Laut einer aktuellen Umfrage der IHK zu Schwerin sind die hohen Energiepreise das größte Wachstumshemmniss für Firmen in Westmecklenburg. Auch wenn die Preise derzeit an den Börsen sinken, werden sie spätestens im Herbst wieder ansteigen. „Langfristig gehen wir von steigenden Energiepreisen aus“, berichtet Heiner Wilms, seit über 30 Jahren Geschäftsführer der Stadtwerke Grevesmühlen. Er eröffnete mit einem Vortrag zu Preisentwicklungen und -mechanismen auf dem deutschen Energiemarkt den ersten Energie-Workshop im InnovationPort Wismar, einer Kooperationsveranstaltung des Food Academy e. V. und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH. Die Veranstaltung wurde dabei für Lebensmittelproduzenten konzipiert.

„Lebensmittelhersteller bilden eine Leitbranche für Mecklenburg-Vorpommern und besonders für den Landkreis Nordwestmecklenburg. Große Produzenten wie Lieken Korn, Rücker, Norddeutsche Kaffeewerke oder Arla Foods haben hier ihre Produktionsstätten und sichern tausende von Arbeitsplätzen in den bestehenden Gewerbegebieten. Diese Hersteller haben zumeist einen hohen Energiebedarf“ erläutert Kai Wassermann, Vorstandsmitglied des Food Academy e. V. „Wir stehen derzeit vor der Herausforderung, bestehende Gewerbegebiete mit den großen Energiekonsumenten aus der Lebensmittelbranche neu zu gestalten und diesen zu helfen, sich zu Energieproduzenten zu transformieren“ ergänzt Martin Kopp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg. „Denn nicht selten machen die Energiekosten 20 Prozent und mehr an den Produktionskosten an einem Standort aus. Bei steigenden Energiepreisen kann das existenzbedrohend werden“, so Kopp.

Frank Schumacher, Architekt von der GOLDBECK Nord GmbH, zeigte in seinem Vortrag, wie eine Transformation bei der Errichtung von neuen Gewerbeimmobilien in der Praxis mitgedacht werden kann. Dabei erläuterte er den Einsatz von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen für Industriekunden. Anschließend referierte Andreas Franke, Geschäftsführer der AF Lichtprojekte UG aus Schwerin, zu Dekabonisierungskonzepten auf der Basis von künstlicher Intelligenz. „Durch einen sogenannten Digitalen Zwilling sammeln wir Daten in ihrem Unternehmen und verschneiden diese mit Energiebezugspreisen sowie ihren Verbräuchen. So lässt sich schon mit wenig Einsatz über 25 Prozent Energie einsparen“ so Franke.

Die nächste Veranstaltung der Food Academy e. V. und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg wird aufgrund der guten Resonanz der Veranstaltung nach der Sommerpause im DeveLUP in Ludwigslust organisiert. Nähere Informationen unter: www.foodacademy-mv.de

 

Kontakt:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, August-Bebel-Str. 1, 23936 Grevesmühlen

E-Mail: m.kopp@wfg-nwm.de, Internet: www.wfg-nwm.de, V.i.S.d.P.: Martin Kopp

Mit seiner wunderschönen Natur, den Stränden, den Mittelzentren Wismar und Grevesmühlen sowie den vielen attraktiven Stellenangeboten der über 6.000 Gewerbetreibenden ist der Landkreis Nordwestmecklenburg ein guter Ort für eine berufliche Neuorientierung. Das wissen auch immer mehr Menschen aus anderen Regionen.

Urlauber*innen, die sich für einen Neustart an der Küste interessieren, sind erneut die Zielgruppe der Urlauberaktionstage des Welcome Service Centers Nordwestmecklenburg, kurz WSC NWM. Das Center organisiert einen Stand an den Stränden der touristischen Hochburgen im Landkreis in der Hauptferienzeit. Interessierte Urlauber aber auch Einheimische können sich über die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten in der Region informieren und sich vom Team des Centers kostenfrei beraten lassen. Über 150 Stellen von regionalen Firmen werden vor Ort ausgehangen.

Bereits zum fünften Mal geht das WSC NWM auf die Suche nach Fachkräften für die heimische Wirtschaft. Der Erfolg der Aktion gibt den Organisatoren recht: „Es gibt einige Familien, die gerade zu uns umsiedeln. Besonders aus den Metropolen wie Berlin und Hamburg sowie Süddeutschland nimmt die Nachfrage zu“, freut sich WSC-Mitarbeiterin Anne-Juliana Bunkelmann. Die „Strandtour“ des Welcome Service Centers findet an den folgenden Orten statt:

  • Am 08. und 09. August gegenüber dem Kurhaus in Boltenhagen,
  • Am 10. August auf der Insel Poel, in der Wendeschleife Schwarzer Busch und
  • Am 11. August am Zierower Strand.

Von 10 bis 16 Uhr sind kostenlose Beratungsgespräche möglich.

„Es werden besonders Pflegekräfte, Elektriker*innen, Mechatroniker*innen und Maschinen- und Anlagenbediener*innen gesucht. Bei den akademischen Stellen sind es Lehrer*innen, Ärzt*innen und Ingenieur*innen “, erklärt Martin Kopp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die das Welcome Service Center betreibt.

Die WSC-Mitarbeiterinnen Anne-Juliana Bunkelmann und Elisabeth Gutsch betreuen den Stand mit einem umfassenden Beratungsangebot, das bis hin zur Vermittlung von Betreuungsplätzen für die Kinder und Hilfe bei der Wohnungssuche reicht. Es wird Maltische mit Ausmalbeuteln zum Mitnehmen und verschiedensten Give Aways für Erwachsene und Kinder geben. „Da können sich die Eltern sehr gut Zeit für eine kurze Erstberatung nehmen, um uns und unser Angebot kennenzulernen“, freut sich WSC-Mitarbeiterin Gutsch.

Für Firmenanfragen und Stellenangebote steht Anne-Juliana Bunkelmann unter Telefon 03841 – 30409843 oder per E-Mail unter a.bunkelmann@nordwestmecklenburg.de zur Verfügung. Firmen können kostenfrei bis zu fünf Stelleprofile zur Verfügung stellen, die dann beworben werden.

Wenn es um Anfragen von Fachkräften geht, ist Elisabeth Gutsch unter Telefon 03841 – 30409844 oder per E-Mail unter e.gutsch@nordwestmecklenburg.de zu erreichen.

Das Welcome Service Center ist eine Abteilung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg, einem Unternehmen des Landkreises Nordwestmecklenburg. Es wird vom Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt sowie durch Unternehmen aus der Region und den Landkreis Nordwestmecklenburg finanziert.

Am 13. Juni wurde das 2 Speeddating organisiert. Vier Unternehmen aus Nordwestmecklenburg trafen dabei auf 100 interessierte Ukrainerinnen und Ukrainer im Kreistagssaal in der Malzfabrik in Grevesmühlen. Die Veranstaltung wurde vom Jobcenter Nordwestmecklenburg, der Wirtschaftsförderung des Landkreises Nordwestmecklenburg, dem Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin, dem Landkreis Nordwestmecklenburg sowie der UdW GmbH über das Projekt „Chancen in MV“ gemeinsam organisiert. Ziel der Veranstaltung war es, den Geflüchteten eine berufliche Perspektive zu geben und gleichzeitig die regionalen Unternehmen bei der Fach- und Arbeitskräftegewinnung zu unterstützen.

 

Zunächst stellten sich die Palmberg Büroeinrichtungen + Service GmbH aus Schönberg, die Diakonie Nord Nord Ost aus Grevesmühlen, die AWEK Protech GmbH aus Rehna sowie das DRK aus Grevesmühlen kurz vor. Im Anschluss folgten direkte Gespräche zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, bei denen konkrete Praktikums- und Einsatzmöglichkeiten thematisiert wurden. Die Kommunikation wurde durch Dolmetscher und Mitarbeitende aus den Unternehmen unterstützt. Nach zwei Stunden intensiven Austausches wurde eine sehr positive Bilanz gezogen.

 

Aufgrund des großen Erfolges wird eine mögliche Folgeveranstaltung geplant. Interessierte Firmen, die sich vorstellen möchten, melden sich bitte beim Unternehmerverband unter nordwestmecklenburg@uv-mv.de oder bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises unter a.bunkelmann@nordwestmecklenburg.de.

 

Anfang März 2020 fand der Unternehmerempfang des Landkreises Nordwestmecklenburg als eine der letzten größeren Veranstaltungen der Verwaltung statt, bevor die Corona-Pandemie das öffentliche Leben weitgehend zum erliegen brachte.

Am 9. Juni 2023 sprach Landrat Tino Schomann deshalb in seinem Grußwort von der Symbolwirkung, dass der Unternehmerempfang nach drei Jahren wieder am selben Ort, auf Schloss Bothmer bei Klütz, stattfand.
„Es gibt einiges nachzuholen: persönlich, menschlich, unternehmerisch, beim Feiern… und eben auch bei den Preisverleihungen“, so der Landrat, für den es der erste Unternehmerempfang seiner Amtszeit war.
Aufgrund des coronabedingten Ausfalls der Veranstaltung in den Jahren 2021 und 2022 wurden an diesem Abend gleich drei Unternehmer oder Unternehmerinnen des Jahres gekürt, für die Jahre 2020, 2021 und 2022.
Als Sponsoren unterstützten die Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, die Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft und der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin die Veranstaltung.

Moderiert wurde der Abend vom Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg Martin Kopp. Nach einer musikalischen Einstimmung durch das „Jellyfish Orchestra“ der Kreismusikschule unter Leitung von Jana Rohloff begrüßte Kopp die Gäste und zeigte einen Film zum 30-jährigen Jubiläum der WFG NWM, welches ebenfalls auf dem Empfang nachgefeiert wurde.
Einer der Protagonisten des Films, Aufsichtsratsvorsitzender Heiner Wilms, ist von Anfang an Teil der Geschichte der WFG und nahm auch an einer anschließenden Podiumsdiskussion teil, bei der Kopp mit ihm, Unternehmer Dirk Dönges und Rolf Kammann, dem Geschäftsstellenleiter des Verbandes der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften (DVWE), über Vergangenheit und Zukunft der Wirtschaftsförderung in Nordwestmecklenburg sprach.

Kammann attestierte der WFG Nordwestmecklenburg dabei, dass sie sich richtig entwickelt habe, denn das kreiseigene Unternehmen vermarktet heute nicht nur Flächen, sondern wirbt um Investoren, betreut ansässige Unternehmen und setzt sich vor allem für die Arbeitskräfte- und Fachkräftegewinnung für die Region ein: „Für die Zukunft sind genügend Arbeitskräfte ein wichtiger Standortfaktor, aber auch die weitere Flächenentwicklung darf man nicht aus dem Auge verlieren“, so Kammann.
Der Eigentümer und Geschäftsführer der AWEK Protec GmbH aus Rehna Dirk Dönges sprach darüber, wie er sein Unternehmen durch die Pandemie geleitet hatte und davon, wie wichtig es im Rahmen der Wirtschaftsförderung in Zukunft sein wird, Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, die als Migranten oder Flüchtlinge in die Region kommen.
In der Rückschau lobte Aufsichtsratsvorsitzender Heiner Wilms, dass alle fünf Landrätinnen und Landräte der letzten 30 Jahre immer hinter der Arbeit der WFG gestanden und diese unterstützt hätten. Vom Kreistag des Landkreises wünschte er sich auch für die Zukunft ein solches Bekenntnis: „Eine bessere finanzielle Ausstattung der Gesellschaft, um noch mehr Projekte angehen zu können, wäre ein gute Überlegung“, so Wilms.

 

Unternehmer des Jahres 2020: Frank und Martina Speck, Schlachtbetrieb Möllin

Nach der Diskussionsrunde ging es an die Preisverleihungen. Laudator und Sparkassenchef Manuel Krastel leitete die erste Ehrung für das Jahr 2020 ein. Den Preis erhielt das Ehepaar Frank und Martina Speck. Frank Speck hatte sich 1991 mit großem Erfolg mit einem Schlachtbetrieb selbstständig gemacht und betreibt heute den größten und einen der wenigen Schweineschlacht-Betriebe in der Region. Die Specks beschäftigen 40 Mitarbeiter*innen, bilden selbst im Betrieb aus und legen dabei mehr Wert auf Verlässlichkeit und gutes Betriebsklima, als auf Schulnoten der Bewerber*innen. Neben Privatschlachtungen und einem Partyservice betreibt das Unternehmen auch eigene Läden für seine Produkte und beschäftigt dafür unter anderem einen „Fleischsommelier“ als Kundenberater. Der regionale Ansatz und die auch für das Tierwohl positiven kurzen Transportwege überzeugten die Preisjury.

 

Unternehmer des Jahres 2021: René Wenzel, Kran- und Industrieservice (K.I.S.) GmbH, Wismar

Für das Jahr 2021 leitete der Vorsitzende der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft Jörg Denecke die Preisverleihung ein und konnte gemeinsam mit Landrat Tino Schomann den Preis an seinen 1. Stellvertreter René Wenzel überreichen, der ihn stellvertretend auch für seinen Bruder André und ihr Unternehmen Kran- und Industrieservice (K.I.S.) entgegen nahm.
Beide hatten das 1991 aus der Mathias-Thesen-Werft entstandene Unternehmen 2013 von ihrem Großvater übernommen. Denecke lobte vor allem den Mut und die Innovationsfreudigkeit der Gebrüder Wenzel. Neben dem Kerngeschäft des Kranbaus und der Instandhaltung arbeitet K.I.S. unter anderem für Forschungsprojekte und Neuentwicklungen im Bereich der Robotik und der Materialentwicklung mit der Hochschule Wismar und dem Frauenhofer Institut zusammen. Das Unternehmen beschäftigt in Wismar 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wurde für seine Ausbildungen in den Bereichen Mechatronik, Industriemechanik und Konstruktionsmechanik mehrfach als „TOP-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet.

 

Unternehmer des Jahres 2022: Thomas Köhler und Ingo Slomski, Greve Innenausbau GmbH, Grevesmühlen

Die Dritte Ehrung begann mit Laudator Heiner Wilms, der als Chef der Stadtwerke Grevesmühlen auch in direkter Nachbarschaft zu den Preisträgern für das Jahr 2022 arbeitet. Er berichtete vom Schreckmoment, als die Werkshalle der Greve Innenausbau GmbH am 14. Februar 2023 plötzlich in Flammen stand.
Die Preisträger Thomas Köhler und Ingo Slomski arbeiten mit ihrem Tischerleibetrieb seit 1995 am Standort Grevesmühlen und bauten das erfolgreiche Unternehmen 2003 und 2004 weiter aus. Sie beschäftigen heute 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben auch internationale Auftraggeber wie zum Beispiel das Legoland und das „Madame Tussaud“ in London.
Nach dem Brand am 14. Februar verzagten die beiden Geschäftsführer nicht und organisierten innerhalb von 48 Stunden Ersatzflächen, auf denen alle damals bestehenden Aufträge weiter abgearbeitet werden konnten. Das Unternehmen hielt trotz der Brandkatastrophe seine Mitarbeiter*innen und befindet sich im Wiederaufbau: einen Tag nach Verleihung erfolgte am 9. Juni die Richtsteinlegung für eine neue Betriebsstätte in Grevesmühlen. Für dieses außergewöhnliche Krisenmanagement erhielten Thomas Köhler und Ingo Slomski die Auszeichnung. Wie Thomas Köhler aber anmerkte, nahmen sie diese nur für das „Unternehmen des Jahres“ entgegen: „An der Bewältigung dieser Krise sind viele beteiligt, deshalb sehen wir es als Auszeichnung für unser ganzes Team“, begründete Köhler.

 

Nachdem die Auszeichnungen abgeschlossen waren, genossen die rund 80 Gäste den Abend bei einem Buffet und angeregten Gesprächen.

Video zur Veranstaltung: https://youtu.be/iD5xAXt9AD0

Sie erfüllen jeden Treppenwunsch

Treppen für Generationen – der Anspruch und das Leitbild der Treppenbau Plath GmbH. Dabei ist jedes der jährlich etwa 1400 Exemplare ein Einzelstück, ein maßangefertigtes Unikat – zu finden vor allem von Berlin und Hannover beginnend im Norden der Republik. Gefertigt mit modernster Technik und wegweisendem know how, aus der gesamten Bandbreite verfügbarer Materialien.

Angefangen hat alles 1988/89, da hat Adalbert Plath sich selbstständig gemacht, nachdem er zuvor die Meisterschule für das Tischlerhandwerk in Bad Doberan besucht hatte. „So ein exaktes, klar definiertes Startdatum gibt es eigentlich gar nicht. Da gab es ein Schreiben von der Handwerkskammer und die Eintragung in die Handwerksrolle, das waren zwei verschiedene Daten“, berichtet der heutige Chef Robert Plath über die Firmengründung. Das war noch auf der Insel Poel. Sein Vater, unterstützt von seinem Bruder Bernhard Plath, der für die Büroarbeit zuständig war, holte sich damals von überall aus der DDR alte Maschinen ran und legte los. „Viele waren Sächsischer Maschinenbau, alles noch vor dem Krieg bis Baujahr 1945“, erinnert sich der Sohn. Dann kam die Wende, die das junge Unternehmen gleich unter Druck setzte: „Planlos ging der Plan los – das war die ersten Jahre rechte Tasche, linke Tasche. Also Einnahmen da, Ausgaben da – alles noch etwas ungeordnet“, so Robert Plath. Alles aus dem Tischlerhandwerk wurde gemacht, bis hin zur Bautischlerei, Dachdecken, Trockenbau… Dann folgte Mitte der 1990-er Jahre die Spezialisierung, wurden einige neue Maschinen gekauft – 1998 die erste große CNC-Maschine für ein paar hunderttausend D-Mark. Der Treppenbau kristallisierte sich immer weiter als Kerngeschäft heraus. Langsam wurde es auf Poel zu klein und so entschloss sich Adalbert Plath zur Jahrtausendwende im Gewerbegebiet Kritzow vor den Toren Wismars zu investieren und einen neuen Firmensitz zu bauen. Mehrere Millionen Euro wurden seitdem in das Unternehmen investiert.

„Neben unserem hauptsächlich verarbeitetem Material, Holz, arbeiten wir auch viel mit Glas und Stahl. Wir bekommen oft die Kundschaft, die bei den anderen Treppenbauern verzweifelt, weil sie nicht weiterkommt“, erzählt Robert Plath. Das ist mittlerweile das Steckenpferd des Unternehmens – durch die Bank weg seien alle Mitarbeiter, von den Konstrukteuren über die Werkstattcrew bis hin zu den Außendienstlern und Monteuren sehr lösungs- und kundenorientiert. Allen voran Alexander Mirow, von Anfang an dabei, schon als Lehrling – heute neben Robert Plath der zweite Geschäftsführer. Zusammen leiten die beiden das Unternehmen mit mittlerweile ca 70 Mitarbeitern.

Robert Plath ist seit 2005 ist er im Unternehmen. „Als junger Mann hätte ich nie gedacht, dass ich einmal im Unternehmen arbeiten und es leiten werde.“ Als er 1997 in Wismar sein Abitur abgelegt hatte, wollte er um Himmels Willen nicht ins Handwerk – Bauwesen wollte er studieren. Und tat das dann bis zum Studienende 2004 in Dresden – Abschluss als Diplom-Bauingenieur. Es folgte ein kurzes Intermezzo beim Baukonzern STRBAG AG in Hamburg. Doch die Selbsterkenntnis, in diesem Job nicht alt werden und nur wenig erreichen zu können sowie der Ruf seines Vaters, ihn in der Firma zu unterstützen, führten ihn zurück nach Wismar und in den familieneigenen Handwerksbetrieb. Zu der Zeit arbeitete auch noch seine Schwester Stefanie dort mit. „Der Anfang war recht holprig und vieles war neu. Aber dann hat sich alles in die richtige Richtung entwickelt.“

Als er 2013, dem Jahr, als in der Firma große Umstrukturierungen und bauliche Erweiterungen stattfanden, in die Geschäftsführung wechselte, wurde die Firma vom Einzelunternehmen zur GmbH – Vater und Sohn hatten nun das Ruder gemeinsam in der Hand. Heute arbeitet er mit dem Unternehmen an Dingen, von denen er noch vor gut fünf Jahren nicht zu träumen gewagt hätte – macht mit dem Fraunhofer Institut Rostock zusammen mehrere Forschungsprojekte im Bereich Digitalisierung und Entwicklung von Software – Arbeitsvorbereitung und -ablaufkoordinierung sind dabei die Schlüsselfaktoren. „Der größte Pluspunkt hier in der Firma sind meine Mitarbeiter. Ich bin dankbar dafür mit solchen guten und angenehmen Kollegen zusammen arbeiten zu dürfen. Wir sind alle sehr neugierig, interessieren uns für die Entwicklungen am Markt und fahren dazu auch regelmäßig auf die großen Messen.“

Als Unternehmer sieht sich Robert Plath ganz klar in der Verantwortung, etwas an die Gesellschaft zurück zu geben. „Man hat als Unternehmer immer eine soziale Verantwortung. Wir spenden jedes Jahr eine größere fünfstellige Summe für gemeinnützige Zwecke.“ Dazu gehört die Unterstützung zahlreicher Fußballvereine, vornehmlich im Kinder- und Jugendbereich, die Wismarer Tafel oder die Förderschule in Schwerin am Fernsehturm, für die inzwischen Instrumente für ein ganzes Blasorchester angeschafft wurden, sowie das AWO-Jugendhaus „Deja vu“, ebenfalls in Schwerin. Und auch die OZ-Weihnachtsaktion wird jedes Jahr bedacht. „Ich finde, das gehört sich so – wir leben von der Region, wir leben in und für die Region. Darin ist er sich mit Alexander Mirow einig.

Treppenbau Plath GmbH
Rüggower Weg 29
23970 Kritzow

Telefon: 03841 / 226990
Fax: 03841 / 2269920
E-Mail: kontakt@treppenbau-plath.de
Internet: www.treppenbau-plath.de

Firmenvideo: https://www.youtube.com/watch?v=xOuZCiZRZuk

Ein Beitrag von Peter Täufel

InnovationPort und Landkreis Nordwestmecklenburg sowie dessen Wirtschaftsförderungsgesellschaft laden zur ersten Fokuswoche mit dem Titel „Hotellerie, Beherbergungsgewerbe und Tourismus innovative Wege und Unterstützungsnetzwerke in Nordwestmecklenburg und Wismar ein“

Wismar/Grevesmühlen Die Tourismus- und Beherbergungsbranche in Mecklenburg-Vorpommern steht wie viele andere Branchen vor großen Veränderungen und in einem stetigen Wettbewerb mit anderen Regionen. Angebote müssen vernetzt, gebündelt und sichtbarer werden. Gästeansprüche verändern sich, Einheimische wollen ebenso schnell Angebote der Region erfassen und nutzen. Nachhaltigkeit wird ein immer wichtigerer Wirtschaftsfaktor und nachgefragter Indikator für touristische Angebote.

Die Antworten auf die Fragen und Herausforderungen der Branche sind meist komplex und lassen sich nicht inmitten der Anstrengungen des Tagessgeschäftes bewältigen. Daher wird die Fokuswoche Informationen bündeln. Unter dem Motto:  Anschauen, Anfassen, Austauschen, Ausprobieren haben sich der InnovationPort Wismar, der Landkreis Nordwestmecklenburg und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WWG vorgenommen, Trends vorzustellen, Lösungswege aufzuzeigen, Best Practice Beispiele zu demonstrieren, Instrumente für den Strategiewandel alltagstauglich zu präsentieren, um individuelle Entwicklungsräume zu öffnen. Zusätzlich ist die Fokuswoche eine Plattform, um handelnde Akteure zu verbinden und zu vernetzen, Anstoß zu Veränderung zu geben und gleichzeitig Wege aufzuzeigen, wie dieses gelingen kann.

Bei der Auswahl der Themenschwerpunkte orientierte sich das Team auch an den Fragestellungen, die im Rahmen der diesjährigen zweiten norddeutschen Tourismuskonferenz diskutiert wurden.  Veranstaltungspartner waren u.a. die IHK Nord, der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern, der DEHOGA Mecklenburg-Vorpommern und der Tourismusverband Hamburg.

In diesem Zusammenhang befassten sich die Diskussionsrunden mit Themen: Wie kann der Tourismussektor als wichtiger Wirtschaftsfaktor in Norddeutschland weiter ausgebaut werden? Welche Unterstützung benötigen die Betriebe dabei? Wie kann man dem Personalmangel in der Tourismusbranche begegnen? Wie kann die Tourismuswirtschaft resilienter werden? Welche Lücken müssen bei der Digitalisierung noch geschlossen werden?

Die Fokuswoche spricht Unternehmen an, deren touristischen Angebote sich sowohl an Gäste unseres Bundeslandes als auch an Einheimische richten und Interesse an innovativen Lösungen und Strategien im Kontext Tourismus haben.

Der Auftakt findet am 18. April auf Schloss Bothmer statt. In der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:30 werden TRENDS vorgestellt, die Einfluss auf die Attraktivität der Beherbergungsstätten haben, Relevanz für ganze Buchungsketten mit sich bringen und helfen können, die Attraktionen vor Ort zu bündeln. Ausgewählte Praxisbeispiele demonstrieren Erfahrungen und zeigen auf, welche Lösungen sich in Unternehmen bereits bewährt haben.

Der 19. April findet im InnovationPort Wismar ebenfalls ganztags statt. An diesem Tag wird der Blick auf die Umsetzung gelenkt. Schwerpunkte der Workshops sind dann Fragestellungen, wie TRENDS gezielt in Prozesse integriert werden können, Absatzformen erweitert werden können, wie MitarbeiterInnen in die Entwicklung einbezogen werden können und was bei der Umsetzung zu beachten ist.

Am 20. April werden Erkenntnisse im Rahmen des Digitalen Formates „meet discuss create“ zusammengefasst und gemeinsam im Digitalen MV diskutiert. Schwerpunkt der Veranstaltung am Donnerstag wird insbesondere unter der Überschrift „Fachkräftegewinnung“ stehen. In der Zeit von 13:30 bis 15:00 Uhr werden Instrumente und Strategien vorgestellt, die bei der Fachkräftegewinnung und Ansprache von Vorteil sein können.

Der 21. April steht im InnovationPort unter der Überschrift „Tag der offenen Tür“ und kann genutzt werden, um Produkte aus dem Bereich Smart Hotel in Kooperation mit der Hochschule Wismar zu testen und vor Ort auszuprobieren. Ebenso lädt der InnovationPort dazu ein, den offenen Innovationsraum und die Methodik der kooperativen Unterstützung kennenzulernen.

Das vollständige Programm kann auf der Website www.innovation-port.com eingesehen werden.  Anmeldungen erfolgen ebenso über die Website. Es sind nur noch wenige Plätze verfügbar.

Das Angebot und die Teilnahme an der Fokuswoche sind kostenfrei. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Der InnovationPort ist eines der sechs digitalen Innovationszentren in Mecklenburg-Vorpommern unter der Dachmarke „digitales MV“ und Teil des Innovationsraumes in MV. Er wird durch den Europäischen Sozialfonds finanziert.

THEMENBLÖCKE Einzelworkshops sind dem Detailprogramm siehe Website www.innovation-port.com zu entnehmen.

 

Auskunft erteilt Doreen Heydenbluth-Peters

Standortkoordinatorin InnovationPort Wismar

Digitales Innnovationszentrum, www.innovationport.com

Tel. 0179/6653646

Zweiter Workshop thematisiert papierloses Büro

Wismar / Grevesmühlen Viele Daten werden heute in Firmen noch analog vorgehalten. Je kleiner die Firma, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, das Daten in analoger Form dokumentiert werden. Über 90 Prozent der Firmen in Mecklenburg-Vorpommern sind kleine Betriebe mit maximal 10 Mitarbeiter*innen. Auch für diese Firmen gibt es digitale und bezahlbare Lösungen.
Aus diesen Gründen wählten der InnovationPort Wismar, die Wirtschaftsförderung des Landkreises Nordwestmecklenburg sowie die Stadt Grevesmühlen das Thema „Das digitale Büro – Bürokratie vereinfachen“ für den zweiten Workshop der Reihe „Digitalisierung einfacher gestalten“ aus.
Während des Workshops bei den Stadtwerken Grevesmühlen führten drei Digital-Experten in das Thema Digitalisierung und Verarbeitung von Bürodaten ein.

Paul Menninghaus, Steuerberater aus Wismar mit 30 Jahren Berufserfahrung, wies auf steuerrechtliche Vorgaben zur Speicherung und Dokumentation von Daten hin. „Heute werden die Belege unserer Kunden digital von unseren Systemen eingelesen. So verschneiden wir Bankdaten mit Belegen und den Daten aus der Buchhaltung“, so Menninghaus. „Sie müssen die Daten 10 Jahre nach DIN ISO 9001 vorhalten. Das kann auch rein digital erfolgen. Daten aus der Lohnbuchhaltung müssen Sie für Prüfungen auch länger aufbewahren. Das Handelsgesetzbuch sieht vor, dass Sie diese Daten als pdf-Dateien vorhalten“ informiert der Steuerberater.

Björn Rennpferd, seit 2001 Geschäftsführer von KEIDATA aus Wismar stellte live Kopierersysteme den Workshop-Teilnehmer*innen vor. Er präsentiert zudem das pdf/A-Dateiformat. „Diese spezielle Form der pdf-Datei ist sehr stabil und kann über Jahrezehnte vorgehalten und eingelesen werden“, erläutert Rennpferd. Sodann stellte er die Optical Character Recognition (OCR) vor. Dies ist eine spezielle Form der Text- bzw. Datenerkennung. Die Software findet Datensegmente auch in großen Datenmengen und findet so Daten sehr schnell. Auch die Zeiterfassung kann heutzutage über Kopierer erfolgen. So können über Chips am Scanner die Arbeitszeit erfasst und dokumentiert werden. „Heute ist ein Kopierer halt viel mehr, als noch vor ein Paar Jahren. Wir können auf individuelle Kundenbedürfnisse dabei eingehen“ so der Geschäftsführer.

Volker Schütze, Inhaber der Schütze Softeware & Systemberatung aus Rostock-Warnemünde stellte im letzten Vortrag Enterprise Content Mangement Systeme (ECMs) in der Praxis vor.  „Sie stellen damit ganze Prozesse in Ihrem Unternehmen digital dar“ so Schütze. Damit können Daten rechtskonform aufbewahrt und große Datenmengen vorgehalten und bearbeitet werden. „Sie können so mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Mitarbeiter*innen an unterschiedlichen Standorten arbeiten, z. B. bei der Freigabe von Rechnungen“ berichtet Schütze über die Vorteile derartiger Systeme.

Der InnovationPort Wismar und die Wirtschaftsförderung Nordwestmecklenburg führen ergänzend zur Veranstaltung am 2. Mai einen kostenfreien Beratungstag zum Thema Digitalisierung und Archivierung von Bürodaten durch.
Hier können Interessierte technische Fragen stellen und sich über Förderprogramme informieren. Anmeldungen sind bis zum 28. April unter d.kurt@wfg-nwm.de möglich.

Der dritte Workshop der Reihe findet zum Thema „Google my Business“ am 13. Juni 2023 von 15.00 bis 18.00 Uhr wieder bei den Stadtwerken Grevesmühlen statt.

Kontakt:

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH, August-Bebel-Str. 1, 23936 Grevesmühlen

E-Mail: m.kopp@wfg-nwm.de, Internet: www.wfg-nwm.de, V.i.S.d.P.: Martin Kopp

 

Die Gemeinde Lützow ist einer der attraktivsten Gewerbestandorte im Landkreis Nordwestmecklenburg. Überregional bekannte Firmen wie die Derstappen GmbH sind vor Ort angesiedelt. Nun reichen die räumlichen Kapazitäten vor Ort nicht mehr. Die  Gemeinde Lützow plant daher, das bestehende Gewerbegebiet in den nächsten drei Jahren, um eine Fläche von ca. 25.000 m² in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße zu erweitern. Es sollen Betriebe mit eingeschränktem und nicht erheblich belästigendem Gewerbe untergebracht werden.

Über das Amt Lützow-Lübstorf wird ein unverbindliches Interessenbekundungsverfahren zur Gewerbeansiedlung durchgeführt. Die Bewerbung kann sowohl online als auch schriftlich erfolgen.  Alle Informationen finden Sie unter: Amt Lützow-Lübstorf – Interessenbekundung Erweiterung des Gewerbegebietes der Gemeinde Lützow (luetzow-luebstorf.de)

Über das Verfahren sollen die Bedarfe sowie die Zuschnitte der Flurstücke ermittelt werden. Auf der Homepage des Amtes Lützow-Lübstorf gelangen Interessierte zum Bewerbungsformular. Interessenten füllen dieses bitte bis zum 30.04.2022 aus und senden es an folgende E-Mail-Adresse: bauamt@luetzow-luebstorf.de

Die zentrale Lage der Gemeinde an der B104 sowie die Nähe zu den Autobahnen A24 in Wittenburg, der A14 in Schwerin oder die A20 Höhe Wismar, machen den Gewerbestandort für Neuansiedlungen mit hohen logistischen Ansprüchen besonders attraktiv. Sowohl Lübeck als auch Hamburg sind innerhalb von 45 bis 60min erreichbar.

Bewerber*innen können außerdem kostenlos eine Fördermittelberatung von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg mbH erhalten, um die Förderfähigkeit des angedachten Vorhabens in Lützow im Vorfeld zu prüfen. Interessierte können einen Beratungstermin unter m.kopp@wfg-nwm.de oder 03881 49799 84 vereinbaren.

Neues Veranstaltungsformat vernetzt Ukrainer*innen und Firmen

Über ein Jahr dauern die Kampfhandlungen in der Ukraine bereits an. Seit Beginn des Krieges wurden über das Ausländerzentralregister knapp 23.000 Personen in Mecklenburg-Vorpommern registriert, die vor den Kriegsfolgen geflüchtet sind. Diese Personengruppen genießen in Deutschland derzeit einen besonderen Schutzstatus und stehen daher dem Arbeitsmarkt grundsätzlich ab sofort zur Verfügung.

Diesen Menschen eine, wenn zum Teil auch vorrübergehende berufliche Perspektive zu geben, ist schon aufgrund der derzeitigen Situation auf dem Arbeitsmarkt sinnvoll. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer haben bereits im vergangenen Jahr eine Beschäftigung aufgenommen. Auch über das Jobcenter Nordwestmecklenburg konnten bis zum Jahresende über 100 Ukrainerinnen und Ukrainer in Beschäftigung vermittelt werden.

Jedes zweite Unternehmen in Westmecklenburg gibt den Arbeits- und Fachkräftemangel als eines der größten Wachstumshemmnisse an. In diesem Zusammenhang haben das Jobcenter Nordwestmecklenburg, die Wirtschaftsförderung des Landkreises Nordwestmecklenburg, der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin sowie die UdW GmbH über die Maßnahme „Chancen in MV“ zum ersten Speeddating eingeladen.

Acht Unternehmen aus der Gesundheits-, der Dienstleistungsbranche und dem Handwerk stellten sich 30 Ukrainerinnen und Ukrainern als mögliche Arbeitgeber im Job-Café des Jobcenters in Wismar vor. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zuvor vom Jobcenter persönlich informiert und eingeladen worden. Mittels Übersetzer vor Ort und eigens durch das Jobcenter ausgegebene Übersetzungsgeräte wurde der Dialog vereinfacht.

Aufgrund der Nachfrage auf Seiten der Firmen und der Ukrainerinnen und Ukrainern wird derzeit eine mögliche Folgeveranstaltung geplant. Interessierte Firmen, die sich vorstellen möchten, melden sich bitte beim Unternehmerverband unter nordwestmecklenburg@uv-mv.de oder bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises unter a.bunkelmann@wfg-nwm.de.

Die Tourismus- und Beherbergungsbranche in Mecklenburg-Vorpommern steht wie viele andere Branchen vor großen Veränderungen und in einem stetigen Wettbewerb mit anderen Regionen. Angebote müssen vernetzt, gebündelt und sichtbarer werden. Gästeansprüche verändern sich, Einheimische wollen ebenso schnell Angebote der Region erfassen und nutzen. Nachhaltigkeit wird ein immer wichtigerer Wirtschaftsfaktor und nachgefragter Indikator für touristische Angebote.

Unter dem Motto: Anschauen, Anfassen, Austauschen, Ausprobieren haben sich der InnovationPort Wismar, der Landkreis Nordwestmecklenburg und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WWG vorgenommen für die Gastronomie, den Tourismus und die Beherbergungsbranche Trends vorzustellen, Lösungswege aufzuzeigen, Best Practice Beispiele zu demonstrieren, Instrumente für den Strategiewandel alltagstauglich zu präsentieren, um individuelle Entwicklungsräume zu öffnen.

Zusätzlich ist die Fokuswoche eine Plattform, um handelnde Akteure zu verbinden und zu vernetzen, Anstoß zu Veränderung zu geben und gleichzeitig Wege aufzuzeigen, wie dieses gelingen kann. An drei Tagen werden gebündelt Informationen rund um die Fragestellungen:

  • Wie kann der Tourismussektor als wichtiger Wirtschaftsfaktor in Wismar und dem Landkreis NWM weiter ausgebaut werden?
  • Welche Unterstützung benötigen die Betriebe dabei?
  • Wie kann man dem Personalmangel in der Tourismusbranche begegnen?
  • Welche Lücken müssen bei der Digitalisierung noch geschlossen werden?

Die Fokuswoche zählt zum Regionalprogramm des InnovationPorts „Digitaler Wandel leicht(er) gemacht“. Nähere Informationen zum Programm, den Anmeldeoptionen finden Sie im Anhang und unter https://www.innovation-port.com/eventreader/1-fokuswoche-megatrends-im-fokus.html.