In einem viermonatigen Unternehmensnachfolgeprozess von Andrea Keller mit ihrem Unternehmen „Alles Klar Reinigungsdienst“ unterstützte die NACHFOLGEZENTRALE MV bei der Vermittlung eines Nachfolgers. Seit dem 01. Juli 2022 führt die BOH Hauswunder GmbH die Aktivitäten des in Kneese im Landkreis Nordwestmecklenburg ansässigen Unternehmens fort. Mit dem Unternehmenskauf werden die Dienstleistungen rund um BOH Hauswunder nun auch in der Region Gadebusch über Mölln und Ratzeburg angeboten.

Die Senior-Unternehmerin, die das Dienstleistungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Reinigungen von Privathaushalten, aber auch Büros und Praxen, im April 2003 gründete, ist weiterhin im Unternehmen beratend tätig. Die Firmenphilosophie zeichnete ein Höchstmaß an Leistungsbereitschaft und qualitätsorientiertem Arbeiten im Sinne der Kunden aus. Keller war seit Sommer 2020 aus Altersgründen auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger für ihr Reinigungsunternehmen, um für die Mitarbeitenden und Kunden eine sichere Perspektive zu bieten.

Ob Zukauf von Mitbewerbern, Investitionen in neue Geschäftsbereiche oder Expansionen, mit der Unternehmensübernahme sichert sich die BOH Hauswunder langfristiges Wachstum. Die Unternehmenskäufe sind ein Teil der Strategie zukünftig so zu wachsen. „Wir arbeiten auch darüber hinaus noch mit der Nachfolgezentrale MV zusammen, um nach weiteren Unternehmen zu schauen, die zur Übergabe bereit sind“, visioniert Lutz Könnecker, Geschäftsführer bei der BOH Hauswunder GmbH. Dabei werden auch Unternehmen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen, wie zum Beispiel dem Handwerk, berücksichtigt. Für Könnecker ist es von großer Bedeutung, junge Leute zu finden, die gemeinsam mit ihm Firmen übernehmen möchten. Im Gegenzug will er ihnen durch die Vermittlung seiner Erfahrung und seines Wissens zur Seite stehen und die Angst vor unternehmerischem Risiko nehmen.

BOH Hauswunder hat in der Vergangenheit bereits zwei Unternehmen in der Region übernommen. Insgesamt konnten dadurch insgesamt 75 Arbeitsplätze gesichert, aber auch neue Stellen geschaffen werden. Von „Alles Klar Reinigungsdienst“ wurden 15 Mitarbeitende übernommen. „Mit Frau Keller hat alles direkt gepasst. Die Vorbereitung ihrer eigenen Nachfolge war lobenswert, sodass die Zusammenarbeit mit ihr sehr vertrauensvoll ist“, berichtet Könnecker.

„Viele Unternehmer planen die eigene Nachfolge zu spät. Deshalb rate ich, mit der Planung früher anzufangen. Beispielsweise kann sich der Finanzierungsmarkt verschlechtern aufgrund steigender Zinsen. Außerdem sollte man sich auf den Gesprächspartner einstellen, da der Prozess der Unternehmensnachfolgen immer unterschiedlich ist“, schließt der Geschäftsführer den Unternehmenskauf ab.

Frank Bartelsen, Teamleiter der NACHFOLGEZENTRALE MV, schließt sich dem Tipp von Herrn Könnecker an: „Wir können Ihnen nur empfehlen, uns mindestens 3 Jahre vor einer geplanten Übergabe mit der Suche zu beauftragen.“

 

Die NACHFOLGEZENTRALE MV wurde als kostenfreies Angebot von der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH gemeinsam mit den IHKs, den HWKs und dem Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern initiiert. Mit der Online-Plattform NACHFOLGEPORTAL MV können Suchaufträge von Nachfolgeinteressenten und Unternehmern aufgegeben werden. Anhand einer nicht öffentlichen Matching-Software werden die Profildaten über Übereinstimmungen abgeglichen, um einen Kontakt beider Interessenten herzustellen. Die Arbeit der NACHFOLGEZENTRALE MV wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

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Wir hoffen unsere ehemaligen Mecklenburger*innen auch in diesem Jahr auf diese Weise zu einer Rückkehr in unser schönes Nordwestmecklenburg zu bewegen. Das Gerüst steht also soweit. Nun sind Sie gefragt, die Rückkehrer mit tollen Angeboten zurück in ihre Heimat zu locken!
Gerade für Mecklenburg Vorpommern, als eine Region mit den niedrigsten Einkünften, gilt es zu zeigen, dass man auch bei uns gut arbeiten und leben kann. Daher haben wir ein Minimum von 30.000 € Jahreseinkommen (Arbeitnehmerbrutto) festgelegt – damit haben Sie gute Chancen, gut eingearbeitetes Fachpersonal für sich zu gewinnen. Mehr Informationen zum Jobportal finden Sie hier.

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Sprechen Sie uns gern an!

Haben Sie sonst noch Fragen? Rufen Sie uns an unter 03841-3040 9843 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an a.bunkelmann@nordwestmecklenburg.de.

Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Ab sofort ist die Plattform „GOMEVO“ mit dem Motto „The Best of Mecklenburg Vorpommern“ online.
Hier haben Sie die Möglichkeit Ihre Produkte, Services und Erlebnisse in einer großen Community zu teilen und zu vermarkten.

Mit dem GOMEVO Shop steht Ihnen als Händler außerdem ein fertiger Onlineshop für das Anbieten und Verkaufen Ihrer Produkte zur Verfügung.

Das Projekt ist durch das Land Mecklenburg Vorpommern gefördert.

Damit Sie bei Interesse mit Ihren Fragen nicht alleine gelassen werden bietet GOMEVO in Zusammenarbeit mit der WFG NWM eine Veranstaltung zur Einführung an.

Bei Interesse melden Sie sich gerne bei Daniel Berges unter 03881 49 799 87 oder d.berges@wfg-nwm.de

Hört sich dieses Angebot interessant für Sie an? Besuchen Sie hier vorab die Website von GOMEVO.

Viele Unternehmen leiden unter den drastisch gestiegenen Preisen für Materialien und Rohstoffe und den Störungen von Lieferketten.

Aus diesem Grund gewährt das Land Mecklenburg-Vorpommern ab sofort Darlehen zur Abmilderung dieser besonderen Belastungen für Unternehmen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern.

Zuwendungsempfänger sind kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten, die den gestiegenen Rohstoff- und Materialaufwand mit überdurchschnittlich hohem Preisanstieg nicht preis- und erlöswirksam weitergeben können. Für Soloselbstständige und Freiberufler gilt eine Vollerwerbstätigkeit.

Die Höhe des Darlehens darf max. 50% des durchschnittlichen Jahresumsatzes der letzten drei Jahre entsprechen. Bei Unternehmen die zwischen 2019 und 2022 gegründet haben, gilt die Dauer der Geschäftstätigkeit.

Der Rahmen der Förderung beläuft zwischen 10.000,- € und 100.000,- € für eine maximale Laufzeit von 60 Monaten und 5 % pro Jahr.

Die Anträge können ab sofort auf der Website des Landesförderinstituts abgerufen und formgebunden bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers mit Sitz in Schwerin eingereicht werden.

Branchenvertreter diskutierten Konzepte zur Umsetzung in der Praxis

Wismar / Grevesmühlen Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg (WFG NWM) organisierte über ihr Welcome Service Center (WSC NWM) heute die dritte Veranstaltung ihres aktuellen Workshop-Angebots „Integration von ausländischen Fachkräften in den Arbeitsmarkt“. Auch diesmal war der Workshop mit 25 Teilnehmer*innen ausgebucht. Es nahmen Personalverantworliche aus fast allen Branchen wie Handwerk, Pflege, produzierendes sowie Hotel- und Gaststättengewerbe teil. Thema diesmal: Die Anerkennung ausländischer Abschlüsse und das Onboarding von ausländischen Fachkräften. „Es gibt keine standartisierte Verfahren. Die Anerkennung beruflicher Qualifikationen ist von Berufsbild zu Berufsbild und Fall zu Fall unterschiedlich. Auch die zuständigen Stellen und Verfahren sind sehr heterogen. Darum ist individuelle Beratung in diesem Bereich so wichtig und unabdingbar“, erläuterte Imke Brandt von der Projektleitung IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung Westmecklenburg der VSP gGmbH. Sie informierte während der Veranstaltung über bundes- und landesrechtliche Vorgaben im Zusammenhang mit der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse.

Danach befasste sich Prof. Dr. Jürgen Beneke, Berater und Experte für interkulturelle Zusammenarbeit mit den Fragen des Onboardings ausländischer Fachkräfte. Er appelierte an die Anwesenden, eine gute innerbetriebliche Vorbereitung im Vorfeld umzusetzen. „Sie brauchen einen Integrationspaten in ihrem Betrieb. Und sie sollten sich dringend auch um die soziale Integration nach der Arbeit kümmern. Sonst nehmen sie viel Geld in die Hand und haben wenig Erfolg bei der Integration ausländischer Mitarbeiter*innen“, resümiert Professor Beneke seine Erfahrungen der letzten Jahre.

„Wir planen aufgrund des großen Erfolges derzeit eine Weiterführung der Workshop-Reihe“, zeigte sich Anne Bunkelmann, Leiterin des Welcome Service Centers, zufrieden. „Wir veröffentlichen das Programm des nächsten Workshops im Dezember auf www.wsc-nwm.de“. Unternehmer*innen können gerne Ihre Themenwünsche bis zum 31. November an e.gutsch@nordwestmecklenburg.de senden oder telefonisch unter 03841 / 30409844 mitteilen.

 

Kontakt:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, August-Bebel-Str. 1, 23936 Grevesmühlen

E-Mail: m.kopp@wfg-nwm.de, Internet: www.wfg-nwm.de, V.i.S.d.P.: Martin Kopp

Ab sofort gewährt das Ministerium für Klima­schutz, Landwirt­schaft, ländliche Räume und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern eine Förderung für die Anschaffung und Installation von steckerfertige Photo­voltaik­anlagen.

Für den Erwerb von Mini-Balkon­kraft­werke oder Balkon-PV-Anlagen kann ein nichtrückzahlbarer Betrag in Höhe von max. 500 Euro beantragt werden.

Die Anträge sind schriftlich und mit allen erforderlichen Nachweisen in Kopie nach erfolgreicher Installation und Inbetriebnahme einzureichen.

Detaillierte Informationen und die entsprechenden Anträge finden Sie hier.

Folgende Maßnahmen wurden beschlossen:

  1. Der wirtschaftliche Abwehrschirm in Höhe von 200 Mrd. Euro wurde durch den Bundestag und den Bundesrat bestätigt.
  2. Die Gaspreisbremse wird zum 01.03.2023 eingeführt. Eine Rückwirkung zum 01.02.2023 wird angestrebt, sie gilt bis zum 01.04.2024.
  3. Die Abschlagszahlungen für Gas und Fernwärme im Monat Dezember werden vom Bund übernommen.
  4. Die Strompreisbremse gilt ab dem 01.01.2023.
  5. Härtefälle werden mit weiteren finanziellen Mitteln ausgestattet, darunter fallen z.B. Krankenhäuser, Universitätskliniken und Pflegeeinrichtungen. Auch Mieter*innen und Wohneigentümer*innen, die andere Heizmittel nutzen, fallen unter diese Regelung. Für KMU wird es bis zum 01.12. einen Vorschlag durch die Wirtschaftsminister*innen geben.
  6. Hilfen für Kultureinrichtungen fallen ebenfalls unter den Wirtschaftsstabilisierungsfonds.
  7. Die Stadtwerke können über die KfW oder andere Förderbanken Liquiditätsbedarfe abrufen.
  8. Das deutschlandweite digitale „Deutschlandticket“ für 49€ kommt zum 01.01.2023.
  9. Um die steigenden Kosten abzufangen, wird das Wohngeld für Haushalte reformiert.

Brennerei, Mosterei, Hofladen sowie Café und Bistro – das alles ist das Tropfen Kontor in Damshagen. Ein Familienunternehmen, von Martin Nehlsen geführt, das seit Pfingsten diesen Jahres seinen Stammsitz in einem Gebäude der ehemaligen Schule des Ortes hat. Daneben gibt es noch eine Niederlassung in Boltenhagen, den Saft- und Brennerei-Laden, in der Ostseeallee 11 a des Badeortes. Angeboten werden sowohl hauseigene Produkte als auch regionale Spezialitäten.

Ursprünglich stammt der Firmenchef aus Stralsund, lebt dann eine Zeitlang in Hamburg und auch ein paar Jahre in Amerika. 2018 kehrt er nach Mecklenburg zurück, lässt sich in Groß Schwansee nieder und gründet im Juni in Boltenhagen das Tropfen Kontor. Dafür holt er sich Johann Volk mit ins Boot, dessen Know How er unbedingt braucht. „Im August 2018 starteten wir dann zunächst mit der Mosterei – damals gab es extrem viel Obst, noch mehr als dieses Jahr“, erinnert sich Volk. Eigentlich soll bereits 2020 die Brennerei folgen, doch Corona verursacht den zweijährigen Aufschub.

Das Tropfen Kontor steht für naturbelassene Premium-Getränke. „Das heißt, dass die bei uns in der Manufaktur die Gins, Brände, Liköre, Geiste und Direktsäfte gänzlich ohne Zuckerzusatz entstehen“, erklärt Volk. Größtmögliche Nachhaltigkeit ist das Ziel, welches sich auch durch die Verwendung naturbelassener und zum großen Teil biologisch sowie regional erzeugter Rohstoffe widerspiegelt. So werden im Klützer Winkel auch eigene Streuobstwiesen bewirtschaftet, bestehen Kooperationen mit Familienhöfen von Pommern bis zur Elbmündung.

Johann Volk ist von Hause aus eigentlich Zahntechnikermeister. Anfang 2000 wagt er den Schritt und wechselt als Quereinsteiger ins Brennerei-Geschäft. „Ich habe Fortbildungen gemacht in Weihenstephan, in der Weindomäne Trier und in Österreich.“ Danach gründet er 2012 in Klütz zunächst eine eigene Mosterei und im Jahr darauf eine Brennerei – beides verlässt er 2017. Trotzdem lässt ihn das Metier nicht los, weshalb er das Angebot von Martin Nehls annimmt. „Das ist einfach mein Fiber – es macht einfach Spaß, solche Produkte herzustellen, zu kreieren. Auch innovativ zu überlegen, was in den nächsten Jahren vielleicht an Geschmacksrichtungen interessant sein könnte.“

Insgesamt arbeiten in den vier Bereichen zwischen acht und zehn Mitarbeiter, in der Obstsaison kommen gerade bei der Mosterei noch Aushilfskräfte dazu. Allerdings herrscht auch hier die allgemeine Personalnot. Mit dem Angebot der Lohnmosterei kann man hier Direktsaft seines eigenen Obstes erhalten oder sogar anschließend in der Brennerei destillieren lassen. Im Café und Bistro werden die Speisen selbst gekocht und zubereitet, der Kuchen selbst gebacken.

Doch der Verkauf der Produkte an die Endverbraucher ist nur ein Standbein des Unternehmens. Zu den Kunden zählen in erster Linie Restaurants und Hotels, der Großhandel sowie der Einzelhandel, wie zum Beispiel Getränkeland oder regional die Supermarktkette Kaufland. Darüber hinaus werden Führungen mit Verkostungen in der Brennerei angeboten, um „uns und unsere hochwertigen Produkte der Manufaktur besser kennen zu lernen“, so Brennmeister Volk. Außerdem sollen hier künftig auch in kleinem Rahmen Veranstaltungen, Musikabende mit Klassik, Jazz und Blues, zu erleben sein.

 

Tropfen Kontor GmbH

Brennerei / Hofladen / Café & Bistro
Klützer Straße 38
23948 Damshagen
Internet: www. tropfenkontor.com
Telefon: 038825 – 372557
E-Mail: brennerei@tropfenkontor.com

Café & Bistro
Telefon: 038825 – 374880
E-Mail: bistro@tropfenkontor.com

Mosterei
Klützer Straße 37 c
23948 Damshagen
Telefon: 038825 – 378600
E-Mail: mosterei@tropfenkontor.com

 

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH (WFG NWM) feiert am 30. November 2022 ihr 30-jähriges Bestehen.

Gegründet wurde die Gesellschaft in Grevesmühlen, wo bis heute ihr Stammsitz ist. Unter ihrer Leitung wurden zum Beispiel die Gewerbegebiete in Herrnburg, Schönberg, Carlow und Upahl erschlossen und anschließend verkauft. So entstanden in den vergangenen Jahrzehnten tausende Arbeitsplätze. In den letzten Jahren kamen immer mehr neue Aufgaben für die WFG hinzu.

Zum Jubiläum sind mehrere Aktionen geplant: „Es wird dafür unter anderem etwa ein Kurzfilm vorbereitet, der dann am 1. Dezember im Rahmen eines Pressegesprächs präsentiert wird.
Eine Jubiläumsveranstaltung folgt dann im Frühjahr 2023 im Rahmen eines Unternehmerempfanges“, erklärt WFG-Geschäftsführer Martin Kopp.

Näheres erfahren Sie in Kürze auch in der Dezemberausgabe des Nordwestblicks.

Seit 12 Jahren ist eines ihrer Hobbys das Nähen: Anja Bogun führt seit Juni 2022 die ehemalige Stickerei Grams in der August-Bebel-Straße 14 als Sticken und ‚Meer‘ in Grevesmühlen weiter.
Dort bietet sie neben individuellen Stickereien auch Selbstgenähtes, Gestricktes, liebevolle Dekoration und andere handgefertigte Sachen von bekannten Gleichgesinnten an.
Ihre Vorgängerin Frau Grams und sie kennen sich schon einige Jahre. Als Anja von der Geschäftsschließung erfuhr, nutzte sie die Gelegenheit, um zwei Dinge zu vereinen: Den Aufbau eines zweiten Standbeins und die Weiterentwicklung ihrer Kreativität.
Viele potenzielle Kunden schauen seit der Neueröffnung des kleinen Ladens begeistert durch die Schaufenster und bewundern die liebevoll hergestellten Dinge. Dennoch besuchen bisher nicht genügend Kunden das Geschäft, um dieses hauptberuflich betreiben zu können. Der Unternehmer Thomas Krohn, Inhaber einer Fahrschule in Grevesmühlen, ist für Anja ein großer Unterstützer und wichtiger Wegbegleiter.
Aber auch wenn die Auftragslage momentan noch keine Vollauslastung zulässt und auch Anja Bogun nicht von den steigenden Energiekosten verschont bleibt, ändert dies nichts an ihrer Zuversicht: Denn der Laden ist voller Materialen, die bestickt werden und an die Kundschaft gebracht werden möchten.
Um dieses Ziel zu erreichen, sollen neben der bestehenden Social Media-Präsenz eine neue Website und Werbeflyer erstellt werden.
„Ein besticktes Handtuch oder ein schöner Teelichthalter sind immer eine tolle Geschenkidee. So hoffe ich, dass sich meine Warenauswahl und Dienstleistung in der Umgebung herumsprechen und auf diese Weise mehr Kunden den Weg in meinen Laden finden“, so die 32-jährige Anja Bogun.

Sticken und ‚Meer‘
August-Bebel-Straße 1
23936 Grevsmühlen
Telefon: 0176 410 60 729
Instagram: Sticken und Meer (@stickenundmeer_)