Das Welcome Service Center Nordwestmecklenburg (WSC NWM) und sein Träger, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg (WFG NWM), bieten auch im zweiten Halbjahr diesen Jahres lokalen Unternehmen Unterstützung an und starten am 16. August mit einer weiteren Workshop-Reihe zum Thema „Integration von ausländischen Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt“.
Die Auftaktveranstaltung widmet sich dem Thema „Einstellungsvoraussetzungen für ukrainische Fachkräfte und Fördermöglichkeiten“.
Gemeinsam mit den Spezialisten der Koordinationsstelle für Fachkräfteeinwanderung in MV von der Gesellschaft für Dienstleistung – Unternehmensberatung der Wirtschaft mbH und dem Geschäftsführer des Wismarer Jobcenters werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie ukrainische Fachkräfte gewonnen und erfolgreich in Unternehmen integriert werden können.
„Durch vermehrte Anfragen von verschiedensten Arbeitgebern aus unserer Region hielten wir es für sinnvoll, auch in diesem Gebiet kostenlose und qualifizierte Schulungen anzubieten“, so WSC-Leiterin Anne-Juliana Bunkelmann.
Diesmal findet der Workshop im Technologienzentrum am Westhafen der Hansestadt Wismar statt. Von 10:00 – 12:30 Uhr freuen sich die Veranstalter über interessante Beiträge und einen regen Austausch mit den teilnehmenden Unternehmen.

Wenn auch Sie Interesse an dieser Veranstaltung haben, melden Sie sich bei Anne-Juliana Bunkelmann unter a.bunkelmann@nordwestmecklenburg.de oder unter der Telefonnummer 03841-30409843 an.

Anmeldeschluss ist am 10. August.

Am Wochenende die OZ gelesen? Wir freuen uns sehr über den tollen Rückkehrer-Artikel unserer Maxi Bauer, die durch unser Welcome Service Center erfolgreich bei der Rückkehr nach Wismar unterstützt werden konnte. Durch die gute Zusammenarbeit mit Lehrer-in-MV fand sie eine gute Stelle als Lehrerin an der Ostseeschule in Wismar. Auch eine Wohnung und Unterstützung bei Betreuungsplätzen konnten ihr die Kollegen des Centers bieten. Nun startet sie tatsächlich in der Heimatstadt Wismar wieder neu durch.
Sind auch Sie gut im Umgang mit jungen Menschen und könnten sich vorstellen zu unterrichten? Dann informieren Sie sich gern über offene Stellen in unserer Region oder die Möglichkeit des Seiteneinstiegs ins Lehramt bei Lehrer-in-MV.
Oder möchten Sie vielleicht auch einfach zurück zu uns nach Hause? Dann melden Sie sich doch einfach beim Welcome Service Center Nordwestmecklenburg. Dort werden Sie zu allem beraten, was dazu gehört, natürlich kostenlos.

Hier finden Sie den Artikel in der OZ: https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/nordwestmecklenburg/wismar/wismar-junge-lehrerin-zieht-von-berlin-zurueck-nach-mv-ihre-gruende-K2KIJZWH2SZNJNYKMAYU7Z6CKE.html

UAT 2022

Bereits zum vierten Mal geht das Welcome Service Center Nordwestmecklenburg, kurz WSC NWM, in diesem Jahr auf die Suche nach Fachkräften für die heimische Wirtschaft. Dafür geht das Center, welches zu unserer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH gehört, mit seinen Urlauberaktionstagen in die Tourismushochburgen im Landkreis. Und der Erfolg gibt den Organisatoren recht, diese Aktivität beizubehalten:
„Es gibt tatsächlich einige Familien, die jetzt, ein Jahr nach unseren letzten Urlauberaktionstagen zum Schuljahr 2022/23 gerade zu uns umsiedeln. Das ist schon ein tolles Gefühl „, erklärt WSC-Leiterin Anne-Juliana Bunkelmann.

Besonders in der aktuellen Phase der Corona-Pandemie ist Nordwestmecklenburg eine attraktive Urlaubsregion in Deutschland. Und es hat sich in den vergangenen Jahren bewährt, die Erholung suchenden Gäste direkt am Strand über Arbeitsmöglichkeiten in Nordwestmecklenburg zu informieren.
Diese „Strandtour“ findet an den bereits bewährten Orten statt: Am 11. und 12. Juli macht der Informationsstand in Boltenhagen gegenüber dem Kurhaus Station, am 13. Juli ist er auf der Insel Poel, in der Wendeschleife Schwarzer Busch und am 14. sowie 15. Juli in Wismar, Alter Hafen zu finden.
Jeweils von 10 bis 16 Uhr sind dort kostenlose Beratungsgespräche möglich. „Im Angebot haben wir auch dieses Jahr ausschließlich Stellen lokaler Unternehmen, die ab 36.000 Euro Brutto-Jahreslohn dotiert sind“, berichtet Martin Kopp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs-gesellschaft. Die Zahl offener Stellen sei ähnlich hoch wie im vergangenen Jahr – konkret waren es damals rund 200, die von insgesamt fast 50 Firmen angeboten wurden. Besonders gesucht sind diesmal Fachkräfte in der IT, im Gesundheits- und Pflegebereich, im Bildungswesen sowie im Handwerk. „Ich denke, wir können mit unserem großzügigen Beratungsangebot, welches auch bis hin zur Vermittlung von Betreuungsplätzen für den Nachwuchs und Hilfe bei der Wohnungssuche reicht, sehr gut punkten“, ist Anne-Juliana Bunkelmann überzeugt, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Elisabeth Gutsch den Stand betreut.

Auch bei der vierten Auflage der Urlauberaktionstage gibt es zusätzlich ein Gewinnspiel. Hier gibt es als ersten Preis einen Gutschein für ein Wochenende im Gutshaus Redewisch für zwei Personen inklusive Frühstück, als zweiten Preis eine Familienkarte für das Piraten Open Air Theater in Grevesmühlen sowie als dritten Preis zwei Fahrkarten für De Lütt Kaffeebrenner in Klütz zu gewinnen.

An den Aktionstagen sollen primär Urlauber angesprochen werden, aber auch Pendler, Rückkehrer und Jobwechsler können sich in diesem Rahmen kostenfrei beraten lassen. Für Firmenanfragen und Stellenangebote steht WSC-Leiterin Anne-Juliana Bunkelmann unter Telefon 03841 – 30409843 oder per E-Mail unter a.bunkelmann@nordwestmecklenburg.de zur Verfügung. Wenn es um Anfragen von Fachkräften geht, ist Elisabeth Gutsch unter Telefon 03841 – 30409844 oder per E-Mail unter e.gutsch@nordwestmecklenburg.de zu erreichen.

Das Welcome Service Center ist ein Projekt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg, einem Unternehmen des Landkreises Nordwestmecklenburg. Es wird vom Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt sowie durch Unternehmen aus der Region und den Landkreis Nordwestmecklenburg finanziert.

Autor: Peter Täufel

Bereits zum 14. Mal wurden die „Unternehmer des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern“ in Parchim geehrt. Dieser Preis des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammern, der Sparkassen, der Handwerkskammern sowie dem Verband der Arbeitgeber verliehen. Die GewinnerInnen werden in vier Kategorien ausgezeichnet.

Mit dem Preis, der am 27. Juni in Parchim überreicht wurde, werden besondere Beispiele unternehmerischer Leistungen von UnternehmerInnen und ihren MitarbeiterInnen ausgezeichnet. Zusätzlich wird die durch die Verleihung die Bedeutung eines verantwortlichen und nachhaltigen Unternehmertums in Mecklenburg-Vorpommern geehrt.

In der Kategorie Unternehmensentwicklung gewann Malie – Mecklenburgisches Matratzenwerk GmbH aus Warin. Das Unternehmen mit den Wurzeln in den 1930er Jahren produziert mit mehr als 100 MitarbeiterInnen bis zu 600 Matratzen täglich. Auf über 17.000 Quadratmetern produziert die Mecklenburgische Matratzenwerk GmbH erfolgreich für den internationalen Markt wie beispielsweise China, Australien, Dänemark, Bulgarien und Taiwan.

 

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft NWM gratuliert und wünscht weiterhin viel Erfolg!

Nach der Krise ist vor der Krise!

Unternehmer und Unternehmerinnen können noch einmal das  Angebot „Gestärkt durch die Krise“ , ein Programmzweig von unternehmensWert:Mensch zur Stärkung von Unternehmen mit dem Ziel, eine krisenresiliente und innovationsfähige Unternehmenskultur zu etablieren, wahrnehmen. Identifizieren Sie z.B. den Nutzen Ihres Unternehmens von Home-Office-Potentialen und nehmen Sie aufgrund eingetretener Veränderungen eine Anpassung strategischer Prozesse vor.

Das Angebot umfasst

  • die Förderung einer beteiligungs- und prozessorientierten Beratung im Umfang von maximal 5 Beratungstagen
  • bei einer Förderquote von 80% und einem Tagessatz iHv 1000,00 €

Bei bestehendem Interesse nehmen Sie bitte Kontakt zu der Erstberatungsstelle des Unternehmerverbandes Rostock – Mittleres Mecklenburg auf, denn bis spätestens zum 31.08. müssen alle Beratungsprogramme gestartet sein.

Wir freuen uns, wenn Sie sich durch dieses Angebot angesprochen fühlen.

 

Ulrike Grigull-Kemper – Tel.:0381 – 24258-16

Stephan Steinke – Tel.:0381 – 24258-13

Seit zwei Jahren müssen Unternehmen mit Einschränkungen ihres betrieblichen Alltags leben und diese immer wieder den aktuellen rechtlichen Vorgaben, z. B. durch die Corona-Landesverordnung anpassen.

Um in dieser Zeit eine Hilfestellung für die Unternehmen des Landkreises zu geben, führte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg über einen Zeitraum von einen Jahr das Projekt „REACT- Folgen der Corona-Pandemie aktiv begegnen“ durch.

Ziel des Projektes war, den Unternehmen als Ansprechpartner rund um das Thema Corona zur Verfügung zu stehen und Informationen über mögliche Wirtschaftshilfen von der EU, Bund und Land und rechtlichen Vorgaben zu informieren.

Mit der dafür eingerichteten Corona-Unternehmenshotline konnten mehr als 400 Anrufe aus allen Branchen und Unternehmenszweigen in 12 Monaten Projektlaufeit beantwortet werden.
Im Rahmen der Bestandspflege wurden insgesamt 22 Beratungen vorgenommen. Thematisch ging es beispielsweise um die Ausbildungsprämie für Unternehmen, aber auch um Existenzgründungen in Zeiten von Corona und steigende Energie- und Materialkosten.

Das Ziel des REACT-Projektes umfasste ebenfalls die Stärkung der Firmenkultur zur Anwerbung und Bindung von Fachkräften. Das Welcome Service Center führte zu diesem Thema insgesamt 4 Personalerworkshops für ansässige Unternehmen durch und gab einen Raum für einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Das Projekt wurde durch den Europäischen Sozialfonds und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Bereits Ende Mai wurde der Firma Hoeller Electrolyzer GmbH aus Wismar der „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern“ verliehen.
Wirtschaftsminister Reinhard Meyer und der geschäftsführende Präsident der Industrie- und Handelskammer Matthias Belke übergaben den Entwicklungsingenieuren Nils Passow und Robin Summerer den Preis im Gebäude der IHK zu Schwerin.

Das Unternehmen Hoeller Electrolyzer GmbH entwickelt im Wismarer Technologiezentrum mit insgesamt 9 Mitarbeitern Produkte im Bereich der Wasserstofftechnologie für den Weltmarkt.

Für den Preis selbst wurde das Projekt „Prometheus-IT-PEM Stack“ eingereicht. Dabei geht es um die Entwicklung eines neuartigen Elektrolyseurs, der aus Wasser und Strom Wasserstoff generieren kann. Durch die Zwischenspeicherung des aus Wind- und Sonnenenergie generierten Wasserstoffs, kann die stark schwankende Einspeisung mit dem Verbrauch besser ausgeglichen werden. Ein wichtiger Baustein für die Umsetzung der Energiewende.

 

Die Wirtschafsförderung NWM gratuliert zu dieser erfolgreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeit!

Das Kontrollgremium der Gewerbe- und Technik-Zentrum Nordwestmecklenburg GmbH (GTZ GmbH) hat eine neue Führung: Während der 61. Aufsichtsratssitzung am 10. Mai in Warin wurde Marion Becker zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge der ehemaligen Landrätin Kerstin Weiss an. Wolfgang Höfer wurde zu ihrem Stellvertreter ernannt. Beide wurden einstimmig gewählt. „Der Aufsichtsrat des Gewerbetechnikzentrums Warin hat sich darauf verständigt, die bewährte und stets konstruktive, überparteiliche Zusammenarbeit fortzusetzten. Insbesondere wollen wir als Kontrollorgan der Geschäftsführung die beabsichtigten Investitionsvorhaben weiterhin begleiten und fördern“, sind sich Marion Becker und Wolfgang Höfer einig.

Nahmen die Wahl an: Neuer stellvertretender Vorsitzender des GTZ Aufsichtsrates Wolfgang Höfer,
neue Vorstandsvorsitzende Marion Becker und Landrat Tino Schomann (v.l.n.r.). Foto: M. Kopp

Am 11. November 1991 wurde die GTZ durch den damaligen Landkreis Sternberg als Wirtschaftsfördereinrichtung unter dem Namen Gewerbe- und Technik-Zentrum Landkreis Sternberg GmbH gegründet. Nach der Kreisgebietsreform im Jahre 1994 wurde der Landkreis Parchim als Rechtsnachfolger des ehemaligen Landkreises Sternberg alleiniger Gesellschafter der Gewerbe- und Technik-Zentrum Landkreis Sternberg GmbH, die aber mit ihrem Sitz in Warin auf dem Territorium des Landkreises Nordwestmecklenburg liegt. Mit Schreiben vom 23. September 1997 erfolgte durch das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern nach dem Belegenheitsprinzip eine Zuordnung zum Landkreis Nordwestmecklenburg. Der Gesellschaftsvertrag wurde am 31. März 1998 entsprechend geändert und notariell beurkundet. Mit Änderung des Gesellschaftsvertrages wurde der Name der Gesellschaft in Gewerbe- und Technik-Zentrum Warin GmbH umfirmiert.

Der Kreistag des Landkreises Nordwestmecklenburg beschloss im Dezember 2009 die Änderung des Namens der Gesellschaft und die Bestimmung eines neuen Aufsichtsrates. Am 4. Juli 2014 wurde durch den Kreistag Nordwestmecklenburg ein neuer Aufsichtsrat gewählt. Die Gesellschafterversammlung fasste am 8. Februar 2010 den Beschluss, den Namen der Gesellschaft in Gewerbe- und Technik-Zentrum Nordwestmecklenburg GmbH zu ändern. In diesem Kontext wurde ein neuer Gesellschaftsvertrag notariell beurkundet. Der Gesellschafter beschloss zudem, Heinz Janetzki als langjährigen Geschäftsführer zum 31. Dezember 2017 altersbedingt abzuberufen und zum 1. Januar 2018 Martin Kopp als neuen Geschäftsführer der Gesellschaft zu bestellen.

Zu den Hauptaufgaben gemäß des Gesellschaftsvertrages der GTZ GmbH gehören die Vermietung der Baulichkeiten des Gewerbe- und Technik-Zentrums, der Betrieb der Gemeinschaftseinrichtungen des Gewerbe- und Technik-Zentrums, die Beratung von Unternehmen, die sich im Gewerbe- und Technik-Zentrum niedergelassen haben sowie die Betreuung von Existenzgründern im regionalen Umfeld des Zentrums. Die Aufgaben der GTZ Nordwestmecklenburg GmbH sind dabei auf die Belange der Entwicklung kleiner und mittelständischer Gewerbe gerichtet. Existenzgründern und Investoren werden im Gewerbe- und Technik-Zentrum günstige räumliche und technische Möglichkeiten für den Aufbau ihres Unternehmens zeitlich begrenzt zur Verfügung gestellt und damit das wirtschaftliche Risiko in der Aufbauphase minimiert.

Ein Beitrag von Peter Täufel

 

Am gestrigen Donnerstag durften wir bereits zum vierten Mal UnternehmerInnen und PersonalerInnen zu einem Workshop für begrüßen.
Im Wismarer InnovationPort widmeten wir uns gleich zwei Themen: „Die besonderen Herausforderungen für Frauen in Führungspositionen“ und „Anforderungen an Führungskräfte in der VUKA-Welt“

Projektleiterin Judith Usbeck, stellte das Mentoringprogramm “Aufstieg in Unternehmen“ – Mentoring für Frauen in der Wirtschaft in M-V vor und beleuchtete als Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Mentoring die Unterstützungsmöglichkeiten für Frauen auf den Weg in Führungspositionen.

Frau Ulrike Grigull-Kemper, Rechtsanwältin und Erstberaterin im Projekt „UnternehmensWert: Mensch“ des Unternehmerverbands Rostock-Mittleres Mecklenburg zeigte die aktuellen Herausforderungen für Unternehmen und Führungskräfte des heutigen digitalen Zeitalters auf.

Im Anschluss an die interaktiven Fachvorträge kam es zum angeregten Austausch.
Wir danken den DozentInnen und allen TeilnehmerInnen für den interessanten Vormittag.

Noch ist er ziemlich neu: Ein kleiner Laden für Regionalwaren mit Genuss und Handarbeiten mit feinen Stoffen – inmitten der idyllischen Kleinstadt Rehna gelegen. Doch sein Angebot liegt voll im Trend, weit entfernt von anonymer Massenproduktion mit all ihren negativen Seiten. „Für unsere Regionalwaren gilt: Nah am Erzeuger und nah am Kunden. Wir bieten eine bunte Palette verschiedener Produkte aus der Region“, beschreibt Inhaberin Sybille Lorenz ihr Konzept. Dazu zählen Gemüse, Kräuter und Obst frisch vom Feld, Milchprodukte und Eier direkt vom Erzeuger, Wildfleisch aus Mecklenburg sowie leckere Marmeladen und Aufstriche ebenso wie Speiseöle und Senf, Honig und Honigprodukte, Säfte und Brände aus heimischem Obst oder Marzipan, Schokolade und Knabbereien. Darüber hinaus gibt es Naturkosmetik, Keramik und Deko-Objekte sowie Hundeleinen und -halsbänder und natürliche Leckerlies für die Vierbeiner. „Wir haben auch vegane und glutenfreie Produkte. Das breit gefächerte Angebot ändert sich jede Woche ein wenig. Außerdem bieten wir Gutscheine und Präsentkörbe für jeden Anlass“, ergänzt die Betreiberin.

Zweites Standbein sind die Handarbeiten. Für alle, die leidenschaftlich gerne stricken, nähen, häkeln oder sticken – und für alle, die es gerne lernen wollen. „Ich führe eine kleine aber feine Auswahl an Stoffen und Zubehör. Dazu gibt es passend zu unserem Produktsortiment und zu den neuesten Trends jede Menge Ideen, Grundanleitungen, Tipps und Tricks zu entdecken.“

Die Idee für einen eigenen kleinen Laden hatte Sybille Lorenz schon länger: „Das war schon immer ein Traum von mir. Bereits 2016 habe ich ganz konkret darüber nachgedacht, es aber aus verschiedenen Gründen noch nicht umsetzen können – dann wurde hier dieser Laden frei, weil das Blumengeschäft in die alte Apotheke umgezogen ist und da habe ich diese Chance ergriffen.“ Am 19. November 2021 eröffnet sie ihr Geschäft, zwei Tage nach ihrem 50. Geburtstag. „Damit habe ich mir selbst mein schönstes Geschenk bereitet!“

Ursprünglich kommt die jetzige Unternehmerin aus dem Bürobereich, war da viele Jahre bei verschiedenen privaten und öffentlichen Arbeitgebern tätig, unter anderem im Personalbereich. „Ich komme also nicht direkt aus dem Handel, aber ich habe des Öfteren im Verkauf gearbeitet, etwa als Aushilfe bei Geschenke & Co. in Rehna von Stefanie Hasselbrink“, erklärt Lorenz. Außerdem habe sie eben sehr gerne mit Menschen zu tun.

War es anfänglich nur als reiner Stoffladen geplant, mit allem was dazu gehört einschließlich Kurzwaren und Schnittmuster – „ich nähe seit 2011 selber, habe dafür Nähkurse belegt und so weiter und seitdem ist es auch ein Hobby von mir, zu nähen“ – wuchs dann der Entschluss, das mit dem Angebot regionaler Produkte zu verbinden. „Ich denke, das passt in der heutigen Zeit mit Corona und so ganz gut“, so die Unternehmerin.

In diesem Zusammenhang kam und kommt der in Passow bei Gadebusch aufgewachsenen Frau ihre bis zuletzt ausgeübte Tätigkeit beim Amt Rehna als Assistenz im Regionalmanagement zugute: „Dadurch habe ich viele lokale und regionale Partner kennengelernt, deren Produkte ich nun im Angebot habe.“ Unter anderem sind das Erzeugnisse vom Archehof Kneese, der Schwarz Brennerei von Jochen Schwarz aus Kneese, die auch Most anbietet oder frisches Gemüse von Johannes Walzer aus Upahl. „Das heißt, dass es vom Bio-Hof kommt und keine langen Wege hat – das schätzen die Kunden und legen da sehr viel Wert drauf“, erklärt die Ladeninhaberin.

Inzwischen hat „Typisch Lorenz – Regionalwaren & Handarbeiten“ recht guten Zulauf. „Trotzdem hoffe ich, wenn jetzt die Saison losgeht auch auf die Touristen. Die nehmen sich ja immer gern etwas Regionales aus dem Urlaub mit nach Hause.“ Aber sie habe auch bereits von Einheimischen in der Sparte Handarbeiten so viele Nachfragen, dass es im Mai bei ihr zwei Nähkurse geben wird. „Am 21. und 28. Mai werden wir jeweils am Samstag von 12 bis 16 Uhr einen Nähkurs anbieten“, berichtet Sybille Lorenz.

Obwohl offiziell im Moment noch Einzelkämpferin, hat Sybille Lorenz einige Menschen an ihrer Seite, die ihr helfen und sie unterstützen. Ich habe eine gute Seele, die mir ab und zu mal hilft und natürlich meine Mutter und meine Familie überhaupt sowie Freunde.“ Für die Zukunft wünscht sie sich eine große Stammkundschaft und dass der Laden richtig brummt. Dann kann sich die Unternehmerin auch vorstellen, sich feste und dauerhafte Unterstützung zu holen. „Ich habe diesbezüglich auch schon mit Frau Grimm von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft gesprochen und würde schon vielleicht sogar eine Auszubildende oder einen Auszubildenden haben wollen, weil ich einfach gern mit Jugendlichen zusammenarbeite und das Wissen, was ich habe vermittle. Das macht mir Spaß.“ Aber natürlich nähme sie auch andere Mitarbeiter, ist da völlig offen, denn perspektivisch möchte sie auch mal Urlaub machen und wünscht sich ein Backup, auf das sie sich verlassen kann.

 

Typisch Lorenz – Regionalwaren & Handarbeiten

Sybille Lorenz
Markt 19
19217 Rehna

Telefon: 0160 – 98279945
E-Mail: typischlorenz@yahoo.com
Internet: www.typischlorenz.de