Refugee Talents - Warum geflüchtete Fachkräfte einstellen

Refugee Talents: Workshop informiert über Potenziale und Fördermöglichkeiten bei der Einstellung von geflüchteten Fachkräften

In einer Zeit, in der Unternehmen verstärkt nach Fachkräften suchen, rückt die Einstellung von geflüchteten Fachkräften aus Drittstaaten immer stärker in den Fokus. Doch welche Potenziale bieten sich dabei und welche Fördermöglichkeiten stehen zur Verfügung? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Workshops mit dem Titel „Warum Geflüchtete einstellen? – Refugee Talents!“.

Das Welcome Service Center Nordwestmecklenburg, das lokale Unternehmen hauptsächlich bei der Fachkräftebindung und -gewinnung unterstützt, veranstaltet regelmäßig Workshops zu diesen Themen. Diesmal kommen Experten des Jobcenters und der Arbeitsagentur des Landkreises zu Wort.

Am 05.06.2024 von 10:00 bis 10:30 Uhr findet der Mini-Workshop im Onlineformat statt und bietet Unternehmen die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren. Themenschwerpunkte des Workshops sind unter anderem Strukturdaten der Geflüchteten auf Bundesebene und im Nordwestmecklenburg (NWM)-Gebiet, Möglichkeiten der Zusammenarbeit wie Vermittlungsangebote und Börsen, sowie Fördermöglichkeiten sowohl bei Arbeitsbeginn als auch während einer Beschäftigung.

„Unser Workshop gibt Unternehmen einen kompakten Überblick über die Potenziale der Zuwanderung und informiert über die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten bei der Einstellung von geflüchteten Fachkräften“, erklärt Martin Kopp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die das Welcome Service Center betreibt.

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 03.06.2024 unter s.malchow@nordwestmecklenburg.de oder telefonisch unter 03841-30409842 anmelden.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.

Gute Aussichten für Teilnehmer und Unternehmen

Wismar/Dassow – In Kooperation mit EUROIMMUN Labordiagnostik organisierte das Welcome Service Center Nordwestmecklenburg eine äußerst erfolgreiche Firmenbesichtigung, die auf großes Interesse stieß. Aufgrund der außergewöhnlich hohen Nachfrage hätte man die Kapazitäten für zwei Besichtigungstermine füllen können. Zugelassen wurden jedoch nur 20 Fachkräfte, deren berufliche Hintergründe und Bedürfnisse präzise auf die Bereiche Quereinstieg, Büroarbeit, Labortechnik und technische Fachbereiche von EUROIMMUN abgestimmt waren.

EUROIMMUN schuf dabei eine besonders herzliche und einladende Atmosphäre. Dies zeigte sich nicht nur in der angepassten Präsentation der Arbeitsbereiche, sondern auch durch kleine Aufmerksamkeiten und einen reichhaltig gedeckten Tisch mit kleinen Snacks und Getränken.

Und die Veranstaltung zeigte Wirkung, da mehrere Kandidatinnen und Kandidaten voraussichtlich eingestellt werden. „Die Begeisterung und das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig und wertvoll solche Veranstaltungen sind. Sie bieten nicht nur Einblicke in führende Unternehmen unserer Region, sondern auch direkte Kontaktmöglichkeiten, die oft zu weiteren Karriereschritten führen.“ so Anne-Juliana Bunkelmann, Mitarbeiterin des Welcome Service Centers.

Angesichts des großen Erfolgs und der hohen Nachfrage plant EUROIMMUN im August einen speziellen Azubi-Tag, um auch jenen Talenten eine Möglichkeit zu bieten, die aufgrund der Platzbeschränkungen nicht teilnehmen konnten. Dies wird eine weitere ausgezeichnete Gelegenheit bieten, das Unternehmen und seine vielfältigen Karrierechancen kennenzulernen.

Kontakt:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, August-Bebel-Str. 1, 23936 Grevesmühlen

E-Mail: m.kopp@wfg-nwm.de, Internet: www.wfg-nwm.de, V.i.S.d.P.: Martin Kopp

Haben Sie bereits von Lallemand gehört? Ein innovatives Unternehmen, das mit einer beeindruckenden Geschichte und einer starken Präsenz in unserem Landkreis aufwartet. Kürzlich hatten wir das Vergnügen, die Lallemand Biologicals GmbH in Wismar zu besuchen. Wir wurden herzlich empfangen und erhielten die Möglichkeit, mehr über ihre innovativen Produkte und ihre Vision für eine nachhaltige Landwirtschaft zu erfahren. Besonders beeindruckend war ihr Engagement für Qualität und Umweltschutz.

Die Gründung von Lallemand Inc. erfolgte Ende des 19. Jahrhunderts in Montreal, Kanada, durch einen jungen Einwanderer aus dem Elsass, Fred A. Schurer. Heute ist das Unternehmen weltweit mit mehr als 5000 Mitarbeitenden in 49 Ländern vertreten. In Wismar konzentriert sich die Lallemand Biologicals GmbH, eingebettet in die Business Unit Plant Care, auf die Produktion biologischer Produkte auf Basis pilzlicher Mikroorganismen und entwickelt Verfahren für den integrierten Pflanzenschutz.

Die Ursprünge der Lallemand Biologicals GmbH führen zurück auf die Insel Poel, wo das Unternehmen im Jahr 1992 unter dem Namen Prophyta Biologischer Pflanzenschutz GmbH gegründet wurde. Von Beginn an wurde das Unternehmen von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geprägt, deren Know-how und unermüdlicher Einsatz maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben. Ihre Leidenschaft für Innovationen hat die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich geprägt und wird auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen.

Über die Jahre hat sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Akteur im Bereich des biologischen Pflanzenschutzes entwickelt. Dank kontinuierlicher Innovation und einer starken Unternehmenskultur konnte Lallemand seine Position auf dem Markt festigen und sein Angebot stetig erweitern. Die Akquisition durch Lallemand Inc. im Jahr 2021 markierte einen neuen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Die Umfirmierung in die heutige Lallemand Biologicals GmbH spiegelt die Integration in die weltweite Lallemand-Familie wider.

Es ist inspirierend zu sehen, wie ein Unternehmen aus unserem Landkreis global erfolgreich ist und gleichzeitig einen positiven Einfluss auf die Umwelt nimmt. Wir sind stolz darauf, solche Unternehmen in unserer Region zu haben und freuen uns auf zukünftige Zusammenarbeit.

Neues Veranstaltungsformat zur Linderung des Fachkräftemangels

Wismar/Dassow_ Im Landkreis Nordwestmecklenburg herrscht ein akuter Fachkräftemangel, der sowohl die Wirtschaft als auch die Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt. Oft sind regionale Unternehmen und ihre Karrieremöglichkeiten so manchem potentiellen Mitarbeiter nicht bekannt.

Gerade angehende Azubis oder Studenten wissen oft nicht, was für unterschiedliche Unternehmen in Nordwestmecklenburg angesiedelt sind und welche Entwicklungsmöglichkeiten sich ihnen dort bieten.
Um die Zukunftsfähigkeit des Landkreises zu sichern und den Jobsuchenden einen besseren Einblick in die Produktion und Einstiegsmöglichkeiten ortsansässiger Unternehmen zu ermöglichen, hat das Welcome Service Center des Landkreises Nordwestmecklenburg (kurz WSC) die Veranstaltungsreihe „Firmenbesuche in Nordwestmecklenburg“ organisiert.

Nach den erfolgreichen Veranstaltungen bei den Unternehmen EGGER und Palmberg im letzten Jahr, lädt das Welcome Service Center nun alle interessierten Fachkräfte, Studierende und Ausbildungssuchende herzlich am 18.04.2024 von 17:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr zu EUROIMMUN nach Dassow ein.
Hier bietet sich jedem Teilnehmer die Möglichkeit, sich nach der Werksbesichtigung des Unternehmens in direktem Kontakt über mögliche Arbeitsbereiche und Berufsbilder zu informieren.

Das Unternehmen startete 1987 als Ein-Mann Unternehmen und beschäftigt inzwischen circa 2.500 Mitarbeiter an den 7 deutschen Standorten. Somit gehört das Weltunternehmen zu den Top-Arbeitgebern in Mecklenburg-Vorpommern. Labore auf der ganzen Welt arbeiten mit den Produkten des Unternehmens, daher gilt EUROIMMUN seit Jahrzenten als einer der führenden Hersteller für medizinische Labordiagnostik in den Bereichen Entwicklung, Produktion sowie Vertrieb der Reagenzien und Automaten.

EUROIMMUN bietet eine Vielfalt an Stellenangeboten wie zum Beispiel im Bereich der kaufmännischen Berufe, in der Technik, Stellen für Naturwissenschaftler und Laboranten, aber auch Möglichkeiten zum Einstieg für Quereinsteiger in den Standorten Dassow und Selmsdorf an.

Auch angehenden Azubis und Studenten werden Stellen angeboten, so kann man außer einer Berufsausbildung auch ein duales Studium absolvieren oder sich als Werkstudent in das Unternehmen einbringen.

„Die Medizintechnik bildet eine unserer Leitbranchen im Landkreis Nordwestmecklenburg. Außerdem gibt es in dem Bereich meist eine faire Bezahlung, auch die Firmenkultur ist häufig sehr gut entwickelt. Auch deshalb hat unser Team EUROIMMUN als Vertreter dieser Branche ausgewählt“, erläutert Martin Kopp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg, die das Welcome Service Center betreibt. „Wir konnten bei den ersten beiden Veranstaltungen unseres neuen Formates schon einige teilnehmende Fachkräfte an die Unternehmen vermitteln und freuen uns über die ersten positiven Effekte für die Region sehr“, freut sich WSC-Mitarbeiterin Anne-Juliana Bunkelmann.

Interessierte haben bei der Besichtigung des Unternehmens die Gelegenheit, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Euroimmun beim Arbeiten über die Schulter zu schauen und die verschiedenen Arbeitsbereiche kennenzulernen. „In einer lockeren Runde, bei Snacks und Getränken, bietet sich im Nachgang die Möglichkeit, sich mit Ansprechpartnerinnen aus der Personalabteilung auszutauschen.“ so Susann Malchow vom WSC-Team.

Kostenfreie Anmeldungen sind bis zum 15.04.2024 bei Susann Malchow unter s.malchow@nordwestmecklenburg.de oder telefonisch unter 03841 3040 9842 möglich.

Kontakt:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, August-Bebel-Str. 1, 23936 Grevesmühlen

E-Mail: m.kopp@wfg-nwm.de, Internet: www.wfg-nwm.de, V.i.S.d.P.: Martin Kopp

StartKlar – Der Schlüssel zu einem gelungenen Einstieg in Ihrem Unternehmen
Wie Sie vom ersten Tag an neue Mitarbeiter effektiv einarbeiten und Ihre Teamkultur optimal fördern

Die ersten Hürden sind geschafft. Sie haben eine Stelle erfolgreich ausgeschrieben und eine/n passende/n Mitarbeiter/in gefunden. Der erste Arbeitstag steht an, zu erledigende Aufgaben gibt es genug, aber wie bieten Sie Ihrer neu eingestellten Fachkraft den allerbesten Start?

In diesem Jahr möchten wir direkt mit dem Onboarding einsteigen, einem Thema, was im Tagesgeschäft oft etwas zu kurz kommt, obwohl es so wichtig ist. Hier erfahren Sie alles, was Sie brauchen, um Ihre neuen Mitarbeiter bestmöglich einzuarbeiten.

Dazu haben wir uns besondere Spezialisten eingeladen. Bastian Bannier, Mitbegründer des Unternehmens EINO – Smarter Wissenstransfer für Dich und Dein Unternehmen, wird auf den Arbeitsmarkt der Zukunft und die damit zusammenhängenden Herausforderungen bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter eingehen. Gerade für kleinere Betriebe wird er effiziente Möglichkeiten aufzeigen, wie zum Beispiel durch standardisierte Einarbeitungsprozesse die Einsatzbereitschaft neuer Mitarbeiter beschleunigt werden kann.

Ein Praxisbeispiel einer erfolgreichen Onboarding-Strategie wird das Unternehmen Euroimmun, ein größeres Unternehmen der Labortechnik unseres Landkreises, liefern.

Maya Dohrn und Gordon Saalmann aus der Recruiting-Abteilung werden von ihren Erfahrungen und Maßnahmen berichten und etwas auf die einzelnen Prozesse eingehen. Alexander ist selbst neu im Unternehmen und weiß genau, wie es ist, sich frisch einzufinden. Die beiden werden Ihnen jede Menge Tipps und Tricks für ein gelungenes Onboarding geben und etwas aus dem Nähkästchen plaudern

StartKlar ist Ihre Gelegenheit, von echten Profis zu lernen und Ihre Einarbeitungsprozesse optimal zu verbessern.

Der Workshop findet am 20. März 2024 im Phantechnikum, Zum Festplatz 3, 23966 Wismar von 10:00 – 12:30 Uhr statt.

Zum Ausklang der Veranstaltung bieten wir bei einem kleinen Imbiss eine Plattform zum Erfahrungsaustausch.

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie gern unser Welcome Service Center.

Anmeldungen nehmen wir bis zum 18.03.2024 unter s.malchow@nordwestmecklenburg.de oder 03841-30409842 entgegen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Veranstaltungsformat mit Branchenfokus Hotellerie, Gaststätten und Pflege

Am 28. Februar fand das vierte Arbeitgeber-Speed-Dating im Festsaal des Ostseebades Boltenhagen statt. Ziel der Veranstaltung war es, geflüchtete Personen aus Drittstaaten in den regionalen Arbeitsmarkt zu integrieren. 134 Arbeitsuchende aus der Ukraine und anderen Drittstaaten, darunter Syrien, Afghanistan und der Türkei folgten der Einladung. Knapp 500 Personen aus diesen Ländern sind derzeit im Landkreis Nordwestmecklenburg auf Arbeitsuche.

Die Veranstaltung wurden vom Jobcenter Nordwestmecklenburg, der Agentur für Arbeit, von dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service Westmecklenburg, der Wirtschaftsförderung des Landkreises Nordwestmecklenburg, dem Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin, dem Landkreis Nordwestmecklenburg sowie dem Projektverbund der BdW, VSP und UdW GmbH im Rahmen des Projektes „Chancen in MV“ organisiert. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Gemeinde Boltenhagen.
Beim vierten Speed-Dating übernahm Landtagspräsidentin Birgit Hesse die Schirmherrschaft. Sie sprach neben dem Bürgermeister von Boltenhagen, Raphael Wardecki und Landrat Tino Schomann die Grußworte zu Beginn der Veranstaltung.

Mit 7,3 Prozent ist die Arbeitslosenquote im Landkreis Nordwestmecklenburg niedrig und entspricht fast genau dem Vorjahreswert. In den letzten Jahren wurde es zunehmend schwieriger, für Hilfs- und einfache Tätigkeiten geeignetes Personal zu finden. Dies galt besonders in Tourismusregionen wie Boltenhagen. Aber auch für höher qualifizierte Tätigkeiten nahmen die Bewerberzahlen ab.
Aushilfstätigkeiten können jedoch häufig auch mit geringen Deutschkenntnissen ausgeführt werden. Sie bilden eine gute Möglichkeit, in Unternehmen hineinzuwachsen, sich auszuprobieren und sich für höhere Tätigkeiten zu qualifizieren.

Acht Unternehmen aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg präsentierten sich als potenzielle Arbeitgeber im Rahmen des Speed-Datings. Die teilnehmenden Betriebe, darunter der Boltenhagener Apartment- und Immobilienservice, das Regenbogencamp und die Kranken- und Altenpflege GmbH – Haus Sonnengarten GmbH aus Boltenhagen, sowie die Arla Foods Deutschland GmbH aus Upahl, der DRK-Kreisverband aus Grevesmühlen, das Hotel Wyndham Garden Wismar aus Gägelow und die im Landkreis ansässige Baltic Gebäudereinigung GmbH, nutzten die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen und ihre offenen Stellen zu bewerben.

Das Speed-Dating bot ausländischen und geflüchteten Arbeitsuchenden die Gelegenheit, sich vor Ort über die teilnehmenden Unternehmen in kompakter Form zu informieren und anschließend sich direkt bei Personalerinnen und Personalern vorzustellen. Dolmetscher vor Ort erleichterten die Kommunikation.
Die Resonanz fiel sehr gut aus. Alle Unternehmen, die sich präsentiert hatten, konnten am Ende des Tages mit Registrierungen durch die Besucher nach Hause gehen – also bestand großes Interesse daran, im Austausch zu stehen. Manche der Firmen hatten sogar keine Anmeldezettel mehr frei.#

Aufgrund des großen Erfolges ist eine Folgeveranstaltung bereits in Planung. Interessierte Firmen können sich an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises unter a.bunkelmann@nordwestmecklenburg.de wenden und sich vormerken lassen. Zunächst jedoch findet im Landkreis am 12. Juni 2024 die Messe „Lernen & Arbeiten in Nordwestmecklenburg“ in der Markthalle Wismar statt.

Kontakt:
Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, August-Bebel-Straße 1, 23936 Grevesmühlen
E-Mail: m.kopp@wfg-nwm.de, Internet: www.wfg-nwm.de, V.i.S.d.P.: Martin Kopp

Über 16.000 Besucher nutzen digitalen Service des Welcome Service Centers

Das Jobportal des Welcome Service Centers Nordwestmecklenburg (WSC NWM), einer Abteilung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises, hat so viele Seitenbesucher angezogen, wie noch nie. Unter www.ichwillindieheimat.de konnten Jobsuchende über 250 Stellen von mehr als 50 Firmen aus Nordwestmecklenburg vom 19. Dezember 2023 bis 31. Januar 2024 einsehen. „Wir haben im Vergleich zum Vorjahr doppelt so viele Menschen erreicht, die das Jobportal aktiv genutzt haben. Aus persönlichen Beratungen wissen wir, dass viele sich nach einem beruflichen Neustart bei uns am Meer sehnen. Diese Sehnsucht haben wir in unsere Werbemaßnahmen gezielt zum Beispiel über maritime Motive einfließen lassen“, berichtet WSC-Mitarbeiterin Anne-Juliana Bunkelmann. Insgesamt suchten über 16.000 Jobsuchende das passende Angebot im Internet. „Die meiste Nachfrage gab es bei Stellenangeboten in der Verwaltung, wie Sachbearbeitung oder Sekretariat. Aber auch Ausschreibungen im Tourismus oder sozialen Berufen stießen auf großes Interesse“, so WSC-Mitarbeiterin Susann Malchow. So verdoppelten sich auch die Beratungsanfragen von Jobsuchenden im Welcome Service Center. In einer Erstberatung erhalten Zuziehende Informationen zu Arbeitgebern, Wohnungsanbietern und Betreuungsangeboten.

Das Jobportal ist eine digitale Alternative des Rückkehrertages Nordwestmecklenburg, einer Jobmesse, die am 27. Dezember jeden Jahres in Wismar stattfand. In einem aufwendigen Kampagnen-Konzept wurden Fachkräfte in den Oberzentren Deutschlands aber auch vor Ort angesprochen. Zu den Zielgruppen der Werbemaßnahmen zählten weggezogene Fachkräfte, Pendler sowie Jobsuchende aus ganz Deutschland.

„Warum das Portal so erfolgreich war, lässt sich derzeit nur vermuten. Zum einen liegt die höhere Nachfrage sicherlich an höheren Budgets, besonders für Digitalmarketingmaßnahmen zur Bewerbung des Jobportals. Wir haben so mehr Menschen erreicht. Zum anderen liegt es aber auch an der gesamtwirtschaftlichen Lage. Einigen Firmen geht es nicht gut, so dass viele sich derzeit umschauen oder umschauen müssen“ resümiert der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg Martin Kopp, der das Center betreibt. In den kommenden Wochen wird die Aktion mit den teilnehmenden Firmen genauer ausgewertet. Auch in diesem Jahr wird ein digitales Jobportal ab dem 19. Dezember organisiert.

Fachkräfte begrüßen außer Stellenangeboten auch professionelle Beratung

Mehr als 12.300 Seitenaufrufe konnten die MitarbeiterInnen des Welcome Service Centers, eine Abteilung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Nordwestmecklenburg, zu Beginn der Woche auf ihrem Stellenportal www.ichwillindieheimat.de verzeichnen, somit waren nur über das vergangene Wochenende allein mehr als 1.000 weitere im Zeitraum vom 19. Dezember des letzten Jahres bis zum 23. Januar hinzugekommen. „Momentan sind unsere Beratungsanfragen überdurchschnittlich hoch“, berichtet WSC-Mitarbeiterin Susann Malchow. „Die meisten wechselwilligen Fachkräfte kommen aus MV, Bayern, Berlin und Baden-Würtemberg.“ Sie alle suchen Arbeit am Meer und sind bereit, beruflich neu durchzustarten. Da kommt die Beratungseinrichtung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mehr als gelegen. Denn dort betreuen die beiden Mitarbeiterinnen nicht nur zum Thema Arbeit sondern auch zu allen anderen Bereichen, die solch ein Umzug mit sich bringt. Ob Unterstützung bei der Wohnungssuche, Vermittlung von Betreuungsplätzen oder Stammtische für neu zugezogene Fachkräfte, der Willkommensservice deckt viele Punkte eines beruflichen Neustarts in Nordwestmecklenburg ab und wird sehr gut angenommen.

Eine der Suchenden nach einer geeigneten Arbeitsstelle ist Maren Wagener. Sie zog mit Ihrem Mann aus Berlin in die Wismarer Altstadt und ist seit kurzem auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive in ihrer neuen Wahlheimat. „Als wir 2022 nach Wismar zogen, kannte ich hier keine Menschenseele. Mir fehlte mein gewohntes Netzwerk. Doch durch die Unterstützung des Welcome Service Centers hatte ich gleich mehrere qualifizierte Mitspielerinnen an meiner Seite, die ich immer ansprechen konnte. Sie besitzen umfangreiche Erfahrungen, weit über die Gestaltung eines Lebenslaufes hinaus und kennen die ortsansässigen Unternehmen.“, erzählt die studierte Sprach- und Literaturwissenschaftlerin. Sie fühle sich bei den Mitarbeiterinnen sehr gut aufgehoben und unterstützt und ist zuversichtlich, über das bestehende Netzwerk einen geeigneten Arbeitgeber zu finden. „Ich möchte auch beruflich endlich ankommen“, sagt sie.

Martin Kopp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ergänzt „Wir können generell feststellen und auch seit kurzem messen, dass mehr Nachfragen nach Wohnraum und Jobs aus den Städten und Oberzentren wie Berlin, Stuttgart oder München kommen. Viele Menschen möchten nach den Erfahrungen der Corona-Pandemie und aufgrund der hohen Mietkosten aus den Städten rausziehen. Das ist eine große Chance für unsere Region, denn der Ostseeraum ist ein Sehnsuchtsort für viele“.

Die digitale Alternative des Rückkehrertages ist noch bis zum 31. Januar 2024 online. Eingestellt sind ausschließlich Angebote mit einem Minimum von 30.000 Euro Jahreseinkommen, in unbefristeter Voll- oder Teilzeitanstellung sowie Azubistellen. Angesprochen werden weggezogene Fachkräfte, Pendler, Interessierte aus ganz Deutschland, aber auch Jobsuchende aus Nordwestmecklenburg.

Kontakt:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, August-Bebel-Straße 1, 23936 Grevesmühlen

E-Mail: m.kopp@wfg-nwm.de, Internet: www.wfg-nwm.de, V.i.S.d.P.: Martin Kopp

Mehr als 200 unbesetzte Positionen warten noch auf Bewerber*innen

Seit 2021 stellt das Welcome Service Center (WSC), eine Abteilung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Nordwestmecklenburg, ein Jobportal zum Ende eines Jahres online. Ziel der Maßnahme ist es, zwischen dem Jahreswechsel offene Stellen aus der Region online bei Weggezogenen und Jobsuchenden zu bewerben. Und bereits ab dem ersten Tag konnten die Mitarbeiterinnen des Centers überdurchschnittlich viele Seitenaufrufe verzeichnen. Pro Tag waren es in der Spitze über 1.000. „In den letzten Wochen hatten wir deutlich mehr Anfragen als in den Jahren zuvor. Wir sind jetzt schon bei über 10.000 Seitenbesuchern, das sind 2.000 mehr als beim letzten Mal“, berichtet WSC-Mitarbeiterin Anne-Juliana Bunkelmann. Seit dem 19. Dezember sind unter www.ichwillindieheimat.de um die 200 offenen Stellen von mehr als 50 Unternehmen aus der Region verfügbar, die Fachkräfte in den unterschiedlichsten Bereichen suchen, vom Helfer über Facharbeiterinnen und Facharbeiter bis hin zu Akademikerinnen und Akademikern. „Bisher sind Mitarbeiterstellen in der öffentlichen Verwaltung und diverse Sachbearbeiterstellenangebote die Spitzenreiter unter den Stellengesuchen. Aber auch Angebote in der Unternehmensnachfolge sowie Stellenangebote im Sozialen Dienst stoßen auf großes Interesse“, so Bunkelmann.

Landrat Tino Schomann freut sich über den Erfolg eines digitalen Rückkehrerformates: „Die Rekrutierung von Fachkräften stellt für die Betriebe unseres Landkreises neben steigenden Kosten sowie wachsende Bürokratie eine immer bedeutendere Herausforderung dar. Deshalb war es mir wichtig, dass wir ein digitales Angebot über einen längeren Zeitraum anbieten und vermarkten. Der Erfolg gibt uns recht. Ich gehe davon aus, dass wir bis Ende Januar über 14.000 Jobsuchende für unsere Betriebe auf die Website locken werden.“

Das digitale Jobportal ist noch bis zum 31. Januar 2024 online. Eingestellt sind ausschließlich Angebote mit einem Minimum von 30.000 Euro Jahreseinkommen, in unbefristeter Voll- oder Teilzeitanstellung sowie Azubistellen. Angesprochen werden weggezogene Fachkräfte, Pendlerinnen und Pendler, Interessierte aus ganz Deutschland, aber auch Jobsuchende aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg.

Kontakt:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, August-Bebel-Straße 1, 23936 Grevesmühlen

E-Mail: m.kopp@wfg-nwm.de, Internet: www.wfg-nwm.de, V.i.S.d.P.: Martin Kopp

EAA

Mit dem Start des neuen Jahres rücken bedeutende Veränderungen im Rahmen des Gesetzes „Inklusiver Arbeitsmarkt“ des Bundes in den Blickpunkt. In unserem Mini-Seminar am 23.01.2024 von 10:00 – 10:30 Uhr möchten wir Sie als Unternehmen auf die neuen rechtlichenn Vorgaben aufmerksam machen, die für Unternehmen wesentlich sind.

Christine Janik, Fachberaterin der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber (EAA), wird in diesem Zusammenhang die Beratungsstelle sowie deren Ansprechpartner vorstellen. Im Anschluss wird sie detailliert auf die einzelnen Neuerungen eingehen, die für Unternehmen von großer Bedeutung sind.

Schalten Sie also kurz ein, hören Sie zu, stellen Sie Fragen, und schon sind Sie auf dem neuesten Stand. Falls weiterführende Fragen auftauchen oder eine persönliche Beratung gewünscht wird, steht Frau Janik im Anschluss gerne zur Verfügung. Die Teilnahme an dieser Informationsveranstaltung ist selbstverständlich kostenlos.

Bei Interesse melden Sie sich bis zum 21.01.2024 unter s.malchow@nordwestmecklenburg.de oder 03841 – 3040 9842 an. Bei eventuellen Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.