Unternehmen und Kommunen stehen vor der Herausforderung, ihre Energieversorgung wirtschaftlich, nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten. Mit dem Förderprogramm KfW 270 – Erneuerbare Energien – Standard steht ein verlässliches Finanzierungsinstrument zur Verfügung, um entsprechende Projekte umzusetzen.

Investitionen in die eigene Energiezukunft

Gefördert werden Vorhaben zur Nutzung erneuerbarer Energien, z. B.:

  • Photovoltaik-Anlagen auf Gewerbe- und kommunalen Gebäuden
  • Batteriespeicher zur Eigenverbrauchsoptimierung
  • Windkraft-, Biogas- oder Wasserkraftanlagen
  • Wärme- und Kältenetze sowie Energiespeicherlösungen

Das Programm eignet sich sowohl für einzelne Maßnahmen als auch für größere Energieprojekte.

Vorteile für Unternehmen und Kommunen

  • Bis zu 100 % Finanzierung der Investitionskosten möglich
  • Planungssicherheit durch langfristige Laufzeiten
  • Erhalt der Liquidität durch geringen Eigenkapitaleinsatz
  • Dauerhafte Senkung der Energiekosten
  • Beitrag zu Klimazielen und nachhaltiger Standortentwicklung

Voraussetzungen und Ablauf

  • Ein Teil der erzeugten Energie wird eingespeist oder vermarktet
  • Antragstellung erfolgt vor Beginn des Vorhabens
  • Finanzierung läuft über die jeweilige Hausbank

Typischer Ablauf:

  • Projektidee konkretisieren
  • Technische und wirtschaftliche Planung erstellen
  • Finanzierung mit der Hausbank abstimmen
  • Förderantrag vor Projektstart stellen
  • Potenziale in Nordwestmecklenburg nutzen

Nordwestmecklenburg bietet gute Voraussetzungen für Projekte im Bereich erneuerbare Energien – von geeigneten Dachflächen bis hin zu gewerblichen und kommunalen Strukturen. Investitionen in eigene Energieerzeugung tragen zur Kostensicherheit, zur nachhaltigen Entwicklung und zur Attraktivität des Standorts bei.

Kontakt und Beratung

Für Unternehmen und Kommunen in Nordwestmecklenburg steht eine unabhängige Unterstützung zur Verfügung – von der ersten Idee bis zur Umsetzung.

Unterstützung umfasst:

  • Orientierung zu Förderprogrammen und Finanzierungsmöglichkeiten
  • Einordnung von Projektideen und nächsten Schritten
  • Vermittlung von Kontakten zu regionalen Partnern
  • Begleitung im Umsetzungsprozess

Ansprechpartner:
Herr Bürk
📞 03881 4979989
📧 n.buerk@wfg-nwm.de

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg unterstützt dabei, passende Lösungen für konkrete Vorhaben zu entwickeln.

Die LEADER-Region Westmecklenburgische Ostseeküste startet in die letzte Auswahlrunde der aktuellen Förderperiode. Für Unternehmen, Kommunen und regionale Akteure in Nordwestmecklenburg ist das eine konkrete Chance, Projekte mit Förderung umzusetzen – insbesondere mit Blick auf Fachkräftegewinnung, Standortattraktivität und regionale Wertschöpfung.

Gesucht werden umsetzungsreife Projektideen für die Jahre 2027 und 2028.

Warum das für Unternehmen relevant ist

Viele Betriebe stehen vor ähnlichen Herausforderungen: Fachkräfte gewinnen, Mitarbeitende binden und attraktive Rahmenbedingungen schaffen.

Die LEADER-Förderung kann dabei unterstützen, zum Beispiel durch:

  • Projekte zur Steigerung der Lebensqualität für Fachkräfte und ihre Familien
  • Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen, Kommunen und Bildungsträgern
  • Angebote zur Fachkräftesicherung und Qualifizierung
  • Maßnahmen zur besseren Erreichbarkeit und Mobilität im ländlichen Raum
  • touristische und wirtschaftliche Projekte mit regionaler Strahlkraft

Damit leistet die Förderung einen konkreten Beitrag, Nordwestmecklenburg als Lebens- und Arbeitsort weiter zu stärken.

Förderbereiche im Überblick

Die Projekte müssen einem der vier Handlungsfelder zugeordnet sein:

  • Lebensqualität, Naherholung und Ortsentwicklung
  • Wirtschaft, Arbeit und Tourismus
  • Bildung, Kultur und Engagement
  • Klimaschutz und Mobilität

Wichtige Termine

  • Einreichungsfrist: 30. Juni 2026
  • Auswahlentscheidung: September 2026
  • Umsetzungszeitraum: 2027–2028
  • Empfehlung: Idee frühzeitig abstimmen

Eine frühzeitige Abstimmung spart Aufwand und erhöht die Erfolgschancen.

Unser Tipp für Unternehmen:

  • Projektidee kurz skizzieren
  • frühzeitig Kontakt aufnehmen
  • Förderfähigkeit und Anforderungen klären
  • Offene Online-Sprechstunden

Für eine erste Einschätzung bietet das Regionalmanagement drei offene Termine an – ohne Anmeldung:

  • April 2026 | 10:00–11:00 Uhr
  • Mai 2026 | 16:00–17:00 Uhr
  • Juni 2026 | 16:00–17:00 Uhr

So gehen Sie vor:

  • Idee entwickeln und abstimmen
  • Projektbogen herunterladen
  • Antrag ausarbeiten
  • fristgerecht einreichen
  • Jetzt aktiv werden

👉 Sie haben eine Projektidee mit Bezug zu Fachkräften oder Standortentwicklung?
Nutzen Sie die Gelegenheit, diese mit Unterstützung umzusetzen.

👉 Kontakt:
Regionalmanagement LEADER WMO
🌐 www.leader-wmo.de

Gern unterstützen wir Sie dabei, Ihre Projektidee einzuordnen, Partner zu finden und nächste Schritte vorzubereiten. Sprechen Sie uns an – gemeinsam lassen sich oft tragfähige Ansätze entwickeln.

WFG NWM beim Baltic Sea Business Day 2026 in Rostock

Rostock, 16. April 2026 – Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg (WFG NWM) hat am 3. Baltic Sea Business Day (BSBD) in der Stadthalle Rostock teilgenommen. Die Veranstaltung wurde von der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern organisiert. Die Schirmherrschaft übernahm Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
Nach zwei erfolgreichen Vorgängerveranstaltungen mit zuletzt rund 500 Teilnehmenden brachte auch der diesjährige Baltic Sea Business Day erneut Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und internationalen Netzwerken aus den Ostseeanrainerstaaten zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, die Zusammenarbeit im Ostseeraum weiter zu festigen und neue Kooperationen anzustoßen.

Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsthemen wie klimaneutrales Wirtschaften, die Sicherheit im Ostseeraum sowie innovative Ansätze zur nachhaltigen Nutzung der Ostsee. Diese Themen wurden in drei Fachsessions vertieft:

•    Maritime Sicherheit und Schutz kritischer Infrastrukturen
•    Innovationen für die nachhaltige Nutzung der Ostsee
•    Unternehmererfolg und Mitarbeitergesundheit

Ein besonderer Fokus lag auf dem internationalen Austausch und der Vernetzung. Über die B2B-Kooperationsbörse des Enterprise Europe Network Mecklenburg-Vorpommern konnten Unternehmen gezielt neue Geschäftskontakte knüpfen und bestehende Partnerschaften ausbauen. Ergänzend präsentierten sich nationale und internationale Start-ups sowie Unternehmen in der StartUp & Company-Area und nutzten die Plattform zur internationalen Vernetzung.
Die WFG NWM nutzte den Baltic Sea Business Day, um Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis Nordwestmecklenburg aufzunehmen, ihre Flächenangebote zu präsentieren, Kontakte zu vertiefen und neue Kooperationsmöglichkeiten zu erschließen.
Der Baltic Sea Business Day unterstreicht die Bedeutung des Ostseeraums als starken und zukunftsorientierten Wirtschaftsraum. Die Veranstaltung bietet eine wichtige Plattform, um grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern und gemeinsame Lösungen für wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.

nvestitionen, Neuansiedlungen und neue Arbeitsplätze im Landkreis

Investitionen, Neuansiedlungen und neue Arbeitsplätze im Landkreis

Nordwestmecklenburg: Investitionen und Ansiedlungen setzen 2025 positive Impulse

Der Wirtschaftsstandort Nordwestmecklenburg behauptet sich auch im Jahr 2025 in einem gesamtwirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld. Während die deutsche Wirtschaft nach zwei schwierigen Jahren lediglich ein geringes Wachstum von 0,2 Prozent verzeichnet und Unternehmen bundesweit mit hohen Energie- und Lohnkosten, geopolitischen Unsicherheiten sowie einer verhaltenen Industrienachfrage konfrontiert sind, entwickelt sich der Landkreis weiterhin stabil.

Im Industrie- und Gewerbegebiet Upahl – An der Silberkuhle konnten im Jahr 2025 durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH (WFG NWM) vier Flurstücke mit einem Gesamtwert von rund 670.000 Euro veräußert werden. Darüber hinaus wurden drei Neuansiedlungen sowie zwei Erweiterungsvorhaben bestehender Unternehmen begleitet. Das Investitionsvolumen dieser Projekte beläuft sich auf rund 18 Millionen Euro. In der Folge entstehen im Landkreis Nordwestmecklenburg voraussichtlich rund 60 neue Arbeitsplätze.

Auch perspektivisch bleibt die Entwicklung dynamisch. Derzeit betreut die WFG NWM fünf konkrete Ansiedlungsprojekte mit einem potenziellen Investitionsvolumen von rund 110 Millionen Euro und einem Arbeitsplatzpotenzial von etwa 430 Vollzeitstellen. Zu den geplanten Vorhaben zählt unter anderem die Investition der Firma Rossmann, die bis 2028 ein regionales Logistikzentrum am Großgewerbestandort Upahl-Grevesmühlen errichten möchte.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen die Attraktivität des Landkreises Nordwestmecklenburg als Wirtschaftsstandort zwischen den Metropolregionen Hamburg und Lübeck. Entscheidende Standortfaktoren sind die Verfügbarkeit gut erschlossener Gewerbeflächen, eine leistungsfähige Infrastruktur, Planungssicherheit sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Politik. Die Wirtschaftsförderung Nordwestmecklenburg begleitet Investitionen umfassend – von der Flächenvermittlung über die Bau- und Fördermittelberatung bis hin zur Unterstützung im Ansiedlungsprozess.


📞 Kontakt

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH
August-Bebel-Straße 1
23936 Grevesmühlen

📧 service@wfg-nwm.de
📞 03881 49 799 82


 

Kulturförderung für Kommunen in Nordwestmecklenburg

Kommunen in Nordwestmecklenburg haben die Möglichkeit, ihre kulturellen Projekte mit Fördermitteln des Landes zu unterstützen. Die Förderung erfolgt auf Grundlage der Kulturförderrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern (KultFöRL M-V).

Gefördert werden unter anderem:

🎶 Theater- und Musikprojekte
🎨 Ausstellungen, Festivals und Kunstprojekte
📚 Literatur- und Bildungsprogramme
💡 Innovative, öffentlichkeitswirksame Kulturformate

Die Fördermittel sollen dazu beitragen, die kulturelle Vielfalt vor Ort zu stärken, kreative Initiativen sichtbar zu machen und Projekte zu ermöglichen, die ohne Unterstützung des Landes nicht realisierbar wären.

So geht’s:
Interessierte Kommunen können sich zunächst bei der WFG Nordwestmecklenburg melden, um Informationen zur Fördermöglichkeit und Beratung zu erhalten.

Die Antragstellung erfolgt anschließend über das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern.

Nehmen Sie Kontakt auf:
🌐 https://www.wfg-nwm.de/kontakt

🌱 Klimaschutz-Förderung für Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern

Klimaschutz beginnt vor Ort – und genau dabei unterstützt das Land Mecklenburg-Vorpommern Kommunen und gemeinnützige Organisationen mit einer gezielten Klimaschutz-Förderung. Gefördert werden Projekte, die zur Reduzierung von Treibhausgasen, zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien beitragen.

Die Förderung richtet sich an Städte, Gemeinden, Landkreise sowie gemeinnützige Träger, die Klimaschutzprojekte in Mecklenburg-Vorpommern umsetzen möchten.

🔧 Was wird gefördert?

Unterstützt werden unter anderem:

  • Machbarkeits- und Planungsstudien für Klimaschutz- und Energieprojekte
  • Investive Maßnahmen zur Energieeffizienz
  • Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien
  • Demonstrationsprojekte für innovative und zukunftsweisende Energiesysteme

Fördervoraussetzungen im Überblick

  • Antragstellung vor Beginn der Maßnahme
  • Umsetzung des Projekts in Mecklenburg-Vorpommern
  • Mindestprojektkosten: 20.000 Euro

💶 Förderhöhe

  • 25 bis 60 Prozent der förderfähigen Kosten
  • In bestimmten Fällen Boni bis zu 70 Prozent möglich

Die Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

📝 Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt über das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI).

🤝 Beratung für Kommunen in Nordwestmecklenburg

Sie planen ein Klimaschutzprojekt und möchten prüfen, ob eine Förderung möglich ist?

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg (WFG NWM) unterstützt Kommunen gern bei einer ersten Orientierung und Beratung.

👉 www.wfg-nwm.de/kontakt

Wie kann Nordwestmecklenburg als Standort für Rechenzentren punkten?

In einem Fachworkshop brachte die WFG NWM Kommunen, Investoren und Experten zusammen, um zentrale Standortfaktoren und nachhaltige Perspektiven zu diskutieren.

🗓️ Eckdaten zum Workshop

Datum: 20. Januar 2026
Veranstalter: WFG Nordwestmecklenburg
Teilnehmende: Stadt Grevesmühlen, Investoren, Fachakteure

📍 Zentrale Themen des Workshops

Im Fokus standen die wichtigsten Voraussetzungen für die Ansiedlung von Rechenzentren in der Region:
– Verfügbarkeit geeigneter Flächen
– Energieversorgung und Netzinfrastruktur
– Verkehrliche und digitale Anbindung
– Genehmigungs- und Planungsprozesse

Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis für erfolgreiche Ansiedlungen in Nordwestmecklenburg zu schaffen.

🎤 Fachlicher Impuls

Einen inhaltlichen Impuls lieferte Max Schulze (Sustainable Digital Infrastructure Alliance e. V.).
Er zeigte auf, welche Standortvorteile Nordwestmecklenburg bereits heute bietet und welche Entwicklungen für Rechenzentrumsprojekte künftig entscheidend sein werden.

🌱 Nachhaltigkeit im Fokus

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf:
– dem hohen Energiebedarf von Rechenzentren
– nachhaltigen Betriebskonzepten
– dem Einsatz erneuerbarer Energien
– effizienten Nutzungs- und Wärmekonzepten

🤝 Fazit

Der Workshop war geprägt von einem offenen, konstruktiven Austausch. Die WFG NWM bedankt sich bei allen Beteiligten für das große Interesse an der Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Nordwestmecklenburg.

 

Energetische Stadtsanierung: 90 % Förderung für Kommunen | KfW 432

Bis zu 90 % Zuschuss für klimafreundliche Quartierssanierung

KfW-Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung – Zuschuss (432)“ neu gestartet

Die KfW hat das Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung – Zuschuss“ (Programm 432) neu aufgelegt und deutlich ausgeweitet. Für Städte und Gemeinden im Landkreis Nordwestmecklenburg eröffnen sich damit attraktive Fördermöglichkeiten, um Quartiere klimafreundlich, energieeffizient und zukunftssicher weiterzuentwickeln.

Ziel: Energetische Quartiersentwicklung mit langfristiger Wirkung

Gefördert werden sowohl

    • integrierte energetische Quartierskonzepte als auch

    • ein begleitendes Sanierungsmanagement, das die Umsetzung der Maßnahmen vor Ort koordiniert.

Das Sanierungsmanagement unterstützt Kommunen dabei, komplexe Sanierungsprozesse professionell zu steuern, Fördermittel optimal zu nutzen und lokale Akteure aktiv einzubinden.

Hohe Zuschüsse – besonders für finanzschwache Kommunen

Kommunen können Zuschüsse von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten.
Finanzschwache Städte und Gemeinden profitieren von erhöhten Fördersätzen, wodurch auch kleinere Kommunen wirkungsvolle Klimaschutzprojekte realisieren können.

Förderumfang und Laufzeit

  • Bundesweite Fördermittel 2025: 75 Millionen Euro

  • Förderzeitraum Sanierungsmanagement: bis zu 5 Jahre

  • Maximaler Zuschuss: bis zu 400.000 Euro

  • Fördergeber: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

So können Kommunen qualifiziertes Fachpersonal einsetzen, um die kommunale Wärmewende aktiv voranzutreiben.

Bewährtes Programm mit großer Wirkung

Bereits rund 1.800 Quartiere bundesweit wurden über das Programm „Energetische Stadtsanierung“ unterstützt. Mit dem Neustart der Förderung soll die energetische Stadtsanierung weiter beschleunigt und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz auf kommunaler Ebene geleistet werden.

Antragstellung und Antragsberechtigung

  • Antragstellung möglich seit: 26. November 2025

  • Antragsberechtigt sind:

    • Städte und Gemeinden

    • Landkreise

    • kommunale Unternehmen

Beratung & Unterstützung in Nordwestmecklenburg

Für Fragen zur Förderung und eine erste unverbindliche Beratung steht interessierten Kommunen die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg zur Seite:

👉 www.wfg-nwm.de/kontakt

Wenn ich auf das Jahr 2025 zurückblicke, fällt die Gesamtbilanz für den Landkreis Nordwestmecklenburg und seine regionale Wirtschaft insgesamt gemischt aus. Trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen wie der schwachen Binnenkonjunktur, hohen Energie- und Arbeitskosten sowie einem zunehmenden wirtschaftlichen Pessimismus konnten im Jahr 2025 dennoch positive Akzente gesetzt werden.

Investitionen im Kreisgebiet: Ein Hoffnungsschimmer trotz Herausforderungen

Trotz eines rückläufigen Interesses an Industrie- und Gewerbeflächen infolge der wirtschaftlichen Unsicherheiten seit dem Ukraine-Krieg wurden 2025 bedeutende Investitionen getätigt. Besonders im Industrie- und Gewerbegebiet Upahl konnten drei Flurstücke erfolgreich verkauft werden. Das Gebiet, das im Besitz des Landkreises Nordwestmecklenburg ist, wurde durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft vermarktet.

Zu den neuen Eigentümern gehören ein niederländisches Medizintechnikunternehmen, ein Baumaschinenverleiher aus Hamburg sowie ein weiteres Bestandsunternehmen, das sich in Upahl erweitern möchte. Geplante Investitionen in Höhe von etwa fünf Millionen Euro schaffen über 50 neue Arbeitsplätze vor Ort.

Zusätzlich wurde im interkommunalen Gewerbegebiet Upahl–Grevesmühlen eine wegweisende Entscheidung getroffen. Die Drogeriekette Rossmann unterzeichnete eine Reservierungsvereinbarung für eine acht Hektar große Fläche, auf der bis 2028 ein Regionallager entstehen soll.

Diese Investition in Höhe von rund 60 Millionen Euro wird mehr als 300 neue Arbeitsplätze in der Region schaffen und markiert einen wichtigen Schritt zur Erschließung des Gewerbegebiets.

Kultur und Infrastruktur: Der Spatenstich für das Museum Ehrhardt

Im Oktober 2025 wurde der Spatenstich für das Museum Ehrhardt im Ortsteil Plüschow der Gemeinde Upahl gefeiert. Das internationale Architekturbüro von Diébédo Francis Kéré wird das Gebäude nachhaltig aus Lehm, Holz und Glas errichten. Der Bau des Museums, das Werke des Bauhaus-Schülers Alfred Ehrhardt präsentieren wird, ist eine wichtige kulturelle Bereicherung für die Region.

Geplant sind jährlich 30.000 Besucher, was einen erheblichen Wirtschaftsfaktor für Plüschow darstellt. Der Bau wird privat durch die Familie Ehrhardt finanziert und beläuft sich auf eine zweistellige Millionenhöhe.

Fachkräftegewinnung und -bindung: Ein Erfolg trotz Herausforderungen

Das Welcome Service Center Nordwestmecklenburg (WSC NWM) blickt auf ein arbeitsintensives Jahr 2025 zurück. Über 300 Anfragen von Fachkräften aus Deutschland und dem Ausland wurden bearbeitet, was die gute Stabilität des Vorjahres widerspiegelt.

Besonders auffällig war der Anstieg internationaler Fachkräfte – nahezu jede vierte Anfrage kam aus dem Ausland. Dennoch bleibt die Anerkennung von Qualifikationen und die Sprachbarriere nach wie vor eine Herausforderung.

Erfreulicherweise konnten 40 von 100 Jobanfragen erfolgreich vermittelt werden. Auch bei der Wohnungssuche – insbesondere für internationale Fachkräfte – gab es Fortschritte: Rund die Hälfte der Anfragen konnte erfolgreich vermittelt werden, was angesichts des knappen Wohnraums im Landkreis ein großer Erfolg ist.

Zudem konnte das WSC NWM vier neue Unternehmenspartner gewinnen, sodass mittlerweile 21 Unternehmen das Center unterstützen.

Der Blick auf das Jahr 2026: Herausforderungen und Chancen

Insgesamt war 2025 für die kreiseigene Wirtschaftsförderung ein gutes und erfolgreiches Jahr. Es wurden Investitionen im zweistelligen Millionenbereich begleitet und Fachkräfte für die regionale Wirtschaft in relevantem Umfang überregional angeworben sowie vor Ort unterstützt. Das macht Mut und zeigt, dass weiterhin investiert und eingestellt wird.

Nachdenklich stimmen mich die hohen Energie- und Lohnkosten in Deutschland im internationalen Vergleich sowie das geringe Arbeitsaufkommen pro Kopf – auch wenn dieses in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin über dem Bundesdurchschnitt liegt. Auch die Bau- und Finanzierungskosten, die durch erhöhte bürokratische Anforderungen im Bauwesen sowie durch Inflation gestiegen sind, verhindern oder verzögern Investitionen.

Hier sind der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern gefragt. Bürokratie und damit verbundene Mehrkosten müssen weiter abgebaut werden. Die Novelle der Landesbauordnung im Jahr 2025 war ein wichtiger erster Schritt, der weitergedacht und konsequenter umgesetzt werden muss. Auch die Energiepreise müssen weiter sinken. Hier müssen Möglichkeiten zur Eigenversorgung regionaler Unternehmen auf Basis erneuerbarer Energien verbessert werden. Dazu muss das Land im Dialog mit dem Bund und der EU-Kommission auf neue Regelungen hinwirken.

Zudem gibt es zu wenige Förderanreize und Instrumente für Gründerinnen und Gründer – hier sind wir bundesweit Schlusslicht. Schafft das Land gemeinsam mit den Regionen eine kluge Förder-, Flächen- und Energiepolitik, können auch 2026 wichtige Investitionen ausgelöst und Bestandsunternehmen unterstützt werden. Packen wir es hoffentlich gleich nach der Landtagswahl an, die auch noch viele Unbekannte mit sich bringen.

Fazit: Ein Mut machender Ausblick auf 2026

Trotz der bestehenden Herausforderungen gibt es Grund zur Zuversicht. Im Jahr 2025 konnten bedeutende Investitionen realisiert und zahlreiche Fachkräfte gewonnen werden. Wenn es gelingt, die bürokratischen und infrastrukturellen Hürden weiter zu reduzieren und die Energie- sowie Lohnkosten zu senken, steht der Region ein weiteres erfolgreiches Jahr bevor.

Gemeinsam mit den regionalen Akteuren und Partnern blicken wir optimistisch auf 2026 und hoffen auf eine weiterhin positive Entwicklung für Nordwestmecklenburg.

Martin Kopp
Geschäftsführer, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg

 


Gefördert

Dieses Projekt wird anteilig vom Land Mecklenburg-Vorpommern für die Dauer von zwei Jahren aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

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betreibsferien 22.12.2025 - 04.01.2026

Betriebsferien der Wirtschaftsförderung Nordwestmecklenburg (WFG)

Ab dem 22. Dezember 2025 machen wir Betriebsferien!
Wir nehmen uns eine wohlverdiente Auszeit und sind ab dem 5. Januar 2026 wieder wie gewohnt für Sie da. Mit neuer Energie freuen wir uns darauf, gemeinsam mit Ihnen ins neue Jahr zu starten.

Danke für die gute Zusammenarbeit im Jahr 2025!
Ein herzliches Dankeschön an alle Unternehmen und Kooperationspartner aus Nordwestmecklenburg. Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen waren entscheidend für unseren gemeinsamen Erfolg. Wir schätzen die Zusammenarbeit und freuen uns darauf, auch 2026 weiterhin mit Ihnen zusammenzuarbeiten und Ihre Projekte zu unterstützen.

Frohe Weihnachten und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr!
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien besinnliche Feiertage und einen guten Start in das kommende Jahr.

Ihr Team der Wirtschaftsförderung Nordwestmecklenburg (WFG)

 


 

Gefördert

Dieses Projekt wird anteilig vom Land Mecklenburg-Vorpommern für die Dauer von zwei Jahren aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

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