Wirtschaftsförderungsgesellschaft als Anlaufstelle in Grevesmühlens Mitte

Grevesmühlen „Es soll wieder ein Zentum der Begegnung und des Austauschs werden, so, wie es das Alte Rathaus viele Jahre lang war“, so Grevesmühlens Bürgermeister Lars Prahler bei der offiziellen Eiweihungsfeier am 25. November im traditionsreichen Gebäude in der August-Bebel-Straße 1, direkt am Marktplatz. Nachdem in der Vergangenheit verschiedene Gastronomie-Betreiber hier ansässig waren, ist nun die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH (WFG) als Hauptmieter der sich im Besitz der Stadt befindlichen Immobilie unter dieser Adresse zu finden. Sie hat ihr Domizil im ersten Stock des Hauses und damit ihren Hauptsitz von der Malzfabrik hierher verlegt. „Der neue Standort ist notwendig geworden, da die Gesellschaft stetig gewachsen ist. Derzeit beschäftigen wir neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, begründet Geschäftsführer Martin Kopp diesen Schritt. In Grevesmühlen sitzen die Teams aus den Bereichen Bestandspflege, Kommunalberatung und Gewerbeflächenvermarktung sowie die Unternehmenssteuerung, in Wismar bleibt der Standort des Welcome Service Center (WSC) bestehen.

Mit diesem zentralen Standort will die WFG Anlaufstelle für ein breites Publikum sein: Arbeitgeber, Fachkräfte auf Jobsuche, Investoren oder Start-ups – alle finden hier die richtigen Ansprechpartner, wenn es im weitesten Sinne um wirtschaftliche Themen im Landkreis geht. „Wir werden in den kommenden Jahren sicherlich die WFG noch weiter entwickeln und breiter aufstellen, denn ihre bisherige Erfolgsentwicklung in den zurückliegenden Jahren seit ihrer Neugründung zeigt, wie wichtig eine gut entwickelte und funktionierende Wirtschaftsförderung für den Kreis ist“, verkündet Landrat Tino Schomann auf der Veranstaltung.

Doch das Gebäude ist mit dem Einzug der WFG nicht ausgelastet. Deshalb ist ins Dachgeschoss ein Start-up-Unternehmen eingezogen: Die Firma heißt „NovoCarbo“ und ist eine von der WFG geförderte Neuansiedlung mit derzeit zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ab dem Frühsommer kommenden Jahres soll im Erdgeschoss, wo sich aktuell eine für die Öffentlichkeit frei zugängliche Kunstausstellung befindet, wieder ein Gastronomiebetrieb angesiedelt werden – Gespräche mit einem potentiellen Betreiber sind bereits im Gange. „Es sollen dort aber nicht nur Kaffee oder andere Speisen und Getränke angeboten werden. Wir möchten das gern verbunden sehen mit einer Coworking-Area, wie es im Neudeutschen heißt. Es soll also für Freiberufler, Solo-Selbstständige oder anderweitig mobil Beschäftigte die Möglichkeit geben, zum Beispiel dem Homeoffice zu entfliehen und hier in entsprechenden Räumlichkeiten bei einer Tasse Kaffee oder einem Snack seiner Arbeit nachzugehen“, erklärt Bürgermeister Prahler. In seinen Augen eine sinnvolle Ergänzung des WFG-Sitzes. Perspektivisch sollen darüber hinaus im Kellergeschoss auch noch Veranstaltungsräume entstehen.

 

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