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Jetzt geht`s los: Der symbolische Spatenstich für den Breitbandausbau in Nordwestmecklenburg ist gesetzt

Gestern am Poeler Leuchtturm

26.04.2019

Das  große Ziel heißt digitale Zukunft und  somit schnellstmöglich moderne Glasfaseranschlüsse für die Nordwestmecklenburger. Dafür wurde gestern auf der Insel Poel in unmittelbarer Nähe des Timmendorfer Leuchtturms der symbolische Spatenstich gemeinsam von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in M-V, Landrätin Kerstin Weiss, der Poeler Bürgermeisterin Gabriele Richter, WEMAG-Vorstand Thomas Murche und Martin Retzlaff, Geschäftsführer der WEMACOM Breitband GmbH vollzogen.

Insgesamt stellen Bund und Land für schnelles Internet im Landkreis Nordwestmecklenburg 180 Millionen Euro zur Verfügung. Das ist nach Aussage  von Andreas Scheuer bundesweit das bisher größte Projekt im Rahmen des Breitbandförderprogramms.

Timmendorf auf der Insel Poel gehört zu den 14 Projektgebieten mit insgesamt 81 Gemeinden im Landkreis Nordwestmecklenburg, in denen die Bauarbeiten zeitversetzt beginnen.

In Zukunft profitieren mehr als 36.000 Haushalte, 4.800 Unternehmen und 62 Schulen in Nordwestmecklenburg von einer modernen Glasfaser-Infrastruktur.

Insgesamt werden rund 2.000 Kilometer Trasse neu gebaut. In die schmalen Gräben legen Tiefbauer etwa 4.700 Kilometer verbundene Leerrohre. Durch diese sogenannten Flatliner wird später die Glasfaserleitung eingeblasen – insgesamt etwa 8.800 Kilometer. Im Landkreis Nordwestmecklenburg gibt es rund 41.000 förderfähige Anschlusspunkte. Auf den insgesamt rund 170 Gemeindevertretersitzungen und Einwohnerversammlungen wurde und wird über das Vorhaben und die Anschlussmöglichkeit informiert.

Geplant ist, alle Arbeiten bis Ende 2020 abzuschließen.

Für Landrätin Kerstin Weiss gehört die digitale Infrastruktur zur Daseinsvorsorge. „Wir schaffen mit dem Breitbandausbau den Anschluss an den weltweiten schnellen Datenaustausch. Das ist für unsere Menschen wichtig und bringt unserer Wirtschaft weitere Impulse. Wer in einer solchen Größenordnung baut, der braucht im großen Umfang Genehmigungen. „Dafür haben die  Mitarbeiter  der Kreisverwaltung zusammen mit den  Mitarbeitern der Mitarbeitern der WEMACOM und deren beiden Planungsbüros einen "gemeinsamen Plan geschmiedet". Dieser mündete in einem sehr komplexen und vollständig neuen digitalen Genehmigungsprozess. Hierdurch wurde ein großer Entwicklungssprung in Richtung einer digitalen Verwaltung geschafft, der trotz der Schwierigkeiten - die in jeder Einführungs- und Umstellungsphase auftreten - unmittelbar für eine ganz erhebliche Vereinfachung bei der Antragsstellung sowie für eine massive Beschleunigung bei der Bearbeitung sorgt. Um einmal die Dimension klarzumachen, um die es hier geht:  Durch den digitalen Genehmigungsprozess des Breitbandausbaus werden unseren Hochrechnungen zufolge insgesamt etwa 105 000 Blatt Papier - das entspricht ca. 1 115 Kilogramm Holz – eingespart.“, verdeutlichte Landrätin Kerstin Weiss anlässlich des symbolischen  Spatenstichs.

Dieses digitale Genehmigungsmanagement hat übrigens  bereits weit über die Grenzen Nordwestmecklenburgs hinaus Anerkennung gefunden  und gilt  als Erfolgsmodell gilt.

 

 

 

 

 

© Petra Rappen E-Mail

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