Energie-Sharing als Zukunftsmodell – Austausch zur Energiewende in Nordwestmecklenburg

Rund 20 Teilnehmende aus Wirtschaft und Kommunen folgten der Einladung zum Workshop „Energiewende vor Ort“, der sich mit der Eigenversorgung durch erneuerbare Energien beschäftigte. Besonders stark vertreten waren Fachleute aus kommunalen Bauämtern sowie aus dem Bereich Klimaschutz des Landkreises Nordwestmecklenburg.

Energie-Sharing als Zukunftsmodell

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neben den rechtlichen Rahmenbedingungen vor allem praxisnahe Ansätze zur Umsetzung vor Ort. Ein besonderer Fokus lag auf dem Thema Energie-Sharing: Künftig wird es möglich sein, selbst erzeugten erneuerbaren Strom innerhalb von Nachbarschaften und lokalen Gemeinschaften zu teilen.

Praxisbeispiel: Photovoltaikprojekt in Lützow

Ein konkretes Praxisbeispiel stellte die Becken Erneuerbare Energien GmbH vor. Am Standort Lützow entsteht derzeit eine Photovoltaikanlage mit kombinierter Dach- und Freiflächenlösung. Der erzeugte Strom wird teilweise direkt an regionale Unternehmen geliefert. Perspektivisch ist geplant, überschüssige Energie über Energy-Sharing auch in umliegende Gemeinden wie Lützow und Gadebusch zu verteilen. Das Projekt dient als Modell für eine regionale, dezentrale Energieversorgung und soll künftig auch auf weitere Standorte in ganz Deutschland übertragen werden.

Hoher Bedarf an Vernetzung und Information

Der intensive Austausch während des Workshops machte deutlich, dass der Informations- und Vernetzungsbedarf in diesem Themenfeld weiterhin hoch ist. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen.
Die Veranstaltungsreihe wird im Juni 2026 fortgesetzt. Dann steht das neue Bürger- und Gemeindebeteiligungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern im Fokus.
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Ansprechpartner Projektentwicklung
Für Fragen zur Umsetzung konkreter Projekte im Bereich erneuerbare Energien und regionaler Energieversorgung steht Ihnen die Becken Erneuerbare Energien GmbH als erfahrener Partner in der Projektentwicklung zur Verfügung.
Kontakt:
Herr Will
Telefon: 0160 8744374
E-Mail: h.will@gut-kleefeld.de
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Interesse am nächsten Workshop?
Sie möchten an der nächsten Veranstaltung teilnehmen oder weitere Informationen erhalten?
Dann melden Sie sich gerne bei Frau Gutsch unter Tel.: 03881 4979987 oder per E-Mail unter e.gutsch@wfg-nwm.de

Instagram für Unternehmen: Mini-Workshop für mehr Sichtbarkeit und Fachkräftegewinnung 

Instagram ist längst mehr als nur eine Plattform für private Einblicke – auch Unternehmen profitieren zunehmend von einer starken Präsenz in sozialen Medien. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel wird es entscheidend, sichtbar zu sein und potenzielle Bewerberinnen und Bewerber direkt anzusprechen. 

Mit einem kompakten Mini-Workshop richtet sich das Welcome Service Center Nordwestmecklenburg gezielt an kleine und mittelständische Unternehmen der Region, die Instagram besser verstehen und für ihre Zwecke nutzen möchten. 

 

Workshop-Inhalte: 

Im Fokus stehen drei zentrale Fragen, die den Einstieg erleichtern: 

  • Warum nutzen Unternehmen Instagram?
    Relevanz, Nutzen und Wirkung 
  • Wo finde ich was auf Instagram?
    Überblick über Funktionen, Aufbau und Beitragstypen 
  • Wie nutze ich Instagram effektiv?
    Praktische Tipps zur Umsetzung im Unternehmensalltag & Tools 

Alle Inhalte werden durch konkrete Praxisbeispiele ergänzt – verständlich, umsetzbar und ohne komplizierte Marketingtheorie. 

 

Ablauf & Daten: 

🗓️ Datum: 28. April 2026
 Uhrzeit: 10:00 – 11:00 Uhr
💻 Format: Online via Microsoft Teams 

  • 30 Minuten Input 
  • 30 Minuten Praxis und Austausch

 

Für wen ist der Workshop geeignet? 

Das Angebot richtet sich insbesondere an Unternehmen aus Nordwestmecklenburg, die: 

  • verstehen wollen, wie Instagram zum Unternehmenserfolg beitragen kann 
  • Wissen möchten, wie Instagram funktioniert 
  • neue Wege in der Fachkräftegewinnung gehen möchten 
  • ihre Sichtbarkeit erhöhen wollen 

 

👉 Jetzt kostenfrei anmelden und Instagram gezielt für Ihr Unternehmen nutzen:  

Susann Malchow

s.malchow@wfg-nwm.de 

03841-3040 9842 

 

 

Wie können Kommunen Unternehmen vor Ort bei der Energiewende unterstützen? Dieser Frage widmet sich der erste Workshop der Reihe „Energiewende vor Ort: Eigenversorgung von Gewerbetreibenden mit erneuerbaren Energien“.

Im Workshop erhalten die Teilnehmenden einen kompakten Überblick über zentrale rechtliche und praktische Fragestellungen rund um die Eigennutzung erneuerbarer Energien. Thematisiert werden unter anderem Energierecht, Vergaberecht sowie kommunale Beteiligungsmöglichkeiten.
Ein besonderer Programmpunkt ist der Praxisbericht eines Unternehmers aus Nordwestmecklenburg, der Einblicke gibt, wie Energie-Sharing in seinem Unternehmen konkret umgesetzt wurde und welche Erfahrungen dabei gesammelt werden konnten.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an kommunale Vertreterinnen und Vertreter aus Nordwestmecklenburg, kommunale Betriebe und Energieversorgungsunternehmen, die sich über Möglichkeiten der Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien und über rechtssichere Umsetzungswege informieren möchten.

Termin: 31.03.2026 | 10:30–13:30 Uhr
Anmeldung: bis 25.03.2026 bei Elisabeth Gutsch unter e.gutsch@wfg-nwm.de oder 03881 4979987

Willkommens-Stammtisch in Wismar: Gemeinsam genießen und neue Kontakte knüpfen

Du bist neu in Wismar oder Nordwestmecklenburg und möchtest Menschen außerhalb der Arbeit kennenlernen?
Dann ist unser Willkommens-Stammtisch des Welcome Service Center Nordwestmecklenburg (WSC) genau das Richtige für dich.

Der Stammtisch richtet sich an deutsche und internationale Fachkräfte, die neu in die Region gezogen sind und Anschluss finden möchten. In entspannter Atmosphäre kannst du neue Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen und dich über das Leben und Arbeiten in Nordwestmecklenburg informieren.


Genuss-Reihe: Wir schlemmen uns durch die Welt – in Wismar

Mit unserer neuen Reihe „Wir schlemmen uns durch die ganze Welt – in Wismar“ möchten wir gemeinsam internationale Restaurants der Stadt entdecken.

Zum Auftakt treffen wir uns im indischen Restaurant Buddah in der Wismarer Innenstadt. Freu dich auf exotische Gewürze, aromatische Currys und einen geselligen Abend mit anderen Fachkräften aus der Region.

Der Stammtisch bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, sich auszutauschen und Menschen aus verschiedenen Ländern und Branchen kennenzulernen.

🎁 Extra für Teilnehmende:
Alle Gäste erhalten einen 10 € Gutschein für den kulinarischen Einstieg des Abends.


Veranstaltungsdetails

Datum: 19. März 2026
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Buddah Restaurant
Hinter dem Rathaus 8
23966 Wismar

👉 Anmeldung bis 16.03.2026
📧 m.hinz@nordwestmecklenburg.de


Ankommen in Nordwestmecklenburg

Der Willkommens-Stammtisch des Welcome Service Center Nordwestmecklenburg unterstützt Fachkräfte dabei, sich in der Region schneller zuhause zu fühlen.

Unsere Treffen bieten Gelegenheit:

  • neue Menschen kennenzulernen

  • Kontakte außerhalb der Arbeit zu knüpfen

  • internationale Fachkräfte zu vernetzen

  • Fragen zum Leben und Arbeiten in Nordwestmecklenburg zu stellen

Das Team des Welcome Service Centers ist vor Ort und unterstützt dich gern beim Ankommen in Wismar und der Region.

Wir freuen uns auf einen genussvollen Abend mit dir!


Jetzt anmelden und dabei sein

Du möchtest neue Menschen kennenlernen, dich vernetzen und einen genussvollen Abend verbringen?
Dann melde dich jetzt an und sichere dir deinen Platz beim nächsten Willkommens-Stammtisch in Wismar.

📧 Anmeldung bis 16.03.2026 per E-Mail an:
m.hinz@nordwestmecklenburg.de

Wir freuen uns darauf, dich persönlich kennenzulernen und gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen. 💛


Das Projekt Internationalisierung wird im Rahmen des ESF + Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus der Europäischen Union gefördert.

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Gemeinsam Fachkräfte gewinnen – international und regional

Am 05. März 2026 trafen sich 13 Vertreter*innen verschiedener Einrichtungen zum Arbeitstreffen der Welcome Center der Metropolregion Hamburg im Welcome Center Hamburg.

Mit dabei waren unter anderem:

  • das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern

  • die Fachkräfte Service Zentrale MV

  • mehrere Welcome Center aus der Metropolregion Hamburg

  • sowie das Welcome Service Center Nordwestmecklenburg

Moderiert wurde das Treffen von Katarzyna Rogacka-Michels von der Koordinierungsstelle Fachkräftesicherung der Metropolregion Hamburg.

Im Mittelpunkt stand die Frage:
Wie können Fachkräfte künftig noch besser in der Metropolregion vermittelt werden?


Neues Netzwerk für Fachkräftevermittlung

Ein wichtiges Thema war der geplante Aufbau eines gemeinsamen Netzwerks der Welcome Center.

Ziel ist es, Fachkräftepotenziale und Personalbedarfe der Regionen besser miteinander zu verbinden.

Davon profitieren vor allem Unternehmen:

  • offene Stellen werden transparenter sichtbar

  • Fachkräfte können gezielter vermittelt werden

  • regionale Potenziale werden besser genutzt

Das gilt sowohl für internationale Fachkräfte als auch für deutsche Fachkräfte und Rückkehrer nach Mecklenburg-Vorpommern.

Wenn Fachkräfte in einer Region keine passende Stelle finden, könnten sie künftig auch an Unternehmen in anderen Regionen der Metropolregion vermittelt werden – vorausgesetzt, sie sind umzugsbereit.


Mehr Austausch zwischen den Welcome Centern

Neben der Fachkräftevermittlung wurde auch vereinbart, den Austausch zwischen den Welcome Centern zu intensivieren.

Dabei geht es vor allem um:

  • gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit

  • Erfahrungsaustausch zu Projekten

  • gegenseitige Unterstützung bei Marketing und Kommunikation

So können die Welcome Center voneinander lernen und ihre Angebote weiter verbessern.


Zusammenarbeit stärkt die Region

Das Treffen zeigte deutlich:
Eine enge Zusammenarbeit innerhalb der Metropolregion Hamburg hilft dabei,

  • internationale Fachkräfte schneller zu integrieren

  • Fachkräftepotenziale besser zu nutzen

  • und Unternehmen in der Region gezielt zu unterstützen.

Das nächste Arbeitstreffen der Welcome Center ist bereits für September 2026 geplant.


Unternehmen gesucht: Wir unterstützen bei der Fachkräftegewinnung

Sie suchen Fachkräfte für Ihr Unternehmen – aus der Region, aus Deutschland oder aus dem Ausland?

Das Welcome Service Center Nordwestmecklenburg unterstützt Sie kostenfrei bei:

  • der Fachkräftegewinnung

  • der Vermittlung passender Kandidatinnen und Kandidaten

  • der Integration internationaler Fachkräfte

👉 Jetzt beraten lassen:
www.willkommen-nwm.de

Das Projekt Internationalisierung wird im Rahmen des ESF + Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus der Europäischen Union gefördert.

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Zusammenfassung des Events

Austausch zur Integration internationaler Fachkräfte

Mini-Workshop für Unternehmen in Nordwestmecklenburg

Wie können Unternehmen internationale Fachkräfte erfolgreich integrieren? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Mini-Workshop des Welcome Service Centers Nordwestmecklenburg, bei dem sich regionale Unternehmen über Erfahrungen, Herausforderungen und praktische Lösungsansätze austauschten. Ziel der Veranstaltung war es, Betrieben konkrete Impulse zur Integration internationaler Mitarbeitender im Arbeitsalltag zu geben und den Austausch zwischen Unternehmen in der Region zu fördern.

Bereits zu Beginn wurde deutlich: Das Interesse der Unternehmen ist groß – und der Bedarf an Austausch ebenso. Gemeinsam mit den Teilnehmenden konnten wertvolle Perspektiven gesammelt und Erfahrungen aus der Praxis diskutiert werden. Schnell zeigte sich jedoch, dass 30 Minuten Input und 30 Minuten Austausch kaum ausreichen, um alle Fragen rund um Integration, interkulturelle Zusammenarbeit und betriebliche Praxis ausführlich zu behandeln.


Einblicke aus Beratung und Unternehmenspraxis

Ein besonderer Dank gilt unseren Referentinnen, die wertvolle Impulse aus unterschiedlichen Perspektiven eingebracht haben.

Katja Striegler (migra e.V., Projekt KIM) gab spannende Einblicke in die interkulturellen Bedürfnisse internationaler Mitarbeitender und zeigte auf, welche Faktoren für eine erfolgreiche Integration im Arbeitsalltag entscheidend sind.

Anja Budack (ELIS Wismar GmbH) berichtete aus der Unternehmenspraxis und teilte Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag mit internationalen Mitarbeitenden. Gerade diese praxisnahen Einblicke boten für viele Teilnehmende neue Denkanstöße und konkrete Beispiele aus der Praxis.


Mehr Raum für Austausch geplant

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden zeigen deutlich: Das Thema Integration internationaler Fachkräfte verdient mehr Raum.

Deshalb plant das Welcome Service Center Nordwestmecklenburg bereits einen weiterführenden Präsenzworkshop, in dem gemeinsam mit Katja Striegler noch intensiver über interkulturelle Zusammenarbeit und erfolgreiche Integration im Unternehmen gesprochen werden soll.


Nächster Termin der Workshop-Reihe

📅 28. April – Mini-Workshop: Instagram für Unternehmen

Der Workshop zeigt, warum sich eine Präsenz auf Instagram für Unternehmen lohnt und wie Betriebe Social Media nutzen können, um sichtbarer für Fachkräfte, Nachwuchs und neue Zielgruppen zu werden.


Weitere Workshops in Planung

Ein zusätzlicher Mini-Workshop zum Thema Fachkräfteeinwanderung und Anerkennung ausländischer Abschlüsse ist ebenfalls geplant. Dabei erhalten Unternehmen einen Überblick über:

  • wichtige Ansprechpartner
  • Verfahren zur Fachkräfteeinwanderung
  • Unterstützungsangebote für Betriebe

Jetzt informieren und teilnehmen

Sie möchten an einem unserer Workshops teilnehmen oder sich zum Thema internationale Fachkräfte beraten lassen?

Das Team des Welcome Service Centers Nordwestmecklenburg unterstützt Sie gern.

👉 https://www.wfg-nwm.de/kontakt

 


Das Projekt Internationalisierung wird im Rahmen des ESF + Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus der Europäischen Union gefördert.
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nvestitionen, Neuansiedlungen und neue Arbeitsplätze im Landkreis

Investitionen, Neuansiedlungen und neue Arbeitsplätze im Landkreis

Nordwestmecklenburg: Investitionen und Ansiedlungen setzen 2025 positive Impulse

Der Wirtschaftsstandort Nordwestmecklenburg behauptet sich auch im Jahr 2025 in einem gesamtwirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld. Während die deutsche Wirtschaft nach zwei schwierigen Jahren lediglich ein geringes Wachstum von 0,2 Prozent verzeichnet und Unternehmen bundesweit mit hohen Energie- und Lohnkosten, geopolitischen Unsicherheiten sowie einer verhaltenen Industrienachfrage konfrontiert sind, entwickelt sich der Landkreis weiterhin stabil.

Im Industrie- und Gewerbegebiet Upahl – An der Silberkuhle konnten im Jahr 2025 durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH (WFG NWM) vier Flurstücke mit einem Gesamtwert von rund 670.000 Euro veräußert werden. Darüber hinaus wurden drei Neuansiedlungen sowie zwei Erweiterungsvorhaben bestehender Unternehmen begleitet. Das Investitionsvolumen dieser Projekte beläuft sich auf rund 18 Millionen Euro. In der Folge entstehen im Landkreis Nordwestmecklenburg voraussichtlich rund 60 neue Arbeitsplätze.

Auch perspektivisch bleibt die Entwicklung dynamisch. Derzeit betreut die WFG NWM fünf konkrete Ansiedlungsprojekte mit einem potenziellen Investitionsvolumen von rund 110 Millionen Euro und einem Arbeitsplatzpotenzial von etwa 430 Vollzeitstellen. Zu den geplanten Vorhaben zählt unter anderem die Investition der Firma Rossmann, die bis 2028 ein regionales Logistikzentrum am Großgewerbestandort Upahl-Grevesmühlen errichten möchte.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen die Attraktivität des Landkreises Nordwestmecklenburg als Wirtschaftsstandort zwischen den Metropolregionen Hamburg und Lübeck. Entscheidende Standortfaktoren sind die Verfügbarkeit gut erschlossener Gewerbeflächen, eine leistungsfähige Infrastruktur, Planungssicherheit sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Politik. Die Wirtschaftsförderung Nordwestmecklenburg begleitet Investitionen umfassend – von der Flächenvermittlung über die Bau- und Fördermittelberatung bis hin zur Unterstützung im Ansiedlungsprozess.


📞 Kontakt

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH
August-Bebel-Straße 1
23936 Grevesmühlen

📧 service@wfg-nwm.de
📞 03881 49 799 82


 

Der flächendeckende Ausbau leistungsfähiger Glasfasernetze ist ein zentraler Baustein für die Zukunftsfähigkeit unserer Kommunen. Mit der Gigabitförderrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern (GigabitFöRL M-V) unterstützt das Land Städte, Gemeinden und Landkreise beim Ausbau gigabitfähiger Breitbandinfrastruktur in unterversorgten Gebieten.

Ziel der Förderung
Ziel ist der Aufbau einer digitalen Infrastruktur mit Übertragungsgeschwindigkeiten von mindestens 1 Gbit/s – insbesondere dort, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch Telekommunikationsunternehmen nicht wirtschaftlich darstellbar ist. Die Landesförderung ergänzt die Bundesförderprogramme und trägt dazu bei, den Eigenanteil der Kommunen deutlich zu reduzieren.

Wer kann einen Antrag stellen?
Antragsberechtigt sind:
•    Landkreise und kreisfreie Städte in Mecklenburg-Vorpommern
•    Unternehmen in ausschließlich öffentlicher Trägerschaft
•    Zweckverbände, deren Mitglieder ausschließlich Kommunen sind
Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Markterkundungsverfahren, das eine fehlende privatwirtschaftliche Ausbauperspektive bestätigt.

Was wird gefördert?
Gefördert werden Investitionen in den Aufbau passiver gigabitfähiger Netzinfrastruktur. Möglich sind insbesondere:
•    Wirtschaftlichkeitslückenmodell (Zuschuss an Telekommunikationsunternehmen)
•    Betreibermodell (Errichtung kommunaler Infrastruktur zur späteren Verpachtung)

Nicht förderfähig sind reine Beratungs- oder Planungsleistungen.

Förderhöhe
Die kombinierte Förderung aus Bundes- und Landesmitteln kann bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen. Der kommunale Eigenanteil liegt in der Regel bei rund 10 %.

Antragsverfahren
Die Antragstellung erfolgt vor Projektbeginn beim zuständigen Landesministerium. Die Richtlinie ist aktuell bis Ende 2026 gültig. Kommunen wird empfohlen, frühzeitig Kontakt mit dem Breitbandkompetenzzentrum Mecklenburg-Vorpommern (BKZ M-V) aufzunehmen, um Projektplanung und Antragstellung optimal vorzubereiten.

Sie benötigen Unterstützung? Gerne stehen wir Ihnen begleitend zur Verfügung: www.wfg-nwm.de/kontakt

Chancen nutzen – Quartiere zukunftsfähig entwickeln
Mit den Städtebauförderungsrichtlinien des Landes Mecklenburg-Vorpommern stehen Städten und Gemeinden auch 2026 umfangreiche Fördermittel für die nachhaltige Entwicklung ihrer Ortskerne und Quartiere zur Verfügung. Gemeinsam mit Bundesmitteln unterstützt das Programm integrierte städtebauliche Gesamtmaßnahmen in den Bereichen:

•    Lebendige Zentren
•    Sozialer Zusammenhalt
•    Wachstum und nachhaltige Erneuerung

Gefördert werden unter anderem Planungsleistungen, Maßnahmen im öffentlichen Raum, Modernisierungen, Ordnungsmaßnahmen sowie begleitende Projekt- und Quartiersstrukturen.
Die Städtebauförderung ist ein strategisches Instrument – sie entfaltet ihre Wirkung besonders dann, wenn sie frühzeitig in die kommunale Entwicklungsplanung eingebunden wird.
Gerade in Zeiten angespannter Haushaltslagen bietet die Städtebauförderung die Möglichkeit, Investitionen strukturiert umzusetzen und zusätzliche Mittel für zentrale Infrastrukturprojekte zu aktivieren.

Frühzeitig planen – Förderfenster nutzen
Die Antragstellung erfolgt in der Regel jährlich (Frist meist Mitte Oktober). Eine rechtzeitige Vorbereitung erhöht die Bewilligungschancen und schafft Planungssicherheit.

Sie planen eine Maßnahme im Ortskern oder im Quartier?
Wir beraten Sie gerne zu Fördermöglichkeiten.

Im Februar 2026 haben das Land Mecklenburg-Vorpommern und die kommunalen Spitzenverbände die Umsetzung des Bundes-Investitionspakets vereinbart. Für die Kommunen stehen rund 1,2 Milliarden Euro aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes bereit. Jede Gemeinde erhält zusätzlich einen einmaligen Sockelbetrag von 50.000 Euro, der flexibel für kommunale Investitionen – etwa in Klimaschutz, nachhaltiges Bauen, Digitalisierung oder Infrastruktur – eingesetzt werden kann.
Schwerpunkte des Pakets sind insbesondere Schulsanierungen (ca. 600 Mio. €) sowie Investitionen in digitale Infrastruktur, Energie- und Klimaschutzmaßnahmen, Sicherheit, Gesundheit und öffentliche Einrichtungen. Damit erhalten Kommunen einen wichtigen finanziellen Rahmen, um nachhaltige und zukunftsorientierte Projekte vor Ort umzusetzen – ergänzend zu bestehenden Förderprogrammen.
Bei Fragen zu aktuellen Fördermöglichkeiten wenden Sie sich gerne an www.wfg-nwm.de/kontakt