Attraktive Stellenanzeigen: Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Personalbeschaffung – Wie Sie sich mit einem ansprechenden Jobinserat zeitnah neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern

Der Laden läuft, es gibt viel zu tun. Mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen her. Aber wie?

Vor allem kleinere Unternehmen haben oft im Tagesgeschäft kaum die Möglichkeit, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, obwohl es so wichtig ist.

Dieser Workshop fokussiert auf das Erstellen von Stellenanzeigen, in denen Sie sich von Ihren Marktbegleitern positiv absetzen.

Aber was gehört eigentlich in eine Stellenanzeige? Wie fällt man auf? Und was erwarten Fachkräfte von ihrem neuen Arbeitgeber? Womit können Sie punkten und was sollten Sie lieber nicht bewerben? Wir verraten Ihnen, wie Sie sich und Ihr Unternehmen professionell darstellen.

Von der Erstellung einer attraktiven Stellenanzeige, über die Ansprache Ihrer jeweiligen Zielgruppe bis hin zur besten Plattform für die Bewerbung Ihrer Vakanzen:  Im Workshop gehen Sie der Sache anhand von Praxisbeispielen genauer auf den Grund und lassen Experten von MyScale aus Wismar zu Wort kommen.

Der Workshop findet am 14. November 2023 im Innovationport, Stockholmer Str. 16, 23966 Wismar von 10:00 – 12:30 Uhr statt.

Zum Ausklang der Veranstaltung bieten wir bei einem kleinen Imbiss eine Plattform zum Erfahrungsaustausch.

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie gern unser Welcome Service Center.

Anmeldungen nehmen wir bis zum 10. November 2023 unter s.malchow@nordwestmecklenburg.de oder 03841-30409842 entgegen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Seit dem 1. August gibt es tatkräftige Unterstützung bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH (kurz: WFG) durch Ridley Weiszhaupt.

Herr Weiszhaupt unterstützt sowohl die WFG, als auch das Welcome Service Center, bei der Akquise neuer Arbeitskräfte für den Landkreis Nordwestmecklenburg. So war er Anfang August bereits im Kampagnenteam der Urlauberaktionstage tätig und sprach Urlauberinnen und Urlauber an, um sie von einem Umzug in die Region zu überzeugen.

Herr Weiszhaupt hatte im letzten Jahr ein Schülerpraktikum bei der WFG absolviert und nach seinem abgeschlossenen Abitur, sich nun mit der aufgenommenen Tätigkeit entschieden, direkte Berufserfahrungen zu sammeln. Diese umfassen ein breites Spektrum an Einsatzgebieten, wie z.B. die Zuarbeit für diverse Social-Media-Kampagnen, Veranstaltungsmanagement sowie umfangreiche Recherchen und Analysen zu wirtschaftlichen Entwicklungen.

Sie erreichen Herrn Weishaupt bei Fragen zu Veranstaltungen und Werbemaßnahmen der WFG unter:

E-Mail: r.weiszhaupt@wfg-nwm.de

Telefon: 03881 49 799 89

Laut einer aktuellen Umfrage der IHK zu Schwerin sind die hohen Energiepreise das größte Wachstumshemmniss für Firmen in Westmecklenburg. Auch wenn die Preise derzeit an den Börsen sinken, werden sie spätestens im Herbst wieder ansteigen. „Langfristig gehen wir von steigenden Energiepreisen aus“, berichtet Heiner Wilms, seit über 30 Jahren Geschäftsführer der Stadtwerke Grevesmühlen. Er eröffnete mit einem Vortrag zu Preisentwicklungen und -mechanismen auf dem deutschen Energiemarkt den ersten Energie-Workshop im InnovationPort Wismar, einer Kooperationsveranstaltung des Food Academy e. V. und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH. Die Veranstaltung wurde dabei für Lebensmittelproduzenten konzipiert.

„Lebensmittelhersteller bilden eine Leitbranche für Mecklenburg-Vorpommern und besonders für den Landkreis Nordwestmecklenburg. Große Produzenten wie Lieken Korn, Rücker, Norddeutsche Kaffeewerke oder Arla Foods haben hier ihre Produktionsstätten und sichern tausende von Arbeitsplätzen in den bestehenden Gewerbegebieten. Diese Hersteller haben zumeist einen hohen Energiebedarf“ erläutert Kai Wassermann, Vorstandsmitglied des Food Academy e. V. „Wir stehen derzeit vor der Herausforderung, bestehende Gewerbegebiete mit den großen Energiekonsumenten aus der Lebensmittelbranche neu zu gestalten und diesen zu helfen, sich zu Energieproduzenten zu transformieren“ ergänzt Martin Kopp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg. „Denn nicht selten machen die Energiekosten 20 Prozent und mehr an den Produktionskosten an einem Standort aus. Bei steigenden Energiepreisen kann das existenzbedrohend werden“, so Kopp.

Frank Schumacher, Architekt von der GOLDBECK Nord GmbH, zeigte in seinem Vortrag, wie eine Transformation bei der Errichtung von neuen Gewerbeimmobilien in der Praxis mitgedacht werden kann. Dabei erläuterte er den Einsatz von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen für Industriekunden. Anschließend referierte Andreas Franke, Geschäftsführer der AF Lichtprojekte UG aus Schwerin, zu Dekabonisierungskonzepten auf der Basis von künstlicher Intelligenz. „Durch einen sogenannten Digitalen Zwilling sammeln wir Daten in ihrem Unternehmen und verschneiden diese mit Energiebezugspreisen sowie ihren Verbräuchen. So lässt sich schon mit wenig Einsatz über 25 Prozent Energie einsparen“ so Franke.

Die nächste Veranstaltung der Food Academy e. V. und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg wird aufgrund der guten Resonanz der Veranstaltung nach der Sommerpause im DeveLUP in Ludwigslust organisiert. Nähere Informationen unter: www.foodacademy-mv.de

 

Kontakt:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, August-Bebel-Str. 1, 23936 Grevesmühlen

E-Mail: m.kopp@wfg-nwm.de, Internet: www.wfg-nwm.de, V.i.S.d.P.: Martin Kopp

NEU in MV: Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber*innen (EAA) zum Thema Inklusion

Der Fachkräftemangel ist auch in unserem Landkreis Nordwestmecklenburg ein ständiges Thema. Viele Unternehmen haben sich mit neuen Recruitingmaßnahmen oder der Beschäftigung von Fachkräften aus dem Ausland auseinandergesetzt und finden dennoch nicht genügend Personal.

Die Möglichkeit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen wird dennoch kaum in Betracht gezogen. Oft herrschen Vorurteile, aber auch Unkenntnis und mangelnde Erfahrung gerade bei kleineren oder mittelgroßen Unternehmen. Viele kennen die Förder- und Unterstützungsleistungen hierfür nicht. Dies soll sich durch neue Strukturen ändern.

Bereits seit dem 01.10.2022 gibt es nun die Einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgeber*innen (kurz EAA) in Mecklenburg-Vorpommern. Durch individuelle Beratung soll die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen für Unternehmen vereinfacht und Bedenken verringert werden.

Die vier neuen EAA-Kontaktstellen in der Trägerschaft der Integrationsfachdienste (IFD) sind sehr gut vernetzt und übernehmen für Unternehmen eine proaktive Lotsenfunktion. Durch die Kenntnisse über die jeweiligen Regionen und deren Besonderheiten können sie Betriebe bestens über Beschäftigungs- und Fördermöglichkeiten informieren. Angeboten werden sowohl Infoveranstaltungen als auch direkte Gespräche mit Arbeitgeber*innen, um zu Themen wie Einstellung, Ausbildung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen zu beraten.

Mehr Informationen zur EAA erhalten Sie hier: Ansprechstellen für Arbeitgeber | BIH

Fachberaterin Christine Janik ist Ansprechpartnerin für unseren Landkreis Nordwestmecklenburg:

Christine Janik
Fachberaterin EAA
Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber

Integrationsfachdienst Schwerin
Wismarsche Str. 183/185, 19053 Schwerin
Tel. 0385/77887291
Mobil: 01714155392
Fax 0385/77887295

E-Mail: christine.janik@sn.eaa-mv.de

 

AWO – Soziale Dienste gGmbH – Westmecklenburg
Justus von Liebig Str. 29, 19063 Schwerin
Geschäftsführer: Axel Mielke, HRB Schwerin: 7606

 

Weitere EAA-Ansprechpartner finden Sie auf der Homepage des Inklusionsamtes M-V unter:

Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) – LAGuS (mv-regierung.de)

E-Mail-Adresse: info@eaa-mv.de

 

Hier der offizielle Flyer: BIH-Flyer_EAA_6S_100x210_mit_Kontakthinweis

Wie kann die Lebensmittelindustrie ihre Energieversorgung nachhaltiger und kosteneffizienter gestalten?

Die derzeitige globale Energiekrise führt alle Marktakteure zu neuen Herausforderungen. Gerade die Produktionsprozesse in der Lebensmittelherstellung sind häufig energieintensiv. Aber auch andere produzierende Gewerbebetriebe und Branchen stehen unter enormen Anpassungsdruck. Hier setzt die neue Veranstaltungsreihe der Food Academy  und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH an. Erleben Sie Impulsvorträge von Experten aus der Branche und diskutieren Sie gemeinsam über Schwerpunkte wie Energieeffizienz, erneuerbare Energien und CO2-Reduktion.

Lernen Sie auch, wie Energiekonzepte in der Praxis umgesetzt werden können.

Wann:        Dienstag – 11.07.2023; 14:00 – 17:00 Uhr

Wo:             InnovationPort Wismar, Stockholmer Str. 16 , 23966 Wismar

 

Ablauf:

Begrüßung und Einleitung

Judith Joachim, Projektleitung Food Academy

Martin Kopp, Geschäftsführer WFG NWM mbH

 

Impulsvortrag 14:15 Uhr – 14:45 Uhr

Energiemarkt in Deutschland – Wie entwickeln sich die Strom- und Gaspreise?

Dipl. Ing. Heiner Wilms, Geschäftsführer Stadtwerke Grevesmühlen GmbH

 

Impulsvortrag 14:45 Uhr – 15:15 Uhr

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit bei Gewerbeimmobilien – wie reagieren auf die erhöhten Anforderungen und Kosten

Dipl. Ing. Architekt Frank Schumacher, GOLDBECK Nord GmbH

 

Pause 15:15 Uhr – 15:45 Uhr

 

 Impulsvortrag 15:45 Uhr – 16:15 Uhr

Sicher zu CO2-neutralen Fertigung – Durch Dekabonisierung, Energiesicherheit und Effizienz

Dipl. Ing. Andreas Franke, Geschäftsführer AF Lichtprojekte UG

 

16:15 Uhr – 16:45 Uhr Fragen, Impulse und Schlussworte

 

Ab 16:45 Uhr Ausklang und Netzwerken inklusive Imbiss

 

Kostenfreie Anmeldung unter: Energiekonzepte für die Lebensmittelindustrie (foodacademy-mv.de)

 

Am 13. Juni wurde das 2 Speeddating organisiert. Vier Unternehmen aus Nordwestmecklenburg trafen dabei auf 100 interessierte Ukrainerinnen und Ukrainer im Kreistagssaal in der Malzfabrik in Grevesmühlen. Die Veranstaltung wurde vom Jobcenter Nordwestmecklenburg, der Wirtschaftsförderung des Landkreises Nordwestmecklenburg, dem Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin, dem Landkreis Nordwestmecklenburg sowie der UdW GmbH über das Projekt „Chancen in MV“ gemeinsam organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, den Geflüchteten eine berufliche Perspektive zu geben und gleichzeitig die regionalen Unternehmen bei der Fach- und Arbeitskräftegewinnung zu unterstützen.

 

Zunächst stellten sich die Palmberg Büroeinrichtungen + Service GmbH aus Schönberg, die Diakonie Nord Nord Ost aus Grevesmühlen, die AWEK Protech GmbH aus Rehna sowie das DRK aus Grevesmühlen kurz vor. Im Anschluss folgten direkte Gespräche zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, bei denen konkrete Praktikums- und Einsatzmöglichkeiten thematisiert wurden. Die Kommunikation wurde durch Dolmetscher und Mitarbeitende aus den Unternehmen unterstützt. Nach zwei Stunden intensiven Austausches wurde eine sehr positive Bilanz gezogen.

 

Aufgrund des großen Erfolges wird eine mögliche Folgeveranstaltung geplant. Interessierte Firmen, die sich vorstellen möchten, melden sich bitte beim Unternehmerverband unter nordwestmecklenburg@uv-mv.de oder bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises unter a.bunkelmann@nordwestmecklenburg.de.

 

Anfang März 2020 fand der Unternehmerempfang des Landkreises Nordwestmecklenburg als eine der letzten größeren Veranstaltungen der Verwaltung statt, bevor die Corona-Pandemie das öffentliche Leben weitgehend zum erliegen brachte.

Am 9. Juni 2023 sprach Landrat Tino Schomann deshalb in seinem Grußwort von der Symbolwirkung, dass der Unternehmerempfang nach drei Jahren wieder am selben Ort, auf Schloss Bothmer bei Klütz, stattfand.
„Es gibt einiges nachzuholen: persönlich, menschlich, unternehmerisch, beim Feiern… und eben auch bei den Preisverleihungen“, so der Landrat, für den es der erste Unternehmerempfang seiner Amtszeit war.
Aufgrund des coronabedingten Ausfalls der Veranstaltung in den Jahren 2021 und 2022 wurden an diesem Abend gleich drei Unternehmer oder Unternehmerinnen des Jahres gekürt, für die Jahre 2020, 2021 und 2022.
Als Sponsoren unterstützten die Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, die Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft und der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin die Veranstaltung.

Moderiert wurde der Abend vom Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg Martin Kopp. Nach einer musikalischen Einstimmung durch das „Jellyfish Orchestra“ der Kreismusikschule unter Leitung von Jana Rohloff begrüßte Kopp die Gäste und zeigte einen Film zum 30-jährigen Jubiläum der WFG NWM, welches ebenfalls auf dem Empfang nachgefeiert wurde.
Einer der Protagonisten des Films, Aufsichtsratsvorsitzender Heiner Wilms, ist von Anfang an Teil der Geschichte der WFG und nahm auch an einer anschließenden Podiumsdiskussion teil, bei der Kopp mit ihm, Unternehmer Dirk Dönges und Rolf Kammann, dem Geschäftsstellenleiter des Verbandes der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften (DVWE), über Vergangenheit und Zukunft der Wirtschaftsförderung in Nordwestmecklenburg sprach.

Kammann attestierte der WFG Nordwestmecklenburg dabei, dass sie sich richtig entwickelt habe, denn das kreiseigene Unternehmen vermarktet heute nicht nur Flächen, sondern wirbt um Investoren, betreut ansässige Unternehmen und setzt sich vor allem für die Arbeitskräfte- und Fachkräftegewinnung für die Region ein: „Für die Zukunft sind genügend Arbeitskräfte ein wichtiger Standortfaktor, aber auch die weitere Flächenentwicklung darf man nicht aus dem Auge verlieren“, so Kammann.
Der Eigentümer und Geschäftsführer der AWEK Protec GmbH aus Rehna Dirk Dönges sprach darüber, wie er sein Unternehmen durch die Pandemie geleitet hatte und davon, wie wichtig es im Rahmen der Wirtschaftsförderung in Zukunft sein wird, Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, die als Migranten oder Flüchtlinge in die Region kommen.
In der Rückschau lobte Aufsichtsratsvorsitzender Heiner Wilms, dass alle fünf Landrätinnen und Landräte der letzten 30 Jahre immer hinter der Arbeit der WFG gestanden und diese unterstützt hätten. Vom Kreistag des Landkreises wünschte er sich auch für die Zukunft ein solches Bekenntnis: „Eine bessere finanzielle Ausstattung der Gesellschaft, um noch mehr Projekte angehen zu können, wäre ein gute Überlegung“, so Wilms.

 

Unternehmer des Jahres 2020: Frank und Martina Speck, Schlachtbetrieb Möllin

Nach der Diskussionsrunde ging es an die Preisverleihungen. Laudator und Sparkassenchef Manuel Krastel leitete die erste Ehrung für das Jahr 2020 ein. Den Preis erhielt das Ehepaar Frank und Martina Speck. Frank Speck hatte sich 1991 mit großem Erfolg mit einem Schlachtbetrieb selbstständig gemacht und betreibt heute den größten und einen der wenigen Schweineschlacht-Betriebe in der Region. Die Specks beschäftigen 40 Mitarbeiter*innen, bilden selbst im Betrieb aus und legen dabei mehr Wert auf Verlässlichkeit und gutes Betriebsklima, als auf Schulnoten der Bewerber*innen. Neben Privatschlachtungen und einem Partyservice betreibt das Unternehmen auch eigene Läden für seine Produkte und beschäftigt dafür unter anderem einen „Fleischsommelier“ als Kundenberater. Der regionale Ansatz und die auch für das Tierwohl positiven kurzen Transportwege überzeugten die Preisjury.

 

Unternehmer des Jahres 2021: René Wenzel, Kran- und Industrieservice (K.I.S.) GmbH, Wismar

Für das Jahr 2021 leitete der Vorsitzende der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft Jörg Denecke die Preisverleihung ein und konnte gemeinsam mit Landrat Tino Schomann den Preis an seinen 1. Stellvertreter René Wenzel überreichen, der ihn stellvertretend auch für seinen Bruder André und ihr Unternehmen Kran- und Industrieservice (K.I.S.) entgegen nahm.
Beide hatten das 1991 aus der Mathias-Thesen-Werft entstandene Unternehmen 2013 von ihrem Großvater übernommen. Denecke lobte vor allem den Mut und die Innovationsfreudigkeit der Gebrüder Wenzel. Neben dem Kerngeschäft des Kranbaus und der Instandhaltung arbeitet K.I.S. unter anderem für Forschungsprojekte und Neuentwicklungen im Bereich der Robotik und der Materialentwicklung mit der Hochschule Wismar und dem Frauenhofer Institut zusammen. Das Unternehmen beschäftigt in Wismar 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wurde für seine Ausbildungen in den Bereichen Mechatronik, Industriemechanik und Konstruktionsmechanik mehrfach als „TOP-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet.

 

Unternehmer des Jahres 2022: Thomas Köhler und Ingo Slomski, Greve Innenausbau GmbH, Grevesmühlen

Die Dritte Ehrung begann mit Laudator Heiner Wilms, der als Chef der Stadtwerke Grevesmühlen auch in direkter Nachbarschaft zu den Preisträgern für das Jahr 2022 arbeitet. Er berichtete vom Schreckmoment, als die Werkshalle der Greve Innenausbau GmbH am 14. Februar 2023 plötzlich in Flammen stand.
Die Preisträger Thomas Köhler und Ingo Slomski arbeiten mit ihrem Tischerleibetrieb seit 1995 am Standort Grevesmühlen und bauten das erfolgreiche Unternehmen 2003 und 2004 weiter aus. Sie beschäftigen heute 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben auch internationale Auftraggeber wie zum Beispiel das Legoland und das „Madame Tussaud“ in London.
Nach dem Brand am 14. Februar verzagten die beiden Geschäftsführer nicht und organisierten innerhalb von 48 Stunden Ersatzflächen, auf denen alle damals bestehenden Aufträge weiter abgearbeitet werden konnten. Das Unternehmen hielt trotz der Brandkatastrophe seine Mitarbeiter*innen und befindet sich im Wiederaufbau: einen Tag nach Verleihung erfolgte am 9. Juni die Richtsteinlegung für eine neue Betriebsstätte in Grevesmühlen. Für dieses außergewöhnliche Krisenmanagement erhielten Thomas Köhler und Ingo Slomski die Auszeichnung. Wie Thomas Köhler aber anmerkte, nahmen sie diese nur für das „Unternehmen des Jahres“ entgegen: „An der Bewältigung dieser Krise sind viele beteiligt, deshalb sehen wir es als Auszeichnung für unser ganzes Team“, begründete Köhler.

 

Nachdem die Auszeichnungen abgeschlossen waren, genossen die rund 80 Gäste den Abend bei einem Buffet und angeregten Gesprächen.

Video zur Veranstaltung: https://youtu.be/iD5xAXt9AD0

Am 13. Juni 2023 laden die Stadt Grevesmühlen, die Wirtschaftsförderung Nordwestmecklenburg und der InnovationPort Wismar wieder zu einem interaktiven Workshop in die Stadtwerke Grevesmühlen ein. Von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr werden vor Ort Möglichkeiten aufgezeigt, mit Google My Business und der App Mozaik die Aufmerksamkeit im Internet für Unternehmen, Läden oder die Gastronomie etc. zu steigern. Es ist die dritte Veranstaltung dieser Reihe, mit der praxisnah der Einstieg in die digitale Welt erleichtert werden soll.

Es ist dabei nicht relevant, ob Teilnehmer*innen des Workshops bereits einen Eintrag bei Google My Business haben oder nicht. Expert*innen vor Ort zeigen den Gästen, wie sie durch einen optimierten Google Business Eintrag ihre Online-Sichtbarkeit steigern und es potenziellen Kunden einfacher machen, sie zu finden. Teilnehmer*innen lernen, wie sie ihren Eintrag professionell gestalten und somit ihre Präsenz und Reichweite im digitalen Raum erhöhen.

Gäste bringen bitte ein Laptop zum Üben mit. Es werden mehrere praktische Übungen besprochen.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind formlos bis zum 9. Juni 2023 über s.domscheit@innovation-port.com möglich.

Sie erfüllen jeden Treppenwunsch

Treppen für Generationen – der Anspruch und das Leitbild der Treppenbau Plath GmbH. Dabei ist jedes der jährlich etwa 1400 Exemplare ein Einzelstück, ein maßangefertigtes Unikat – zu finden vor allem von Berlin und Hannover beginnend im Norden der Republik. Gefertigt mit modernster Technik und wegweisendem know how, aus der gesamten Bandbreite verfügbarer Materialien.

Angefangen hat alles 1988/89, da hat Adalbert Plath sich selbstständig gemacht, nachdem er zuvor die Meisterschule für das Tischlerhandwerk in Bad Doberan besucht hatte. „So ein exaktes, klar definiertes Startdatum gibt es eigentlich gar nicht. Da gab es ein Schreiben von der Handwerkskammer und die Eintragung in die Handwerksrolle, das waren zwei verschiedene Daten“, berichtet der heutige Chef Robert Plath über die Firmengründung. Das war noch auf der Insel Poel. Sein Vater, unterstützt von seinem Bruder Bernhard Plath, der für die Büroarbeit zuständig war, holte sich damals von überall aus der DDR alte Maschinen ran und legte los. „Viele waren Sächsischer Maschinenbau, alles noch vor dem Krieg bis Baujahr 1945“, erinnert sich der Sohn. Dann kam die Wende, die das junge Unternehmen gleich unter Druck setzte: „Planlos ging der Plan los – das war die ersten Jahre rechte Tasche, linke Tasche. Also Einnahmen da, Ausgaben da – alles noch etwas ungeordnet“, so Robert Plath. Alles aus dem Tischlerhandwerk wurde gemacht, bis hin zur Bautischlerei, Dachdecken, Trockenbau… Dann folgte Mitte der 1990-er Jahre die Spezialisierung, wurden einige neue Maschinen gekauft – 1998 die erste große CNC-Maschine für ein paar hunderttausend D-Mark. Der Treppenbau kristallisierte sich immer weiter als Kerngeschäft heraus. Langsam wurde es auf Poel zu klein und so entschloss sich Adalbert Plath zur Jahrtausendwende im Gewerbegebiet Kritzow vor den Toren Wismars zu investieren und einen neuen Firmensitz zu bauen. Mehrere Millionen Euro wurden seitdem in das Unternehmen investiert.

„Neben unserem hauptsächlich verarbeitetem Material, Holz, arbeiten wir auch viel mit Glas und Stahl. Wir bekommen oft die Kundschaft, die bei den anderen Treppenbauern verzweifelt, weil sie nicht weiterkommt“, erzählt Robert Plath. Das ist mittlerweile das Steckenpferd des Unternehmens – durch die Bank weg seien alle Mitarbeiter, von den Konstrukteuren über die Werkstattcrew bis hin zu den Außendienstlern und Monteuren sehr lösungs- und kundenorientiert. Allen voran Alexander Mirow, von Anfang an dabei, schon als Lehrling – heute neben Robert Plath der zweite Geschäftsführer. Zusammen leiten die beiden das Unternehmen mit mittlerweile ca 70 Mitarbeitern.

Robert Plath ist seit 2005 ist er im Unternehmen. „Als junger Mann hätte ich nie gedacht, dass ich einmal im Unternehmen arbeiten und es leiten werde.“ Als er 1997 in Wismar sein Abitur abgelegt hatte, wollte er um Himmels Willen nicht ins Handwerk – Bauwesen wollte er studieren. Und tat das dann bis zum Studienende 2004 in Dresden – Abschluss als Diplom-Bauingenieur. Es folgte ein kurzes Intermezzo beim Baukonzern STRBAG AG in Hamburg. Doch die Selbsterkenntnis, in diesem Job nicht alt werden und nur wenig erreichen zu können sowie der Ruf seines Vaters, ihn in der Firma zu unterstützen, führten ihn zurück nach Wismar und in den familieneigenen Handwerksbetrieb. Zu der Zeit arbeitete auch noch seine Schwester Stefanie dort mit. „Der Anfang war recht holprig und vieles war neu. Aber dann hat sich alles in die richtige Richtung entwickelt.“

Als er 2013, dem Jahr, als in der Firma große Umstrukturierungen und bauliche Erweiterungen stattfanden, in die Geschäftsführung wechselte, wurde die Firma vom Einzelunternehmen zur GmbH – Vater und Sohn hatten nun das Ruder gemeinsam in der Hand. Heute arbeitet er mit dem Unternehmen an Dingen, von denen er noch vor gut fünf Jahren nicht zu träumen gewagt hätte – macht mit dem Fraunhofer Institut Rostock zusammen mehrere Forschungsprojekte im Bereich Digitalisierung und Entwicklung von Software – Arbeitsvorbereitung und -ablaufkoordinierung sind dabei die Schlüsselfaktoren. „Der größte Pluspunkt hier in der Firma sind meine Mitarbeiter. Ich bin dankbar dafür mit solchen guten und angenehmen Kollegen zusammen arbeiten zu dürfen. Wir sind alle sehr neugierig, interessieren uns für die Entwicklungen am Markt und fahren dazu auch regelmäßig auf die großen Messen.“

Als Unternehmer sieht sich Robert Plath ganz klar in der Verantwortung, etwas an die Gesellschaft zurück zu geben. „Man hat als Unternehmer immer eine soziale Verantwortung. Wir spenden jedes Jahr eine größere fünfstellige Summe für gemeinnützige Zwecke.“ Dazu gehört die Unterstützung zahlreicher Fußballvereine, vornehmlich im Kinder- und Jugendbereich, die Wismarer Tafel oder die Förderschule in Schwerin am Fernsehturm, für die inzwischen Instrumente für ein ganzes Blasorchester angeschafft wurden, sowie das AWO-Jugendhaus „Deja vu“, ebenfalls in Schwerin. Und auch die OZ-Weihnachtsaktion wird jedes Jahr bedacht. „Ich finde, das gehört sich so – wir leben von der Region, wir leben in und für die Region. Darin ist er sich mit Alexander Mirow einig.

Treppenbau Plath GmbH
Rüggower Weg 29
23970 Kritzow

Telefon: 03841 / 226990
Fax: 03841 / 2269920
E-Mail: kontakt@treppenbau-plath.de
Internet: www.treppenbau-plath.de

Firmenvideo: https://www.youtube.com/watch?v=xOuZCiZRZuk

Ein Beitrag von Peter Täufel

Am 28. April war es soweit, der erste Co-Working Space in Grevesmühlen eröffnete seine Türen im Alten Rathaus am Marktplatz. Co-Working ist eine neue Arbeitsform, die immer beliebter wird. Dabei wird der Arbeitsplatz nicht fest gemietet, wie in einem Büro, sondern nur auf Zeit. 20 Co-Working-Arbeitsplätze stehen in Grevesmühlen nun zur Verfügung.

Nutzbar sind die Coworking-Arbeitsplätze seit dem 1. Mai von Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr. Sie können telefonisch reserviert werden unter 0170/4915206. Arbeitsplätze können ab 3 Euro pro Stunde gebucht werden. Die Preise für ganze Tage können direkt angefragt werden. After-Work-Partys werden Mittwoch und Donnerstag von 18 bis 22 Uhr angeboten.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Snacks wie Bagels, Bowls, Flammkuchen oder Brizza, können Besucher neben Getränken zu sich nehmen. Die bestehende Eisdiele „Jannys Eis“ im vorderen Bereich des Gebäudes bleibt bestehen. Sie wird ergänzt durch eine Theke und den umgebauten Ratskeller, wo bald wieder Kulturveranstaltungen angeboten werden sollen. Gastgeberinnen sind die Betreiber Brita und Jörn Buttkewitz.

Die Stadt Grevesmühlen hat als Eigentümer der Immobilie eine halbe Million Euro in die Hand genommen, um den Gaststättenbereich und den Keller des ehemaligen Hotels zu modernisieren und für die neue Nutzung umzugestalten. Die Hälfte des Geldes kam vom Land Mecklenburg Vorpommern.