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Ostbeauftragter Hirte würdigt Arbeit vom Welcome Service Center

Ostbeauftragter Hirte würdigt Arbeit vom Welcome Service Center
Ostbeauftragter Hirte würdigt Arbeit vom Welcome Service Center

Staatssekretär sagt Unterstützung bei Innovationsförderung zu

14. August 2019

Wismar "Da rennen Sie bei mir offene Türen ein. Und ich bin auch Ihrer Meinung, was die Image-Verbesserung Nordwestmecklenburgs als Arbeitsstandort betrifft", sagte Staatssekretär Christian Hirte beim Besuch des Welcome Service Centers Nordwestmecklenburg (WSC) am Mittwochnachmittag. Er reagierte damit auf die Einschätzung von Martin Kopp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, die das WSC betreibt. "Ich bin der Überzeugung, dass wir in Zukunft im Bemühen um geeignete Fachkräfte und speziell auch Rückkehrwillige für die hiesige Wirtschaft und die Unternehmen zum einen jetzt ein Innovationszentrum brauchen, das als Motor angewandte Forschung und Entwicklung betreibt, zum anderen muss nach außen vermehrt kommuniziert werden, dass wir ein attraktiver Arbeitsstandort sind, wo auch gute Löhne gezahlt werden." Kopp führte als Beispiel die Ansiedlung des Fraunhofer Instituts in Itzehoe an, in dessen Umfeld mittlerweile über 1000 neue Arbeitsplätze entstanden sind. "Solche Einrichtungen und deren Standorte liegen in der Verantwortung des Bundes - dort kann der uns konkret helfen. Derartige Forschungszentren ermöglichen Ausgründungen und schaffen gut bezahlte Arbeitsplätze im ländlichen Raum und erhöhen die Innovationskraft erheblich", so Kopp.

Zur Sprache kam auch, dass die Arbeit des WSC in den eineinhalb Jahren seines Bestehens bereits Erfolge bei der Gewinnung von Fachkräften verzeichnen kann. Leiterin Birte Rathsmann legte an konkreten Beispielen offen, wie durch intensive Betreuung und Unterstützung in allen Lebensbereichen dafür gesorgt wird, dass die neu gewonnenen Arbeitskräfte schnell heimisch werden. "Da geht man auch schon mal mit zu einer Wohnungsbesichtigung oder sucht nach einem Zahnarzt, der Englisch spricht, für eine Fachkraft aus Finnland", so Rathsmann. Knapp 200 Kunden habe man bisher beraten, was insgesamt 435 Stunden in Anspruch genommen hat. Auch da sind rund 15 Prozent Rückkehrer - Tendenz steigend.

Und auch bei der Rückgewinnung ehemaliger Bewohner des Kreises, die vor Jahren der fehlenden Arbeit wegen ganz weggegangen oder in andere Regionen gependelt sind, gibt es eine positive Entwicklung. Unter anderem bei MV Werften Fertigmodule GmbH in Wismar, welche die Kabinen für die im Bau befindlichen Kreuzfahrtschiffe fertigt: "Von unseren derzeit 160 Beschäftigten sind etwa 15 Prozent Rückkehrer. Wir setzen explizit auf Pendler und Rückkehrwillige bei der Besetzung unserer offenen Stellen, weil wir vermeiden wollen, von den hiesigen Firmen Mitarbeiter abzuwerben und damit die Struktur in der Region weiter zu schwächen", erklärt Geschäftsführer Johannes Gößler. Einer von ihnen ist Matthias Hasse, seit 2017 Technischer Projekt Manager. "Ich habe etwa 16 Jahre lang außerhalb meiner Heimatregion gearbeitet und bin froh darüber, dass ich nun wieder in mein altes Umfeld zurückkehren konnte. Die mittlerweile guten Verdienstmöglichkeiten vor Ort machen das möglich. Jetzt habe ich Zeit für Freunde und Familie". MV Werften Fertigmodule GmbH war Gastgeber des Treffens." MV Werften Fertigmodule GmbH war Gastgeber des Treffens.

Hirte versprach, in seiner Funktion als Ostbeauftragter der Bundesregierung stets ein offenes Ohr für diese Belange zu haben und alles in seiner Macht stehende zu tun, entsprechende Anliegen auf die Tagesordnung zu heben und geplante Projekte zu unterstützen. "Rufen Sie mich an, melden Sie sich bei mir", forderte er die Gäste der Informationsrunde auf.

Das Welcome Service Center ist ein Projekt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, einem Unternehmen des Landkreises Nordwestmecklenburg. Es wird vom Land Mecklenburg-Vorpommern durch Mittel des Europäischen Sozialfonds sowie durch Mittel der Wirtschaftsinitiative Ostseeraum Wismar (WOW) e. V. und des Landkreises Nordwestmecklenburg gefördert.

Kontakt:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, Börzower Weg 3, 23936 Grevesmühlen
E-Mail: , Internet: www.wfg-nwm.de, V.i.S.d.P.: Martin Kopp

 

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© Anna Brendler E-Mail

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