Kulturförderung für Kommunen in Nordwestmecklenburg

Kommunen in Nordwestmecklenburg haben die Möglichkeit, ihre kulturellen Projekte mit Fördermitteln des Landes zu unterstützen. Die Förderung erfolgt auf Grundlage der Kulturförderrichtlinie Mecklenburg-Vorpommern (KultFöRL M-V).

Gefördert werden unter anderem:

🎶 Theater- und Musikprojekte
🎨 Ausstellungen, Festivals und Kunstprojekte
📚 Literatur- und Bildungsprogramme
💡 Innovative, öffentlichkeitswirksame Kulturformate

Die Fördermittel sollen dazu beitragen, die kulturelle Vielfalt vor Ort zu stärken, kreative Initiativen sichtbar zu machen und Projekte zu ermöglichen, die ohne Unterstützung des Landes nicht realisierbar wären.

So geht’s:
Interessierte Kommunen können sich zunächst bei der WFG Nordwestmecklenburg melden, um Informationen zur Fördermöglichkeit und Beratung zu erhalten.

Die Antragstellung erfolgt anschließend über das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern.

Nehmen Sie Kontakt auf:
🌐 https://www.wfg-nwm.de/kontakt

Jobportal für Landkreis Nordwestmecklenburg erfolgreich beendet

Jobportal Nordwestmecklenburg erreicht neuen Rekord

Das digitale Jobportal Nordwestmecklenburg hat zum Jahreswechsel 2025/2026 einen neuen Meilenstein erreicht: Mehr als 21.500 Menschen haben die Plattform besucht und sich über berufliche Perspektiven in der Region informiert. Das sind rund 5.000 Besucher mehr als im Vorjahr – ein deutliches Zeichen dafür, dass der Wunsch nach beruflicher Veränderung, Rückkehr und Neustart weiter wächst.

Das Jobportal war von Weihnachten bis Ende Januar online und präsentierte rund 250 Stellenangebote von 66 Unternehmen aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg. Die Plattform wurde deutschlandweit beworben und erreichte Interessierte aus allen Bundesländern aber auch aus dem Ausland.

Welche Jobs waren besonders gefragt?

Die Auswertung der Zugriffe zeigt klare Schwerpunkte:

  • Besonders stark nachgefragt waren Verwaltungs- und Bürojobs, darunter Sachbearbeitung, Assistenz der Geschäftsführung, Front-Office-Management sowie Leitungsfunktionen.
  • Ebenfalls überraschend hoch war das Interesse an Stellen in der Landwirtschaft.
  • Deutlich geringer fiel die Nachfrage im Handwerk sowie in den Bereichen Gesundheitswesen, Pflege und Soziales aus.

Diese Erkenntnisse liefern wertvolle Hinweise für Unternehmen und den regionalen Arbeitsmarkt.

Welcome Service Center als Schnittstelle für Fachkräfte und Unternehmen

Auch über das Jobportal hinaus ist das Welcome Service Center Nordwestmecklenburg eine zentrale Anlaufstelle für Fachkräfte, Unternehmen und Zuziehende. Im Jahr 2025 erreichten das Welcome Service Center 313 Anfragen von Fachkräften aus dem In- und Ausland – damit konnte das hohe Niveau des Vorjahres gehalten werden.

Auffällig ist der gestiegene Anteil internationaler Fachkräfte, die mittlerweile fast jede vierte Anfrage ausmachen. Viele verfügen über berufliche oder akademische Abschlüsse, benötigen jedoch Unterstützung bei Anerkennungsverfahren, Sprachfragen oder der Wohnungssuche.

Das Welcome Service Center unterstützt Fachkräfte umfassend – von der Jobsuche über Bewerbungen bis hin zu Wohnen, Familie und Ankommen. Gleichzeitig fungiert es als Schnittstelle zwischen Unternehmen, Landkreis und Zuziehenden und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Standortmarketing und zur Willkommenskultur.

Auch außerhalb des Jobportals für Sie da

Das Jobportal wird zum nächsten Jahreswechsel wieder starten. Bis dahin berät das Welcome Service Center Fachkräfte und Unternehmen weiterhin ganzjährig persönlich.
Unternehmen aus Nordwestmecklenburg sind eingeladen, auch außerhalb des Portals offene Stellen zu melden, die gezielt an interessierte Fachkräfte weitergeleitet werden können.

 

Besonders dringende Vakanzen können zusätzlich als „Job der Woche“ hervorgehoben werden.

👉 Wer weiß – vielleicht wartet der passende Kandidat bereits auf genau dieses Angebot.

 

Weitere Informationen zum Serviceangebot finden Sie unter:
www.willkommen-nwm.de

Das Jobportal startet zu Weihnachten wieder unter:
www.ichwillindieheimat.de

 

🌱 Klimaschutz-Förderung für Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern

Klimaschutz beginnt vor Ort – und genau dabei unterstützt das Land Mecklenburg-Vorpommern Kommunen und gemeinnützige Organisationen mit einer gezielten Klimaschutz-Förderung. Gefördert werden Projekte, die zur Reduzierung von Treibhausgasen, zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien beitragen.

Die Förderung richtet sich an Städte, Gemeinden, Landkreise sowie gemeinnützige Träger, die Klimaschutzprojekte in Mecklenburg-Vorpommern umsetzen möchten.

🔧 Was wird gefördert?

Unterstützt werden unter anderem:

  • Machbarkeits- und Planungsstudien für Klimaschutz- und Energieprojekte
  • Investive Maßnahmen zur Energieeffizienz
  • Projekte zur Nutzung erneuerbarer Energien
  • Demonstrationsprojekte für innovative und zukunftsweisende Energiesysteme

Fördervoraussetzungen im Überblick

  • Antragstellung vor Beginn der Maßnahme
  • Umsetzung des Projekts in Mecklenburg-Vorpommern
  • Mindestprojektkosten: 20.000 Euro

💶 Förderhöhe

  • 25 bis 60 Prozent der förderfähigen Kosten
  • In bestimmten Fällen Boni bis zu 70 Prozent möglich

Die Fördermittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

📝 Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt über das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern (LFI).

🤝 Beratung für Kommunen in Nordwestmecklenburg

Sie planen ein Klimaschutzprojekt und möchten prüfen, ob eine Förderung möglich ist?

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg (WFG NWM) unterstützt Kommunen gern bei einer ersten Orientierung und Beratung.

👉 www.wfg-nwm.de/kontakt

Firmenworkshop Integration vom Welcome Center NWM

Integration, die wirkt: Machen Sie internationale Fachkräfte zum Erfolgsfaktor Ihres Unternehmens

Mini-Online-Workshop für Unternehmen in Nordwestmecklenburg am 5. März 2026

In nur 60 Minuten up to date: 30 Minuten Fachinput + 30 Minuten offene Fragerunde – kostenfrei & online.

Internationale Fachkräfte sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen in Nordwestmecklenburg. Gleichzeitig stehen viele Betriebe vor der Herausforderung, neue Mitarbeitende aus dem Ausland erfolgreich in den Arbeitsalltag zu integrieren – fachlich, sprachlich und kulturell.

Mit unserem kompakten Online-Workshop bietet das Team Internationalisierung des Welcome Service Centers Nordwestmecklenburg praxisnahe Orientierung und Raum für Austausch. Ziel ist es, Unternehmen – insbesondere kleine und mittelständische Betriebe – mit konkreten Impulsen für eine gelingende Integration am Arbeitsplatz zu unterstützen.

 


📅 Veranstaltungsdetails

  • Datum: Donnerstag, 05. März 2026
  • Uhrzeit: 10:00–11:00 Uhr
    • 30 Minuten aktueller Input
    • 30 Minuten freiwillige Fragerunde & Austausch
  • Ort: Online via Microsoft Teams
  • Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei
  • Zielgruppe: Personalverantwortliche, Geschäftsführungen, kleine und mittlere Unternehmen, Ausbildungsbetriebe

 


🎯 Darum geht es im Workshop

Der Workshop vermittelt praxisnahe Einblicke und konkrete Handlungsmöglichkeiten rund um die Integration internationaler Fachkräfte:

✅ Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Integration im Unternehmen
✅ Typische Herausforderungen im Arbeitsalltag erkennen und lösen
✅ Interkulturelle Zusammenarbeit stärken
✅ Mitarbeitende langfristig binden
✅ Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen aus der Region

Neben dem fachlichen Input steht der Dialog im Mittelpunkt: Teilnehmende können eigene Fragen, Praxisbeispiele und Herausforderungen einbringen.

 


👥 Unsere Referentinnen

Katja Striegler – migra e.V. / Projekt KIM

Katja Striegler arbeitet für migra e.V. – Sprache, Bildung und Integration für Zugewanderte in Mecklenburg-Vorpommern und begleitet den Workshop im Rahmen des neuen Projekts KIM – Kompetenznetzwerk Integration Mecklenburg-Vorpommern.

KIM unterstützt Unternehmen, Berufsschulen und Arbeitsmarktakteure bei der nachhaltigen Integration internationaler Fach- und Arbeitskräfte. Besonders kleine und mittlere Unternehmen werden bei der Einarbeitung, Entwicklung und Bindung internationaler Beschäftigter beraten und begleitet.

Frau Striegler ist Diplom-Kultur- und Sprachmittlerin sowie erfahrene interkulturelle Trainerin, Coachin und Organisationsentwicklerin.

 


Anja Budack – Personalreferentin Elis Wismar GmbH

Anja Budack ist Personalreferentin bei Elis in Wismar, einem Unternehmen mit Mitarbeitenden aus 15 Nationen. Elis gilt als Best-Practice-Beispiel für erfolgreiche Integration im Arbeitsalltag.

Sie bringt wertvolle Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis ein und zeigt, wie Integration konkret umgesetzt und nachhaltig gestaltet werden kann.

 


🤝 Austausch statt Frontalvortrag

Das Workshop-Format verbindet Wissen aus Beratung und Unternehmenspraxis. Neben kurzen Impulsen ist ausreichend Raum für Diskussion, Fragen und Vernetzung vorgesehen. Ziel ist es, voneinander zu lernen und gemeinsam Lösungen für die Fachkräftebindung in Nordwestmecklenburg zu entwickeln.

 


✅ Jetzt anmelden

Sichern Sie sich Ihren kostenfreien Platz bis zum 02.03.2926:

📩 E-Mail: s.malchow@nordwestmecklenburg.de
🌐 Weitere Informationen: www.willkommen-nwm.de

 

 


 

Wie kann Nordwestmecklenburg als Standort für Rechenzentren punkten?

In einem Fachworkshop brachte die WFG NWM Kommunen, Investoren und Experten zusammen, um zentrale Standortfaktoren und nachhaltige Perspektiven zu diskutieren.

🗓️ Eckdaten zum Workshop

Datum: 20. Januar 2026
Veranstalter: WFG Nordwestmecklenburg
Teilnehmende: Stadt Grevesmühlen, Investoren, Fachakteure

📍 Zentrale Themen des Workshops

Im Fokus standen die wichtigsten Voraussetzungen für die Ansiedlung von Rechenzentren in der Region:
– Verfügbarkeit geeigneter Flächen
– Energieversorgung und Netzinfrastruktur
– Verkehrliche und digitale Anbindung
– Genehmigungs- und Planungsprozesse

Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis für erfolgreiche Ansiedlungen in Nordwestmecklenburg zu schaffen.

🎤 Fachlicher Impuls

Einen inhaltlichen Impuls lieferte Max Schulze (Sustainable Digital Infrastructure Alliance e. V.).
Er zeigte auf, welche Standortvorteile Nordwestmecklenburg bereits heute bietet und welche Entwicklungen für Rechenzentrumsprojekte künftig entscheidend sein werden.

🌱 Nachhaltigkeit im Fokus

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf:
– dem hohen Energiebedarf von Rechenzentren
– nachhaltigen Betriebskonzepten
– dem Einsatz erneuerbarer Energien
– effizienten Nutzungs- und Wärmekonzepten

🤝 Fazit

Der Workshop war geprägt von einem offenen, konstruktiven Austausch. Die WFG NWM bedankt sich bei allen Beteiligten für das große Interesse an der Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Nordwestmecklenburg.

 

Energetische Stadtsanierung: 90 % Förderung für Kommunen | KfW 432

Bis zu 90 % Zuschuss für klimafreundliche Quartierssanierung

KfW-Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung – Zuschuss (432)“ neu gestartet

Die KfW hat das Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung – Zuschuss“ (Programm 432) neu aufgelegt und deutlich ausgeweitet. Für Städte und Gemeinden im Landkreis Nordwestmecklenburg eröffnen sich damit attraktive Fördermöglichkeiten, um Quartiere klimafreundlich, energieeffizient und zukunftssicher weiterzuentwickeln.

Ziel: Energetische Quartiersentwicklung mit langfristiger Wirkung

Gefördert werden sowohl

    • integrierte energetische Quartierskonzepte als auch

    • ein begleitendes Sanierungsmanagement, das die Umsetzung der Maßnahmen vor Ort koordiniert.

Das Sanierungsmanagement unterstützt Kommunen dabei, komplexe Sanierungsprozesse professionell zu steuern, Fördermittel optimal zu nutzen und lokale Akteure aktiv einzubinden.

Hohe Zuschüsse – besonders für finanzschwache Kommunen

Kommunen können Zuschüsse von bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten.
Finanzschwache Städte und Gemeinden profitieren von erhöhten Fördersätzen, wodurch auch kleinere Kommunen wirkungsvolle Klimaschutzprojekte realisieren können.

Förderumfang und Laufzeit

  • Bundesweite Fördermittel 2025: 75 Millionen Euro

  • Förderzeitraum Sanierungsmanagement: bis zu 5 Jahre

  • Maximaler Zuschuss: bis zu 400.000 Euro

  • Fördergeber: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

So können Kommunen qualifiziertes Fachpersonal einsetzen, um die kommunale Wärmewende aktiv voranzutreiben.

Bewährtes Programm mit großer Wirkung

Bereits rund 1.800 Quartiere bundesweit wurden über das Programm „Energetische Stadtsanierung“ unterstützt. Mit dem Neustart der Förderung soll die energetische Stadtsanierung weiter beschleunigt und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz auf kommunaler Ebene geleistet werden.

Antragstellung und Antragsberechtigung

  • Antragstellung möglich seit: 26. November 2025

  • Antragsberechtigt sind:

    • Städte und Gemeinden

    • Landkreise

    • kommunale Unternehmen

Beratung & Unterstützung in Nordwestmecklenburg

Für Fragen zur Förderung und eine erste unverbindliche Beratung steht interessierten Kommunen die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg zur Seite:

👉 www.wfg-nwm.de/kontakt

Stammtisch für Zuzügler am 26.01.2026

Gemeinsam ankommen und vernetzen in Nordwestmecklenburg

Ein neuer Job ist oft der erste Schritt – wirklich anzukommen bedeutet jedoch mehr: Kontakte knüpfen, sich austauschen und die neue Region besser kennenlernen. Genau dabei unterstützt der Willkommens-Stammtisch des Welcome Service Center Nordwestmecklenburg.

Zum Jahresauftakt 2026 laden wir zugezogene Fachkräfte sowie Rückkehrer herzlich zu einem geselligen Bowling-Abend in Wismar ein. In entspannter Atmosphäre bieten wir Raum für Begegnung, Austausch und Vernetzung – ganz unkompliziert und persönlich.

Warum teilnehmen?

Der Willkommens-Stammtisch bietet die Möglichkeit,

  • andere zugezogene Fachkräfte kennenzulernen,
  • sich über das Leben und Arbeiten in Nordwestmecklenburg auszutauschen,
  • erste soziale Kontakte zu knüpfen und sich schneller zuhause zu fühlen,
  • hilfreiche Tipps für den Neustart in der Region mitzunehmen.

Gerade für neu eingestellte Mitarbeitende ist ein starkes soziales Netzwerk ein wichtiger Faktor für langfristiges Ankommen und Bleiben.

Veranstaltungsdetails

📅 Datum: Donnerstag, 29. Januar 2026
🕕 Uhrzeit: 18:30 – 20:30 Uhr
📍 Ort: Bowling-Center Wismar

Kosten:
Die Kosten für die Bahnmiete und die Bowlingschuhe übernimmt das Welcome Service Center.
Getränke und Snacks sind von den Teilnehmenden selbst zu zahlen.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist erforderlich.

👉 Anmeldeschluss: 26. Januar 2026
📧 s.malchow@nordwestmecklenburg.de
📞 03841 3040 9842

Hinweis für Unternehmen

Unternehmen sind herzlich eingeladen, diese Veranstaltung an ihre neu zugezogenen Mitarbeitenden weiterzugeben. Der Willkommens-Stammtisch ist ein bewährtes Instrument zur Fachkräftebindung, unterstützt das Ankommen außerhalb des Arbeitsplatzes und stärkt die regionale Verbundenheit.

Hier die PDF zum Donwload zum Aushang in der Kantine: Stammtisch Aushang

 


Gefördert

Dieses Projekt wird anteilig vom Land Mecklenburg-Vorpommern für die Dauer von zwei Jahren aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

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Welcome Center – Landesportal Mecklenburg-Vorpommern

Wenn ich auf das Jahr 2025 zurückblicke, fällt die Gesamtbilanz für den Landkreis Nordwestmecklenburg und seine regionale Wirtschaft insgesamt gemischt aus. Trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen wie der schwachen Binnenkonjunktur, hohen Energie- und Arbeitskosten sowie einem zunehmenden wirtschaftlichen Pessimismus konnten im Jahr 2025 dennoch positive Akzente gesetzt werden.

Investitionen im Kreisgebiet: Ein Hoffnungsschimmer trotz Herausforderungen

Trotz eines rückläufigen Interesses an Industrie- und Gewerbeflächen infolge der wirtschaftlichen Unsicherheiten seit dem Ukraine-Krieg wurden 2025 bedeutende Investitionen getätigt. Besonders im Industrie- und Gewerbegebiet Upahl konnten drei Flurstücke erfolgreich verkauft werden. Das Gebiet, das im Besitz des Landkreises Nordwestmecklenburg ist, wurde durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft vermarktet.

Zu den neuen Eigentümern gehören ein niederländisches Medizintechnikunternehmen, ein Baumaschinenverleiher aus Hamburg sowie ein weiteres Bestandsunternehmen, das sich in Upahl erweitern möchte. Geplante Investitionen in Höhe von etwa fünf Millionen Euro schaffen über 50 neue Arbeitsplätze vor Ort.

Zusätzlich wurde im interkommunalen Gewerbegebiet Upahl–Grevesmühlen eine wegweisende Entscheidung getroffen. Die Drogeriekette Rossmann unterzeichnete eine Reservierungsvereinbarung für eine acht Hektar große Fläche, auf der bis 2028 ein Regionallager entstehen soll.

Diese Investition in Höhe von rund 60 Millionen Euro wird mehr als 300 neue Arbeitsplätze in der Region schaffen und markiert einen wichtigen Schritt zur Erschließung des Gewerbegebiets.

Kultur und Infrastruktur: Der Spatenstich für das Museum Ehrhardt

Im Oktober 2025 wurde der Spatenstich für das Museum Ehrhardt im Ortsteil Plüschow der Gemeinde Upahl gefeiert. Das internationale Architekturbüro von Diébédo Francis Kéré wird das Gebäude nachhaltig aus Lehm, Holz und Glas errichten. Der Bau des Museums, das Werke des Bauhaus-Schülers Alfred Ehrhardt präsentieren wird, ist eine wichtige kulturelle Bereicherung für die Region.

Geplant sind jährlich 30.000 Besucher, was einen erheblichen Wirtschaftsfaktor für Plüschow darstellt. Der Bau wird privat durch die Familie Ehrhardt finanziert und beläuft sich auf eine zweistellige Millionenhöhe.

Fachkräftegewinnung und -bindung: Ein Erfolg trotz Herausforderungen

Das Welcome Service Center Nordwestmecklenburg (WSC NWM) blickt auf ein arbeitsintensives Jahr 2025 zurück. Über 300 Anfragen von Fachkräften aus Deutschland und dem Ausland wurden bearbeitet, was die gute Stabilität des Vorjahres widerspiegelt.

Besonders auffällig war der Anstieg internationaler Fachkräfte – nahezu jede vierte Anfrage kam aus dem Ausland. Dennoch bleibt die Anerkennung von Qualifikationen und die Sprachbarriere nach wie vor eine Herausforderung.

Erfreulicherweise konnten 40 von 100 Jobanfragen erfolgreich vermittelt werden. Auch bei der Wohnungssuche – insbesondere für internationale Fachkräfte – gab es Fortschritte: Rund die Hälfte der Anfragen konnte erfolgreich vermittelt werden, was angesichts des knappen Wohnraums im Landkreis ein großer Erfolg ist.

Zudem konnte das WSC NWM vier neue Unternehmenspartner gewinnen, sodass mittlerweile 21 Unternehmen das Center unterstützen.

Der Blick auf das Jahr 2026: Herausforderungen und Chancen

Insgesamt war 2025 für die kreiseigene Wirtschaftsförderung ein gutes und erfolgreiches Jahr. Es wurden Investitionen im zweistelligen Millionenbereich begleitet und Fachkräfte für die regionale Wirtschaft in relevantem Umfang überregional angeworben sowie vor Ort unterstützt. Das macht Mut und zeigt, dass weiterhin investiert und eingestellt wird.

Nachdenklich stimmen mich die hohen Energie- und Lohnkosten in Deutschland im internationalen Vergleich sowie das geringe Arbeitsaufkommen pro Kopf – auch wenn dieses in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin über dem Bundesdurchschnitt liegt. Auch die Bau- und Finanzierungskosten, die durch erhöhte bürokratische Anforderungen im Bauwesen sowie durch Inflation gestiegen sind, verhindern oder verzögern Investitionen.

Hier sind der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern gefragt. Bürokratie und damit verbundene Mehrkosten müssen weiter abgebaut werden. Die Novelle der Landesbauordnung im Jahr 2025 war ein wichtiger erster Schritt, der weitergedacht und konsequenter umgesetzt werden muss. Auch die Energiepreise müssen weiter sinken. Hier müssen Möglichkeiten zur Eigenversorgung regionaler Unternehmen auf Basis erneuerbarer Energien verbessert werden. Dazu muss das Land im Dialog mit dem Bund und der EU-Kommission auf neue Regelungen hinwirken.

Zudem gibt es zu wenige Förderanreize und Instrumente für Gründerinnen und Gründer – hier sind wir bundesweit Schlusslicht. Schafft das Land gemeinsam mit den Regionen eine kluge Förder-, Flächen- und Energiepolitik, können auch 2026 wichtige Investitionen ausgelöst und Bestandsunternehmen unterstützt werden. Packen wir es hoffentlich gleich nach der Landtagswahl an, die auch noch viele Unbekannte mit sich bringen.

Fazit: Ein Mut machender Ausblick auf 2026

Trotz der bestehenden Herausforderungen gibt es Grund zur Zuversicht. Im Jahr 2025 konnten bedeutende Investitionen realisiert und zahlreiche Fachkräfte gewonnen werden. Wenn es gelingt, die bürokratischen und infrastrukturellen Hürden weiter zu reduzieren und die Energie- sowie Lohnkosten zu senken, steht der Region ein weiteres erfolgreiches Jahr bevor.

Gemeinsam mit den regionalen Akteuren und Partnern blicken wir optimistisch auf 2026 und hoffen auf eine weiterhin positive Entwicklung für Nordwestmecklenburg.

Martin Kopp
Geschäftsführer, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg

 


Gefördert

Dieses Projekt wird anteilig vom Land Mecklenburg-Vorpommern für die Dauer von zwei Jahren aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

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Welcome Center – Landesportal Mecklenburg-Vorpommern

Neuer Partner im Welcome Service Center Nordwestmecklenburg: Die DRK Pflegeeinrichtungen M-V gGmbH

 

Starke Unterstützung für Fachkräfte in der Pflegebranche

Das Welcome Service Center Nordwestmecklenburg begrüßt mit den DRK Pflegeeinrichtungen M-V gGmbH einen neuen Partner, der für Qualität, Menschlichkeit und berufliche Perspektiven in der Region steht. Für Fachkräfte, die in Nordwestmecklenburg neu starten möchten – ob aus Deutschland oder dem Ausland – bietet diese Zusammenarbeit wertvolle Orientierung.

 

Pflege mit Herz und Haltung

Pflege bedeutet hier mehr als nur Grundversorgung. Das Unternehmen setzt auf ein ganzheitliches Konzept, das medizinische Versorgung, aktivierende Pflege und persönliche Betreuung verbindet. Ziel ist es, Bewohner körperlich, geistig und sozial zu stärken. Im Mittelpunkt steht eine wertschätzende, fachlich qualifizierte und menschliche Pflege, die Lebensqualität und Selbstbestimmung fördert.

Die DRK Pflegeeinrichtungen M-V gGmbH stellen sich als Arbeitgebermarke, durch neue positive Werte, neu auf. Wer sich für die Pflege beim DRK entscheidet, kommt in ein professionelles, familiäres, authentisches und digitales Arbeitsumfeld.

 

Attraktive Gehälter & starke Benefits für Pflegekräfte

Für viele Fachkräfte ist die Region Nordwestmecklenburg nicht nur wegen der Ostseenähe interessant – auch die Arbeitsbedingungen beim DRK bieten echte Vorteile. Die klaren Gehaltsstrukturen und modernen Benefits machen das Unternehmen zu einem stabilen und zukunftsorientierten Arbeitgeber.

Gehälter im Überblick

  • Pflegefachkräfte (PFK): 4.200 – 4.500 €
  • Pflegehilfskräfte (PHK): 3.500 – 3.800 €
  • Angelernte Hilfskräfte (AHK): 3.100 – 3.400 €
  • Köche/Köchinnen: 2.700 – 3.000 €
  • Service & Hauswirtschaft: 2.500 – 2.700 €

 

Vorteile für Mitarbeitende

  • 30 Urlaubstage + bis zu 5 zusätzliche freie Tage
  • Familienfreundliche und planbare Dienstzeiten
  • Attraktive Vergütung nach eigener-Entgeltordnung und Sonderzahlungen
  • Langfristige Arbeitsplatzsicherheit
  • Strukturierte Einarbeitung & kompetente Begleitung
  • Individuelle Fort- und Weiterbildungen
  • BusinessBike-Leasing
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement (Yoga, Massagen, digitale Kurse u. a.)
  • Betriebliche Altersvorsorge (6,1 % Arbeitgeberanteil)
  • Mitarbeiterrabatte über Vorteilsportale
  • Kostenlose Getränke (Wasser, Tee, Kaffee)
  • Mentorenprogramm/Coaching
  • Homeoffice / Mobiles Arbeiten
  • Firmenevents
  • Mitgestaltungsmöglichkeiten
  • Parkmöglichkeiten
  • Gute Verkehrsanbindung
  • Moderne technische Ausstattung

 

Gemeinsam für Fachkräftegewinnung und Zuzug

Die Kooperation zwischen dem Welcome Service Center Nordwestmecklenburg und den DRK Pflegeeinrichtungen M-V gGmbH stärkt die Region in zentralen Bereichen:

  • Gewinnung qualifizierter Pflegefachkräfte
  • Unterstützung internationaler Mitarbeitender beim Ankommen
  • Langfristige Bindung von Beschäftigten an Nordwestmecklenburg
  • Attraktivitätssteigerung des Wohn- und Arbeitsstandorts „Job am Meer“

 

Diese Partnerschaft zeigt: Nordwestmecklenburg bietet nicht nur ein besonderes Lebensumfeld, sondern auch starke Arbeitgeber mit klaren Werten und Zukunftsperspektiven.

 

📌 Mehr Informationen:
DRK Pflegeeinrichtungen M-V gGmbH: https://www.drk-wohnanlagen-mv.de/
Welcome Service Center NWM: www.willkommen-nwm.de

 


Gefördert

Dieses Projekt wird anteilig vom Land Mecklenburg-Vorpommern für die Dauer von zwei Jahren aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

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Welcome Center – Landesportal Mecklenburg-Vorpommern

Seit dem 22. Dezember 2025 ist das digitale Jobportal www.ichwillindieheimat.de wieder online und bietet Fachkräften, Rückkehrerinnen und Rückkehrern, Pendlerinnen und Pendlern sowie weiteren Interessierten die Möglichkeit, nach attraktiven Karrieremöglichkeiten im Landkreis Nordwestmecklenburg zu suchen.

In diesem Jahr werden über 200 offene Stellen von mehr als 60 Unternehmen präsentiert.

Das Portal, das vom Welcome Service Center Nordwestmecklenburg (WSC NWM), einer Abteilung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg (WFG NWM), bereits zum achten Mal organisiert wird, ist vom 22. Dezember 2025 bis zum 31. Januar 2026 online erreichbar. Es ermöglicht eine gezielte Recherche nach Stellenangeboten regionaler Unternehmen.

Das Jobportal richtet sich an Fachkräfte, Rückkehrerinnen und Rückkehrer, Pendlerinnen und Pendler sowie Interessierte aus ganz Deutschland und dem Ausland, die in Nordwestmecklenburg beruflich durchstarten möchten. Besonders gefragt sind in diesem Jahr Stellen in den Bereichen Pflege, Gesundheitswesen, Bildung, Produktion und IT.

Im vergangenen Winter verzeichnete das digitale Jobportal innerhalb von sechs Wochen über 16.000 Besucherinnen und Besucher deutschlandweit. Dies unterstreicht die hohe Nachfrage nach Arbeitsplätzen in Nordwestmecklenburg.

Für Fachkräfte: Individuelle und kostenfreie Beratung inklusive

Neben einer großen Auswahl an Stellenangeboten bietet das Portal auch umfassende Kontaktmöglichkeiten für eine persönliche Beratung, die den Einstieg in Nordwestmecklenburg erleichtert. Die kostenfreie Beratung der Mitarbeiterinnen des Welcome Service Centers unterstützt Fachkräfte bei der Bewerbung, der Wohnraumsuche, beim Onboarding sowie bei der Integration in die Region – einschließlich der Suche nach geeigneten Schulen oder Kitas.

„Meine Kolleginnen vom Welcome Service Center beraten nicht nur zu Arbeitgebern vor Ort. Sie übernehmen zum Beispiel auch Wohnungsbesichtigungen für Interessierte, die weiter entfernt wohnen, aber an die Ostsee ziehen möchten. Zudem integrieren wir Zugezogene über Stammtische durch Vernetzung mit anderen Neuankömmlingen – national wie international“, erläutert Martin Kopp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises.

„Wir möchten Nordwestmecklenburg als lebenswerten und attraktiven Arbeitsstandort präsentieren, der sowohl für Fachkräfte als auch für deren Familien eine echte Perspektive bietet“, ergänzt Landrat Tino Schomann. „Mit diesem digitalen Angebot können wir gezielt Fachkräfte aus ganz Deutschland und dem Ausland gewinnen und für unseren Standort werben. Viele wissen zum Beispiel nicht, dass unsere Kita-Betreuung kostenfrei ist“, so Schomann.

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.willkommen-nwm.de.

 


Gefördert

Dieses Projekt wird anteilig vom Land Mecklenburg-Vorpommern für die Dauer von zwei Jahren aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

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Welcome Center – Landesportal Mecklenburg-Vorpommern