, Benjamin Reincke bieten sich in Nordwestmecklenburg beste Voraussetzungen für die Firma. „Das Ziel von Novocarbo ist die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre. Das geschieht, indem wir Pflanzenkohle herstellen. Wir nehmen Biomassen, die ja den Kohlenstoff als CO2 aus der Luft entnommen und in sich aufgebaut haben und wechseln das von diesem Pflanzen-Kohlenstoff in festen Kohlenstoff. Also wir verbrennen ohne Sauerstoff. Wir verhindern damit, dass der wieder als Kohlendioxid in die Atmosphäre kommt.“ Da bei diesem Prozess sehr viel Energie in Form von Wärme freigesetzt wird suchte das Unternehmen einen Standort für ein Werk, an dem es diese Wärme abgeben kann. „Und da die Fernwärme in den Neuen Bundesländern sehr gefördert wird, war das für uns sehr interessant, in so ein Fernwärmenetz einspeisen zu können. Dass die Wahl dann auf Grevesmühlen gefallen ist, war der Tatsache geschuldet, weil wir gesehen haben, dass es hier verschiedene Möglichkeiten gibt, grüne Wärme an den Mann bzw. die Frau zu bringen, hier ist ein großer Bedarf dafür. Das hat uns die Wirtschaftsförderungsgesellschaft sofort aufgezeigt und da waren wir relativ schnell Feuer und Flamme, dass wir hierher kommen.“ Reincke schätzt die Professionalität, die Direktheit und die sehr gute Erreichbarkeit der WFG. „Aber in erster Linie sehe ich sie als Partner, der Brücke baut zu allen industriellen oder wirtschaftlichen Teilnehmern. Es wäre deutlich schwieriger gewesen, wenn wir ohne die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hier in Grevesmühlen versucht hätten, Fuß zu fassen, weil sie die Kontakte haben, weil sie die Teilnehmer kennen und natürlich auch auf beiden Seiten sehen, was ist der Bedarf“.

Peter Täufel

Brennerei, Mosterei, Hofladen sowie Café und Bistro – das alles ist das Tropfen Kontor in Damshagen. Ein Familienunternehmen, von Martin Nehlsen geführt, das seit Pfingsten diesen Jahres seinen Stammsitz in einem Gebäude der ehemaligen Schule des Ortes hat. Daneben gibt es noch eine Niederlassung in Boltenhagen, den Saft- und Brennerei-Laden, in der Ostseeallee 11 a des Badeortes. Angeboten werden sowohl hauseigene Produkte als auch regionale Spezialitäten.

Ursprünglich stammt der Firmenchef aus Stralsund, lebt dann eine Zeitlang in Hamburg und auch ein paar Jahre in Amerika. 2018 kehrt er nach Mecklenburg zurück, lässt sich in Groß Schwansee nieder und gründet im Juni in Boltenhagen das Tropfen Kontor. Dafür holt er sich Johann Volk mit ins Boot, dessen Know How er unbedingt braucht. „Im August 2018 starteten wir dann zunächst mit der Mosterei – damals gab es extrem viel Obst, noch mehr als dieses Jahr“, erinnert sich Volk. Eigentlich soll bereits 2020 die Brennerei folgen, doch Corona verursacht den zweijährigen Aufschub.

Das Tropfen Kontor steht für naturbelassene Premium-Getränke. „Das heißt, dass die bei uns in der Manufaktur die Gins, Brände, Liköre, Geiste und Direktsäfte gänzlich ohne Zuckerzusatz entstehen“, erklärt Volk. Größtmögliche Nachhaltigkeit ist das Ziel, welches sich auch durch die Verwendung naturbelassener und zum großen Teil biologisch sowie regional erzeugter Rohstoffe widerspiegelt. So werden im Klützer Winkel auch eigene Streuobstwiesen bewirtschaftet, bestehen Kooperationen mit Familienhöfen von Pommern bis zur Elbmündung.

Johann Volk ist von Hause aus eigentlich Zahntechnikermeister. Anfang 2000 wagt er den Schritt und wechselt als Quereinsteiger ins Brennerei-Geschäft. „Ich habe Fortbildungen gemacht in Weihenstephan, in der Weindomäne Trier und in Österreich.“ Danach gründet er 2012 in Klütz zunächst eine eigene Mosterei und im Jahr darauf eine Brennerei – beides verlässt er 2017. Trotzdem lässt ihn das Metier nicht los, weshalb er das Angebot von Martin Nehls annimmt. „Das ist einfach mein Fiber – es macht einfach Spaß, solche Produkte herzustellen, zu kreieren. Auch innovativ zu überlegen, was in den nächsten Jahren vielleicht an Geschmacksrichtungen interessant sein könnte.“

Insgesamt arbeiten in den vier Bereichen zwischen acht und zehn Mitarbeiter, in der Obstsaison kommen gerade bei der Mosterei noch Aushilfskräfte dazu. Allerdings herrscht auch hier die allgemeine Personalnot. Mit dem Angebot der Lohnmosterei kann man hier Direktsaft seines eigenen Obstes erhalten oder sogar anschließend in der Brennerei destillieren lassen. Im Café und Bistro werden die Speisen selbst gekocht und zubereitet, der Kuchen selbst gebacken.

Doch der Verkauf der Produkte an die Endverbraucher ist nur ein Standbein des Unternehmens. Zu den Kunden zählen in erster Linie Restaurants und Hotels, der Großhandel sowie der Einzelhandel, wie zum Beispiel Getränkeland oder regional die Supermarktkette Kaufland. Darüber hinaus werden Führungen mit Verkostungen in der Brennerei angeboten, um „uns und unsere hochwertigen Produkte der Manufaktur besser kennen zu lernen“, so Brennmeister Volk. Außerdem sollen hier künftig auch in kleinem Rahmen Veranstaltungen, Musikabende mit Klassik, Jazz und Blues, zu erleben sein.

 

Tropfen Kontor GmbH

Brennerei / Hofladen / Café & Bistro
Klützer Straße 38
23948 Damshagen
Internet: www. tropfenkontor.com
Telefon: 038825 – 372557
E-Mail: brennerei@tropfenkontor.com

Café & Bistro
Telefon: 038825 – 374880
E-Mail: bistro@tropfenkontor.com

Mosterei
Klützer Straße 37 c
23948 Damshagen
Telefon: 038825 – 378600
E-Mail: mosterei@tropfenkontor.com

 

Die Kriterien für die Förderung von Investitionen für Unternehmen werden neu ausgerichtet.
Grundlage ist das Förderprogramm zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW).
Die Schaffung und der Erhalt von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen mit einer guten Entlohnung, das Voranbringen von Innovationen und eine nachhaltige Entwicklung stehen dabei im Fokus.


Die Zuschläge im Überblick:

Innovationsförderung
Bei der Innovationsförderung steht die Hochwertigkeit und die Nachhaltigkeit der Arbeitsplätz im Vordergrund.

Die Höhe der Förderung setzt sich wie folgt zusammen:

Basissatz + Zuschläge von bis zu 10 %
Basisfördersatz Große Unternehmen = 5 %
Basisfördersatz mittlere Unternehmen = 15 %
Basisfördersatz kleine Unternehmen = 25%

Tarifbindung:
Unternehmen mit Tarifbindung erhalten 5% höhere Fördersätze als Unternehmen ohne Tarifbindung.
Darüber hinaus sollen Unternehmen, die gute Löhne zahlen bis zu 5 % höhere Zuschlage bekommen.
Ausschlaggebend ist die Überschreitung des Mindestlohns vom 01.10.2022
50%   mehr = 2,5 %
100% mehr = 5 %
Dabei muss dies 75% der Belegschaft betreffen.
Lohnkostenbezogene Förderung in begründeten Einzelfällen der GRW Förderung möglich, Arbeitgeber Brutto muss 45.000 € betragen

Investitionen in besonders strukturschwachen Regionen
Eine Förderung von plus 2,5% gibt es für Investitionen in besonders strukturschwachen Regionen. Der Landkreis Nordwestmecklenburg gehört zu diesen Regionen.
Auch Investitionen im Tourismus Bereich werden gefördert. Gefördert werden  Zusatzangebote wie Wellness, Tagungen und Sport bei bestehenden Tourismusbetriebsstätten

Forschungs- und Entwicklungsleistung
Unternehmen, die im Bereich Forschung und Entwicklung bereits Förderungen in den vergangenen 3 Jahren erhalten haben oder eine Kooperation mit Hochschulen vorweisen können, haben eine 2,5% höhere Förderung zu erwarten.

Umweltmanagement und Nachhaltigkeit
EMAS III „Öko-Audit“, DIN EN ISO 14001 oder einem vergleichbaren Standard zertifizierte Unternehmen erhalten 2,5 % höhere Fördersätze.

Vereinbarkeit Erwerbs- und Privatleben
2,5 % mehr Förderung bei Vorlage oder Verpflichtung zur Erlangung eines Zertifikates. Z.B. Audit „berufundfamilie“ oder Audit „Erwerbs- und Privatleben.

Workshop 21.09.2022

Workshop zur Gewinnung und Integration internationaler Fachkräfte und Azubis

Wismar / Grevesmühlen Die Workshop-Reihe „Integration von ausländischen Fachkräften in den Arbeitsmarkt“, veranstaltet durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg (WFG NWM) in Zusammenarbeit über ihr Welcome Service Center (WSC NWM) und dem IQ Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern geht in die zweite Runde: Am Mittwoch, 21. September 2022, von 10 bis 12.30 Uhr geht es im Technologiezentrum am Westhafen in Wismar um das Thema „Recruiting internationaler Fachkräfte und Azubis – aus aller Welt nach Nordwestmecklenburg“. Neben Referentin Julia Beise-Gehrmann vom IQ Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern, Koordinationsstelle Fachkräfteeinwanderung MV aus Schwerin sind zwei weitere Gäste dabei, die den Teilnehmern einen ganz individuellen Einblick geben. „Es ist uns gelungen, dafür zwei Referenten zu gewinnen, die selbst als ausländische Fachkräfte gekommen und mittlerweile integriert sind und wissen, worauf es in der Praxis ankommt“, so WFG-Geschäftsführer Martin Kopp, der die Veranstaltung eröffnen wird.

So wird Dr. Krishna Nagarajan von der IAS College GmbH über Azubis und Fachkräfte aus Indien in Wismar informieren. In Ihrem Vortrag geht um Abläufe und aktuelle Angebote und es wird ein Erfahrungsbericht eines Azubis vorgestellt. Anschließend geht es bei Sorina Chirita von WBS Recruiting International um Azubis und Fachkräfte aus Drittstaaten für alle Branchen.

Für die kostenfreie Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, die WSC-Leiterin Anne-Juliana Bunkelmann unter a.bunkelmann@nordwestmecklenburg.de entgegen nimmt. „Den genauen Ablaufplan und weitere Informationen senden wir nach der Anmeldung zu. Gern können uns auch spezielle Fragen zu unseren Themen zugesandt werden, wir nehmen diese für die Diskussion auf. Wir freuen uns auf interessante Beiträge und einen regen Austausch“, erklärt Bunkelmann. Anmeldeschluss ist der 19. September.

14. Workshop_AGENDA

 

Kontakt:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, August-Bebel-Str. 1, 23936 Grevesmühlen

E-Mail: m.kopp@wfg-nwm.de, Internet: www.wfg-nwm.de, V.i.S.d.P.: Martin Kopp

 

Text: Peter Täufel

Die Kolleginnen des Welcome Service Centers sind wieder auf Tour. Diesmal sprechen sie auf dem JOBAKTIONSTAG am 25. August 2022 von 11 – 18 Uhr auf dem Marktplatz in Schwerin Pendler, Rückkehrer und Urlauber an. Auch hier legen sie wieder aktuelle Stellenanzeigen lokaler Arbeitgeber vor Ort aus.

Gemeinsam sollen Gäste, die sich in unsere Region verliebt haben, aber natürlich auch Mecklenburger, die täglich zum Beispiel nach Hamburg oder Lübeck pendeln oder weggezogen sind und gerade hier daheim ihren Urlaub verbringen, zu einer Rückkehr bewegt werden.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht, wie auch zuvor bei den vergangenen Urlauberaktionstagen im Juli, das Anwerben von Fachkräften durch offene Stellen.
Organisator der Veranstaltung ist dieses Mal die Agentur MV4YOU, die auch weitere Aussteller wie die Landeshauptstadt Schwerin, den Landkreis Ludwigslust-Parchim, die Wirtschaftsförderung Südwestmecklenburg, Lehrer-in-MV und Weiterbildung MV für diesen Tag gewinnen konnte. Aber auch verschiedene Unternehmen werden dort anzutreffen sein um interessierte Fachkräfte über ihre Möglichkeiten aufzuklären.
Weitere Informationen erhalten Sie unter 03841 30409843 oder -44 oder unter a.bunkelmann@nordwestmecklenburg.de.

Potenziale richtig nutzen

WFG mit Workshops zur Integration ausländischer Fachkräfte auf Arbeitsmarkt

Wismar / Grevesmühlen Die gesamte Wirtschaft sucht händeringend Fachkräfte für die Unternehmen – auch in Nordwestmecklenburg. Deshalb bietet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg (WFG NWM) über ihr Welcome Service Center (WSC NWM) den Unternehmerinnen und Unternehmen ihre Hilfe an: „Aufgrund unserer aktuellen Situation im Land und dem Mangel an Fachkräften haben wir eine Workshop-Reihe zum Thema ‚Integration von ausländischen Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt‘ für sie zusammengestellt“, so Geschäftsführer Martin Kopp.

Der erste Termin ist am Dienstag, 16. August 2022, von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr im Technologienzentrum am Westhafen in Wismar. Thema: Einstellungsvoraussetzungen für ukrainische Fachkräfte und Fördermöglichkeiten. Als Referenten und Kooperationspartner, auch für die nachfolgenden Workshops, konnten Ronny Kempke und Julia Beise-Gehrmann vom IQ Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern, Koordinationsstelle Fachkräfteeinwanderung MV aus Schwerin sowie der Geschäftsführer vom Jobcenter Nordwestmecklenburg, Martin Greiner gewonnen werden.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, die WSC-Leiterin Anne-Juliana Bunkelmann unter a.bunkelmann@nordwestmecklenburg.de entgegen nimmt. „Den genauen Ablaufplan und weitere Informationen senden wir nach der Anmeldung zu. Gern können uns auch spezielle Fragen zu unseren Themen zugesandt werden, wir nehmen diese für die Diskussion auf. Wir freuen uns auf interessante Beiträge und einen regen Austausch“, erklärt Bunkelmann. Anmeldeschluss ist der 12. August.

 

Text: Peter Täufel

 

LEGO kennt jeder, den kleinen Plaste-Baustein aus Dänemark. Der wird von einer klugen Familie als Bausystem in den 1950-er Jahren entwickelt und seitdem außerordentlich gut vermarktet. Heute hat LEGO die Welt erobert und beschert den Herstellern sagenhafte Gewinne dank der Kinder, die damit beglückt werden. Doch das Bessere ist der Feind des Guten – so die Ansicht von Michael Rogge. „Wenn man sich bereits als Kind spielend mit Baukästen beschäftigt hat, wie ich das tat, und später nach einer Ausbildung zum Designer die Herausforderung annimmt, ein eigenes Bausystem zu entwickeln, könnte es passieren, dass etwas Besseres gefunden wird“, sagt Rogge.

 

Und in der Tat findet so eine Idee den Weg bereits im Jahr 1994 in den Kopf des Designers: BIGBAU wird sein Konstruktionsbaukasten genannt. Als Produkt einer Werkstatt für behinderte Menschen in Berlin kommt er wenig später auf den Markt. Ein Vertriebspartner verkauft über zehn Jahre hinweg den BIGBAU, komplett aus Holz gefertigt, als therapeutisches Spielzeug. 1996 wird dem BIGBAU dann der Design Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern verliehen, ein Jahr später der Rote Punkt des Designzentrums in Essen. Ehrungen, die nicht nur das Design, sondern auch die Genialität des Bausystems herausheben. Mangelnde Produktpflege, ein überteuerter Preis und falsches Marketing führen aber dazu, dass das Produkt vom Markt verschwindet. „Im vergangenen Jahr habe ich mich meiner Erfindung von 1994 nun erneut angenommen, sie in allen wichtigen Details überarbeitet, wesentlich verbessert und dann ‚thinkBIG!‘ genannt, denn es lassen sich Gebilde damit bauen, die bis zum Mond reichen können – theoretisch“, so der Designer.

 

Das Ganze besteht aus Würfelverbindern, gelochten Streifen, Platten und Plus – Plus sind Sonderbauteile, die in das System integrierbar sind und den Baukasten so unschlagbar vielseitig machen. Die Streifen und Platten werden mit Schrauben an den Würfelverbindern befestigt, von Hand mit dem Inbusschlüssel oder mit einem Akkuschrauber mit Bit. Es können auch speziell entwickelte Schnappschrauben für schnelles Verbinden und Lösen verwendet werden, wie bei einem Druckknopf. Rastermaße von 16, 32 und 64 mm ermöglichen ein Bauen in jeder Größenordnung entsprechend dem Bauvorhaben. Über Adapter sind Bauergebnisse miteinander verknüpfbar. Alle Elemente sind einzeln oder als Set erhältlich. „Sensationell ist, unser Produkt ist ein Produkt, das in sich selber verpackt werden kann und ohne Umverpackung zu den ‚Bauschaffenden‘ kommt, erklärt der Entwickler. Der Vorgang des realen Bauens kann nach virtuellen Vorgaben eines Computerprogramms oder ganz frei und selbst geplant erfolgen. Die Objekte können dabei tischklein oder raumgroß gebaut werden. Sie sind außerordentlich stabil und können sogar bei entsprechender Konstruktion benutzt oder gar begangen werden. Sind sie also mit einem Zweck versehen, kann man sie für den gewählten Zweck uneingeschränkt benutzen. Durch wetterfestes Material sind sie drinnen wie draußen nutzbar. Nicht mehr gebrauchte Objekte können wieder zerlegt werden. Danach lassen sich alle Einzelteile völlig neu wieder miteinander verbinden. Es entsteht ein Kreislauf mit hoher Nachhaltigkeit. „Spielzeug jeder Art für Tisch, Boden und Wand bis hin zu ganzen Einrichtungen für das Kinderzimmer, Fahrzeuge jeder Art und Größe, Spielfahrzeuge, Spielbahnen, alles zum Mitfahren und Benutzen, wie Kisten, Kasten und Podeste können damit gebaut werden. Für die Erwachsenenwelt lassen sich Möbel aller Art für drinnen und draußen bauen. Möglich sind auch ganze Ladeneinrichtungen mit Lagerraumausstattungen, Regalen, Vitrinen, Beleuchtungsobjekten, Werbeaufsteller und vieles mehr mit der besonderen Optik des Bausystems in einer Farbe oder bunt, bunter bis hin zu allen Farben der Welt können entstehen. Sportgeräte, Buchstaben in jeder Größe, Kunstobjekte, Phantasiegebilde lassen sich bauen – kurz um, eine ganze große eigene Welt kann entstehen“, beschreibt Michael Rogge das Potential seiner Entwicklung. Obendrein ist das Bausystem hervorragend geeignet als ein pädagogisches Mittel in der Schule, bei der Ergotherapie, beim Arbeitstraining behinderter Menschen und bei der Reha allgemein.

 

Dank der Mitarbeit des Ingenieurs Jürgen Renner aus Wismar, den Rogge vor etwa zwei Jahren zum Partner macht, gelingt diese Kreation, die laut Rogge dem LEGO-System bei Weitem überlegen ist. Allerdings stehen beide heute vor der für sie unlösbaren Aufgabe, Herstellung, Marketing, Management und deren Finanzierung zu realisieren, um den Konkurrenzkampf mit LEGO tatsächlich anzutreten. „Allerdings streben wir keinen Kampf mit Lego an. Wir hatten nie das Ziel, LEGO vom Markt zu verdrängen. Aber ein neues und besseres Angebot im Baukastensektor möchten wir schon gerne den Kindern und natürlich auch Erwachsenen anbieten. Die Erwachsenen sind deshalb dabei, da sich unser Bausystem hervorragend auch für den Bau von einfachen und neuartigen Möbeln mit einem zeitgemäßen Nachhaltigkeitskonzept eignet.“

 

Im vergangenen Jahr wird von den beiden extra eine Interessengruppe gegründet, die per Vertrag gemeinsam dafür arbeitet, der Produktidee zum Durchbruch zu verhelfen. Jeder Interessierte ist obendrein dazu eingeladen, sollte er mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten dazu beitragen können, das Vorhaben voranzubringen, sich diesem thinkBIG!-Team anzuschließen. Dabei muss der- oder diejenige bereit sein, diese Leistungen zunächst unentgeltlich zu erbringen, erwirbt damit aber gleichzeitig den Anspruch auf Anteile bei eventuellen, späteren Gewinnen. Gesucht sind Kreative, die sich der Erarbeitung von Bausätzen für Spielzeug, Möbel und sinnvolle Produkte weiterer Warengruppen auf Grundlage des Bausystems zuwenden möchten. Für eine spätere Fertigung und einem Verkauf sind Kunststoffverarbeiter und Spritzgussanwender, Fachleute für Vertrieb, Marketing und Management gesucht. „Wir hoffen sehr, hier vor Ort unentdeckte Talente kennenzulernen und bei Eignung in unser Team aufzunehmen zu können. MV soll unser Standort bleiben – für alle Aktivitäten heute und später“, so Rogge und Renner unisono. Technische Details des Bausystems können jederzeit eingesehen werden. Eigentlich ist alles ganz einfach gestaltet. Einfach zu bleiben ist schwer, aber weniger ist auch hier wie immer mehr.

 

Dipl.-Designer Michael Rogge
Wiesenweg 6
23974 Neuburg
Telefon:  038426 – 120967
Mobil: 0176 – 50015237
michaelrogge@gmx.de

 

Peter Täufel

Seit zwei Jahren müssen Unternehmen mit Einschränkungen ihres betrieblichen Alltags leben und diese immer wieder den aktuellen rechtlichen Vorgaben, z. B. durch die Corona-Landesverordnung anpassen.

Um in dieser Zeit eine Hilfestellung für die Unternehmen des Landkreises zu geben, führte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg über einen Zeitraum von einen Jahr das Projekt „REACT- Folgen der Corona-Pandemie aktiv begegnen“ durch.

Ziel des Projektes war, den Unternehmen als Ansprechpartner rund um das Thema Corona zur Verfügung zu stehen und Informationen über mögliche Wirtschaftshilfen von der EU, Bund und Land und rechtlichen Vorgaben zu informieren.

Mit der dafür eingerichteten Corona-Unternehmenshotline konnten mehr als 400 Anrufe aus allen Branchen und Unternehmenszweigen in 12 Monaten Projektlaufeit beantwortet werden.
Im Rahmen der Bestandspflege wurden insgesamt 22 Beratungen vorgenommen. Thematisch ging es beispielsweise um die Ausbildungsprämie für Unternehmen, aber auch um Existenzgründungen in Zeiten von Corona und steigende Energie- und Materialkosten.

Das Ziel des REACT-Projektes umfasste ebenfalls die Stärkung der Firmenkultur zur Anwerbung und Bindung von Fachkräften. Das Welcome Service Center führte zu diesem Thema insgesamt 4 Personalerworkshops für ansässige Unternehmen durch und gab einen Raum für einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Das Projekt wurde durch den Europäischen Sozialfonds und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern gefördert.